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Ziegelheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger LandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Wieratal
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 17,32 km²
Einwohner: 841 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04618
Vorwahlen: 034494, 037608 (südl. Teil von Engertsdorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 055
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 13
OT Engertsdorf
04618 Ziegelheim
Webpräsenz: www.wieratal.de
Bürgermeister: Mario Rohr (CDU)
}

Ziegelheim ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Wieratal im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Bis 1952 gehörte sie zu Sachsen.

Geografie

Der Ort und seine Flur befinden sich im Altenburger überlössten Hügelland südlich des Leinawaldes und Altenburgs. Die Bundesstraße 180 tangiert südwestlich den Raum. Mit Kreisstraßen 202 und 203 wird die Gemeinde verkehrsmäßig erschlossen.

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Frohnsdorf, Göpfersdorf, die Stadt Waldenburg (Landkreis Zwickau), Oberwiera (Landkreis Zwickau), Nobitz und Langenleuba-Niederhain.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Ziegelheim, Engertsdorf, Gähsnitz und Niederarnsdorf zusammen, wobei der Ortsteil Engertsdorf aus den früher eigenständigen Gemeinden Engertsdorf (früheres Hinteruhlmannsdorf) und Heiersdorf besteht. Zu Ziegelheim selbst gehört die Ortslage Uhlmannsdorf.

Geschichte

Gründung bis zum Ersten Weltkrieg

Erstmals urkundlich wurde Ziegelheim am 23. März 1254 mit einem Hugo, Pfarrer von Ziegelheim, erwähnt. In der Erwähnungsurkunde heißt es nämlich: „Hugo plebanus de cygilheim“. Demnach gab es in dem Ort zu damaliger Zeit wahrscheinlich bereits eine Kirche, so ist der Ort wahrscheinlich einige Generationen älter. Die Dorfkirche wurde als Wallfahrtsstätte auf einer Anhöhe neben dem Dorf errichtet. Die jetzige Marienkirche wurde von 1508 bis 1517 erbaut.[2] Der Ort und seine Ortsteile gehörten nicht wie sein Umland zu Sachsen-Altenburg, sondern zur Herrschaft Schönburg-Waldenburg. Nach 1880 gehörten sie zur sächsischen Amtshauptmannschaft Glauchau. Am 1. Februar 1893 wurde Thiergarten nach Ziegelheim eingemeindet.[3]

Weimarer Republik

Bei den Verhandlungen des deutschen Reichstages über einen Gebietsaustausch zwischen Thüringen und Sachsen 1928 war die heutige Gemeinde Ziegelheim besonders betroffen. So kamen zwei sächsische Flurstücke von Heiersdorf der damaligen Gemeinde Ziegelheim zum thüringischen Teil des Ortes. Weiterhin wurde ein Flurstück an Frohnsdorf abgetreten. Im Gegenzug dazu kamen Flurstücke vom thüringischen Teil von Jesenitz (heute Gähsnitz) an die sächsische Gemeinde. Die restlichen Grenzen auf heutigem Gemeindegebiet blieben unverändert.

Zeit der DDR

Die Gemeinden Ziegelheim und Gähsnitz kamen am 25. Juli 1952 zum ehemals thüringischen Gebiet, sie wurden in den Kreis Altenburg eingegliedert. Nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Otto Engert, der am 11. Januar 1945 in Dresden hingerichtet wurde, ist die Gemeinde Hinteruhlmannsdorf am 1. Juli 1950 umbenannt worden in Engertsdorf, zur selben Zeit erfolgte die Eingemeindung von Heiersdorf. Die gesamte Gemeinde Engertsdorf kam am 1. Januar 1973 zu Ziegelheim, davor kamen am 1. Juli 1950 Niederarnsdorf und am 1. Januar 1957 Gähsnitz hinzu.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 1023
  • 1995: 1029
  • 1996: 1038
  • 1997: 1043
  • 1998: 1025
  • 1999: 1021
  • 2000: 1009
  • 2001: 988
  • 2002: 983
  • 2003: 971
  • 2004: 967
  • 2005: 943
  • 2006: 944
  • 2007: 941
  • 2008: 928
  • 2009: 908
  • 2010: 878
  • 2011: 854
  • 2012: 849
  • 2013: 849
  • 2014: 847
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • Feuerwehr – 3 Sitze (43,7 %)
  • Landsportverein – 3 Sitze (31,4 %)
  • CDU – 2 Sitze (24,9 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 47,9 %.

Persönlichkeiten

  • Heinz Wildenhain (* 11. Dezember 1927 in Uhlmannsdorf), ehemaliger Politiker der SED

Literatur

  • Richard Steche: Ziegelheim. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 13. Heft: Amtshauptmannschaft Glauchau. C. C. Meinhold, Dresden 1890, S. 43.

Weblinks

 Commons: Ziegelheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Werner Herrmann. Dorfkirchen in Thüringen Verlagshaus Thüringen, 1992, ISBN 3-86087-014-9, S91
  3. Thiergarten im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Kategorien: Ziegelheim | Ort im Landkreis Altenburger Land | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegelheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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