Zinaida Greceanîi - LinkFang.de





Zinaida Greceanîi


Zinaida Greceanîi (russ. Зинаида Гречаная/Sinaida Grečanaja) (* 7. Februar 1956 in der Oblast Tomsk, Sowjetunion, heute Russland) ist eine moldawische Politikerin. Sie war von März 2008 bis September 2009 Ministerpräsidentin Moldawiens.

Zinaida Greceanîis Eltern wurden aus Bessarabien nach Sibirien deportiert, wo sie geboren wurde. Ende der 1960er Jahre konnte die Familie in die Heimat zurückkehren. Greceanîi absolvierte hier nach ihrer Schulausbildung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium am finanz-ökonomischen Technikum und an der Staatlichen Moldawischen Universität in Chișinău. Von 1974 bis 1994 war sie in der Kreisverwaltung von Briceni tätig. Ab 1994 hatte sie verschiedene Posten im moldauischen Finanzministerium inne. 2002 wurde sie Finanzministerin und blieb in diesem Amt bis sie 2005 zur Ersten Vize-Premierministerin Moldawiens ernannt wurde. Unmittelbar nach dem überraschenden Rücktritt des bisherigen Regierungschefs Vasile Tarlev schlug Staatspräsident Vladimir Voronin sie am 20. März 2008 als neue Premierministerin vor. Am darauffolgenden Tag wurde sie vom Parlament ins Amt gewählt. Greceanîi stand der Kommunistischen Partei (PCRM) nahe und trat bei den Parlamentswahlen als Parteilose auf deren Wahlliste an.[1]

Nach den Parlamentswahlen im April 2009 trat sie als Präsidentschaftskandidatin für die Kommunisten an, verfehlte aber die notwendige Parlamentsmehrheit um eine Stimme. Bei den Neuwahlen im Juli 2009 war sie nach Parteichef Voronin zweite Spitzenkandidatin der PCRM. Nach der knappen Wahlniederlage der Kommunisten und der Rücktrittsankündigung Staatspräsident Voronins erklärte auch Greceanîi am 9. September 2009, von ihrem Amt als Regierungschefin zurücktreten zu wollen.[2] Am 14. September übergab sie die Amtsgeschäfte an den Kommunisten Vitalie Pîrlog, der als kommissarischer Regierungschef fungierte und bald darauf durch den Liberaldemokraten Vlad Filat abgelöst wurde.

Im November 2011 machte Zinaida Greceanîi Schlagzeilen, als sie gemeinsam mit zwei weiteren Abgeordneten ihren Austritt aus der Fraktion der Kommunisten erklärte. Ziel der Gruppe war, die Parteien der Regierungskoalition zur Wahl Greceanîis zur Staatspräsidentin zu bewegen. Bis dato blieb der Vorstoß jedoch erfolglos. Seit den Wahlen im April 2009 hatten die knappen Mehrheitsverhältnisse im Parlament die Kür eines neuen Staatsoberhauptes verhindert.[3]

Greceanîi ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://pcrm.md/main/index.php?action=candidates
  2. IA Novosti Moldova: Премьер Молдовы Зинаида Гречаная подает в отставку
  3. gazeta.ru: Всех помирит коммунистка - Президентом Молдавии может стать бывший премьер Зинаида Гречаная


Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zinaida Greceanîi (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.