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Złotoryja


Złotoryja

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Złotoryja
Fläche: 11,50 km²
Geographische Lage:
Höhe: 276 m n.p.m.
Einwohner: 16.010
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 59-500 bis 59-501
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DZL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 11,50 km²
Einwohner: 16.010
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1392 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0226021
Verwaltung (Stand: 2013)
Bürgermeister: Robert Pawłowski
Adresse: pl. Orląt Lwowskich 1
59-500 Złotoryja
Webpräsenz: www.zlotoryja.pl

Złotoryja [zwɔtɔˈrɨja] (deutsch Goldberg i. Schlesien) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist die Hauptstadt des Powiats Złotoryjski und hat ca. 16.000 Einwohner.

Geografische Lage

Złotoryja liegt am rechten Hochufer der Kaczawa (Katzbach) etwa 20 Kilometer südwestlich von Legnica (Liegnitz). Die Stadt gehört der Euroregion Neiße an. Sie liegt am Übergang zwischen der schlesischen Ebene und den Sudeten. Im Süden erstreckt sich das Bober-Katzbach-Vorgebirge.

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Blick über die Stadt

Geschichte

Goldberg ist die älteste bezeugte deutschrechtliche Stadtgründung in Schlesien und erhielt im Jahr 1211 das Magdeburger Stadtrecht von Herzog Heinrich I. dem Bärtigen aus der schlesischen Linie der Piasten, der 1232 auch polnischer König wurde. In dem alten Flussbett der Katzbach (heute Kaczawa) wurde schon im 12. Jahrhundert Gold gewaschen. Vom Goldbergbau hat die Stadt ihren Namen erhalten.

Gegen den Hegemonialanspruch des wiedervereinten Polen unterstellten sich verschiedene piastische Fürsten der Lehnshoheit Böhmens, so auch im Jahr 1329 die Region um Goldberg. Im Jahre 1348 inkorporierte schließlich der König und spätere Kaiser Karl IV. Schlesien in die Länder der Böhmischen Krone. Damit wurde Schlesien ein Teil des Heiligen Römischen Reichs zunächst unter luxemburgischer und ab 1526 unter habsburgischer Oberhoheit. Zu dieser Zeit war Goldberg eine wichtige Stadt u.a. auch für Ausbildung, zum Beispiel besuchte Albrecht von Wallenstein die evangelische Lateinschule. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg schied Goldberg mit Schlesien 1742 aus den böhmischen Kronländern aus und fiel an Preußen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte es zum Landkreis Goldberg im Regierungsbezirk Liegnitz. 1945 wurde Schlesien und damit auch Goldberg durch die Sowjetunion an Polen übergeben. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon gegen Kriegsende geflohen war, nach Westen vertrieben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadt besitzt etwa 300 Baudenkmäler, darunter:

  • Delphinbrunnen
  • ehemaliges Franziskanerkloster
  • Heilige Kreuz Kirche oder St. Nikolaus Kirche
  • historische Bürgerhäuser am Ring
  • Kirche der Maria Geburt
  • Kirche St. Hedwig
  • Rathaus
  • Säulenkapelle
  • Schmiedebastei (Baszta Kowalska)
  • Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert

In unmittelbarer Nähe des Ortes befindet sich die Gröditzburg.

Gmina

Die Landgemeinde (Gmina) umfasst ein Gebiet von 145 km² auf dem am 30. Juni 2015 7153 Menschen lebten. Sie gehört der Euroregion Neiße an. Die Stadt Złotoryja gehört nicht zur Landgemeinde, jedoch folgende Ortschaften:

  • Brennik (Rothbrünnig)
  • Gierałtowice (Giersdorf)
  • Jerzmanice-Zdrój (Bad Hermsdorf an der Katzbach)
  • Kozów (Kosendau)
  • Łaźniki (Laasnig)
  • Leszczyna (Haasel)
  • Lubiatów (Lobendau)
  • Nowa Wieś Złotoryjska (Neudorf am Rennwege)
  • Prusice (Prausnitz)
  • Rokitnica (Röchlitz)
  • Wilków (Wolfsdorf)

Söhne und Töchter der Stadt

Partnerstädte

Literatur

Weblinks

 Commons: Złotoryja  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Goldberg in der Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Złotoryja (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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