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Zell am Pettenfirst


Zell am Pettenfirst
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 13,68 km²
 :
Höhe: 550 m ü. A.
Einwohner: 1.206 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 88 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4842
Vorwahl: 07675
Gemeindekennziffer: 4 17 52
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zell a.P. 32
4842 Zell am Pettenfirst
Website: zell-pettenfirst.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Stockinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
3
3
3
10 
Lage der Gemeinde Zell am Pettenfirst im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Zell am Pettenfirst ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1206 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Vöcklabruck.

Geografie

Die Gemeinde Zell am Pettenfirst liegt am südlichen Hang des Hausruckes, ihr Gebiet umfasst 23 Ortschaften. Die Grenzen der Gemeinde sind im Norden ein Rücken des Hausruckes mit dem Nord-Süd verlaufenden Pettenfirst, im Westen der Ampflwangerbach. Ihre Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,9 km, von West nach Ost 5,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,6 km². 33,8 % der Fläche sind bewaldet, 58,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Die Ortschaft Zell am Pettenfirst liegt auf etwa 550 m Höhe. Der Pettenfirst, der Hausberg der Zeller, erreicht eine Höhe von über 700 Metern.

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind: Bruck, Burgstall, Ehwalchen, Franzeneck, Gerhardsberg, Gewerbestraße, Heinrichsberg, Hinteredt, Hinterschachen, Hochrain, Kalletsberg, Ketzerhub, Kopplbrenn, Kreuth, Pettenfirst, Roith, Schablberg, Schierling, Schwarzland, Vornholz, Wegleithen, Wolfsdoppl und Zell am Pettenfirst.[1]

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.106 Einwohner, 2001 dann 1.223 Einwohner. Am 1. Oktober 2008 betrug die Einwohnerzahl 1.173[1] und am 1. Jänner 2016 dann 1206.

Wappen

Offizielle Beschreibung des am 7. Dezember 1978 verliehenen Gemeindewappens: Von Gold und Grün mit drei bis zum oberen Schildrand anstoßenden Spitzen erhöht geteilt, wobei die Teilungslinie an den seitlichen Rändern bis zum Schildfuß hinunterreicht; unten eine goldene Scheibe. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß.
Es stellt eine vereinfachte Darstellung der Lage des Ortes dar, der am Fuß des bewaldeten Pettenfirstes durch Rodung aus einer Siedlungszelle entstanden ist.

Geschichte

Mitten in Oberösterreich gibt es ein Mini-Gebirge, das eigentlich ein Tal ist: Vor etwa 17 Millionen Jahren verlandete hier ein Meer, dessen Boden der Flussschotter aus den gerade entstehenden Alpen auffüllte. Zehn Millionen Jahre später gedieh darauf ein Zypressenwald, der auch bald unter dem Geschiebe verschwand. Erst in geologisch jüngster Zeit begann die Abtragung der mehr als 200 m hohen Schotterdecke: So entstand der Höhenzug des Hausruckwaldes. Die Relikte der Urzeitbäume nutzte man im 19. und 20. Jahrhundert in Form von Kohle.

Der Ortsname Zell wurde erstmals 1371 in einem Urbar der Schaunberger erwähnt. Zu dieser Zeit dürfte es in Zell bereits eine Marienwallfahrt gegeben haben. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde das spätgotische Gotteshaus errichtet. Der Name Zell deutet auf eine mönchische Niederlassung hin.

Seit 1850 ist Zell am Pettenfürst, so hieß der Ort ursprünglich, auch Gemeinde. Zu dieser Zeit betrug die Einwohnerzahl schon um 1000. Um 1889 gab es einen Bergrutsch des Pettenfirstes. Hier wurden auch 2 Anwesen dermaßen beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten.

Politik

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder: 10 ÖVP, 3 SPÖ, 3 FPÖ, 3 Grüne.

Bürgermeister
  • bis 2015 Maximilian Dollberger (ÖVP)
  • seit 2015 Johann Stockinger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Zell am Pettenfirst  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zell am Pettenfirst: Zahlen und Fakten Abgerufen am 26. Mai 2011.

Kategorien: Ort im Bezirk Vöcklabruck | Zell am Pettenfirst | Hausruck und Kobernaußerwald | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zell am Pettenfirst (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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