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Zerzabelshof


Zerzabelshof
Statistischer Bezirk 95Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname falsch
Stadt Nürnberg
Höhe: 310–320 m ü. NN
Fläche: 3,52 km²
Einwohner: 8106 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.303 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. November 1923
Postleitzahl: 90480
Vorwahl: 0911

Lage des statistischen Bezirks 95

Zerzabelshof, auch Zabo genannt,[2] ist ein Nürnberger Stadtteil in der Östlichen Außenstadt (Statistischer Bezirk 95) am östlichen Stadtrand zwischen dem Dutzendteich im Südwesten und Mögeldorf im Norden und Nordosten. Die westlich angrenzenden Nachbarstadtteile sind (von Norden) Tullnau, Weichselgarten und Gleißhammer. Für die Bewohner wird die Bezeichnung „Zaboraner“, gelegentlich auch „Zaboaner“ oder „Zabonesen“ verwendet.

Die meist aufgelockerte Bauweise mit zahlreichen Ein- und Zweifamilienhäusern und vielen Gärten sowie die unmittelbare Nähe des Nürnberger Tiergartens und des Lorenzer Reichswalds machen Zerzabelshof zu einem bevorzugten Wohngebiet für Familien.

Lage

Statistische Nachbarbezirke
Tullnau Schmausenbuckstraße
Gleißhammer
Ludwigsfeld Dutzendteich Fischbach
Beuthener Straße

Natur

Der Stadtteil Zerzabelshof liegt am sich östlich anschließenden Lorenzer Reichswald. Durch den Ort fließt der Goldbach, ein Zufluss der Pegnitz. Nordöstlich von Zabo liegt der 391 m hohe Schmausenbuck – bekannt durch den dort gelegenen Tiergarten mit großzügigen Weihern, Wald- und Wiesenlandschaften in den ehemaligen Steinbrüchen des Nürnberger Burgsandsteines.

Geschichte

Der Name Zerzabelshof geht auf die im Jahr 1309 in einer Urkunde erwähnten Verwalter des damaligen Forsthauses, Gotz de Sternzagelshouve und Leovpoldus de Sternzagelshouve, zurück. In den späteren Jahrhunderten bauten die Grundherren Waldstromer von Reichelsdorf, Löffelholz von Kolberg (1563–1837) und Mettingh (1861–1906) das Forsthaus zum Herrensitz Zerzabelshof aus und erweiterten ihn zu einem kleinen Dorf.

Auf Beschluss des Landraths von Mittelfranken wurde Zerzabelshof 1899 eine eigenständige Gemeinde. Davor gehörte es gemeinderechtlich zu Mögeldorf. Den damaligen Akten kann entnommen werden, dass dort damals 33 Familien wohnten.

In Zerzabelshof („im Zabo“) hat seit 1913 der 1. FC Nürnberg seine Heimat. Das alte Stadion und das Trainingsgelände beim Zabo wurde 1963 überbaut (Gebiet um die Jochensteinstraße).

Am 1. November 1923 wurde Zerzabelshof in die Stadt Nürnberg eingemeindet.[3]

Von 1947 bis 1950 fuhr durch Zerzabelshof die Moll-Bahn, eine schmalspurige Schuttbahn, die den Abraum aus der zu 90 % zerstörten Nürnberger Altstadt nach Fischbach transportierte. Der Betriebshof und die Lokschuppen befanden sich auf dem heutigen Gelände des 1. FC Nürnberg im Süden Zerzabelshofs am Valznerweiher.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Einwohnerzahl stark zu; sie beträgt heute etwa 13.000. Zerzabelshof war ursprünglich ein eigenständiger Stadtbezirk und wurde 1995 dem Nürnberger Bezirk 5, der Oststadt, zugeordnet.

1954 zog die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in die von Sep Ruf entworfenen Neubauten in der Bingstraße am Nürnberger Tiergarten ein.

Bildung

  • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
  • Grundschule Viatisstraße mit Zweigstelle in der Siedlerstraße
  • Schule und mehrere Einrichtungen der Karl-König Schule für geistig behinderte Kinder

Einrichtungen und Vereine

  • Städtischer Kindergarten und Hort, Urbanstraße
  • Katholischer Kindergarten St. Stephan
  • Evangelischer Kindergarten
  • Sportkindertagesstätte Champini
  • Katholische Pfarrkirche St. Stefan
  • Evangelisch-lutherische Auferstehungskirche
  • Sportverein 1. FC Nürnberg, Fußball, Handball, Boxen, Hockey, Roll- und Eissport, Schwimmen, Ski und Tennis, Trainingsgelände mit öffentlichem Freibad (Clubbad)
  • Nürnberger Hockey und Tennis Club e. V. (NHTC)
  • Spielvereinigung Zabo Eintracht, Fußball
  • Vorstadtverein Zerzabelshof

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Zerzabelshof  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bezirksdatenblätter Nürnberg 2014. Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth, abgerufen am 22. Mai 2016.
  2. Impulsprojekt Zabo-Quelle. nuernberg.de, abgerufen am 16. April 2013.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 602

Kategorien: Stadtteil von Nürnberg | Ehemalige Gemeinde (Nürnberg) | Statistischer Bezirk von Nürnberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zerzabelshof (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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