Zell am Moos - LinkFang.de





Zell am Moos


Dieser Artikel erläutert die Gemeinde, ihren Hauptort siehe Zell am Moos (Gemeinde Zell am Moos).
Zell am Moos
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Hauptort: Zell am Moos
Fläche: 24,51 km²
 :
Höhe: 573 m ü. A.
Einwohner: 1.589 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 4893
Vorwahl: 06234
Gemeindekennziffer: 4 17 51
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenplatz 1
4893 Zell am Moos
Website: www.zell-moos.at
Politik
Bürgermeister: Johann Wiesinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
13
3
3
13 
Lage der Gemeinde Zell am Moos im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Zell am Moos ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1589 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde gehörte bis 1. Juli 2013 zum Gerichtsbezirk Mondsee, seither zum Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie

Zell am Moos liegt im Salzkammergut am Ostufer des Irrsees.

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,6 km, von West nach Ost 6,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,5 km², 39,2 % der Fläche sind bewaldet, 41,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden

Oberhofen am Irrsee Weißenkirchen im Attergau
Straß im Attergau
Tiefgraben

Gemeindegliederung

Verwaltungstechnisch besteht der Ort aus einer einzigen Katastralgemeinde, Zell am Moos, desgleichen auch nur einen Zählsprengel.

Die 17 Ortschaften sind:

Geschichte

Der Ort wird 1107 zum ersten Mal als eine Wirtschaftszelle (daher der Name Zell) des Klosters Mondsee erwähnt.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.190 Einwohner, 2001 dann 1.390 Einwohner.

Politik

Gemeindevertretung

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2003:

Bürgermeister ist Wilhelm Langwallner von der ÖVP.

Wappen

Blasonierung:

„Erniedrigt mit Meereswellenschnitt geteilt; oben in Gold aus der Teilungslinie wachsend ein grünes, in Form einer eingebogenen, gestürzten Spitze nach außen geneigtes Seegras, darüber eine rote, mit einer silbernen heraldischen Lilie belegte Scheibe; unten in Blau drei silberne Wellenfäden, wobei der oberste an die Teilungslinie stößt.“

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.
Das Wappen wurde 1985 verliehen und verweist mit den blauen Wellen und dem Schilfgras auf die Lage des Ortes am Irrsee, der zur Gänze zum Gemeindegebiet zählt. Die Lilie wurde dem Wappen des Mondseer Abtes Cölestin Kolb entnommen, der 1672 die damalige Filialkirche (die heutige Pfarrkirche) renovieren ließ, und das sich auch über dem Portal der Kirche befindet. Gleichzeitig steht die Lilie als Mariensymbol für das Patrozinium Mariä Himmelfahrt.[1]

Regionalpolitik

Der Ort gehört zum Gemeindeverband Mondseeland, eine LEADER-Region, getragen vom Regionalentwicklungverein REGMO.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtigster Wirtschaftsfaktor ist der Sommertourismus, Zell am Moos hat mehrere Badeplätze.[2] Im Vergleich zu anderen Salzkammergutorten hat sich Zell am Moos seinen dörflichen Charakter und ein aktives Dorfleben erhalten, und setzt heute besonders auf sanften Tourismus.[3]

Seit 2005 ist Zell am Moos Drehort der ORF-Serie Vier Frauen und ein Todesfall.

Verkehr

Hauptverkehrsader ist die Mondsee Straße B 154, die von Straßwalchen und der Wiener Straße B 1 nach Mondsee und zur West Autobahn A 1 führt. Eine lokale Nebenroute ist die Vöcklatalstraße L 1281 über die Haslau nach Frankenmarkt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Zell am Moos

Museen

  • Irrseer Heimathaus: Das Heimathaus zeigt Ausstellungsstücke zum bäuerlichen Leben und Wohnen (Rauchküche, Schnapsbrennerei, und anderes).

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Literatur

  • Georg Heilingsetzer, Johann Wiesinger: Heimatbuch Zell am Moos. 1107–2007, Leben am Irrsee. Heimatbuch zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Zell am Moos. Zell am Moos, 2007 (eReader , issuu.com).

Periodika:

  • Irrsee-Nachrichten, 1976 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984-1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S. 247 (PDF , ooegeschichte.at)
  2. Angelika Pöll: Zell am Moos als Tourismusmarke. Analyse eines regionalen Netzwerkes. Diplomarbeit Wirtschaftsuniversität Wien, 1997.
  3. Wolfgang Milan: Die schönsten Dörfer Österreichs. Graz/Stuttgart 2003, Kapitel Zell am Moos, S. 212–213.
  4. Eduard Muss: Heinrich Hinterauer. Freund der Berge und Schipionier. In: Irrsee-Nachrichten, Ausgabe 1/04, April 2004, S. 10–11.
  5. Rudolf Pfann: Der Bildschnitzer vom Irrsee. In: Linzer Volksblatt 1955 Nr. 216.
    Hans Mairhofer-Irrsee . In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  6. vergl. 100 Jahre Hans Mairhofer-Irrsee , Ausstellung 27. April bis 30. Oktober 2014, Freilichtmuseum Sumerauerhof St. Florian, auf landesmuseum.at
  7. Gartengalerie Hans Mairhofer-Irrsee , mondsee.salzkammergut.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zell am Moos (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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