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Züllighoven


Züllighoven
Gemeinde Wachtberg
Höhe: 191 m ü. NHN
Einwohner: 290 (25. Sep. 2014)[1]
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53343
Vorwahl: 0228

Lage von Züllighoven in

Züllighoven ist einer von 13 Ortsteilen der Gemeinde Wachtberg im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Bis zur kommunalen Neugliederung 1969 war Züllighoven eine zum Amt Villip gehörende Gemeinde im damaligen Landkreis Bonn.

Lage

Züllighoven liegt südlich von Bonn im Drachenfelser Ländchen unmittelbar an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Zu den nächstgelegenen Ortschaften gehören im Norden Kürrighoven, im Westen Berkum, im Südwesten Werthhoven (alle Gemeinde Wachtberg), im Süden Oedingen und im Osten Oberwinter (beide Stadt Remagen).

Geschichte

1670 umfasste Züllighoven acht Häuser.[2] Landesherrlich gehörte die Ortschaft als Teil der Burggrafschaft Drachenfels bis zur Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch Frankreich Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Köln. Die Franzosen, die die Verwaltung in den annektierten Gebieten völlig neu ordneten, führten im Jahre 1800 die Mairieverfassung ein und teilten die Gemeinde Züllighoven der Mairie Villip zu.

1815 fiel das Rheinland und damit auch Züllighoven an Preußen, das die französische Verwaltungseinteilung fast unverändert übernahm. Aus der Mairie wurde die Bürgermeisterei Villip, ab 1930 das Amt Villip, im Kreis (ab 1887 Landkreis) Bonn im Regierungsbezirk Köln der Provinz Jülich-Kleve-Berg, aus der 1822 durch Zusammenschluss mit der Provinz Großherzogtum Niederrhein die Rheinprovinz hervorging. Züllighoven war eine von zehn Gemeinden der Bürgermeisterei Villip. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1910 hatte die Gemeinde 92 Einwohner. Sitz der Amtsverwaltung war zuletzt Berkum.

Am 1. August 1969 wurde die Gemeinde Züllighoven durch das Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz) mit den übrigen Gemeinden des Amtes Villip und den Gemeinden Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf des Amtes Meckenheim zur neuen Gemeinde Wachtberg zusammengeschlossen[3], die zusammen mit den nicht nach Bonn oder Wesseling eingemeindeten Teilen des gleichzeitig aufgelösten Landkreises Bonn in den Siegkreis eingegliedert wurde, der seitdem Rhein-Sieg-Kreis heißt.

Bevölkerungsentwicklung

Im Ortsteil Züllighoven wohnten (inkl. Zweitwohnsitze)

0Jahr0 Einwohner
1969 168
1979 191
1989 184
1999 237
0Jahr(1) Einwohner
2002 276
2003 283
2004 290
2005 289
Jahr Einwohner
2006 (1) 294
2007 (1) 289
2012 (2) 291

(1) jeweils 30. Juni des Jahres
00Quelle: Statistische Angaben im Haushaltsplanentwurf 2008 der Gemeinde Wachtberg
(2) Einwohner-Bestandsstatistik vom 29. November 2012 der Gemeinde Wachtberg

Ortsvertretung

Die Ortschaft Züllighoven hat innerhalb der Gemeinde Wachtberg eine eigene Ortsvertretung.[4] Vorsitzende der Ortsvertretung ist Angelika Schmidt (UWG), ihr Stellvertreter Paul Lägel (SPD) (Stand: 2014).[5]

Vereine

Seit Juni 1980 widmet sich der Ortsverein Züllighoven e. V. der Aufrechterhaltung und Förderung des örtlichen Brauchtums und der sozialen Kontakte innerhalb der Bevölkerung des Ortes sowie der Pflege des Kulturgutes und Förderung des Kulturaustausches.

Einrichtungen

Der Züllighovener Treff ist eine Einrichtung der Gemeinde Wachtberg. Sie dient als öffentliche Begegnungsstätte für kulturelle und soziale Veranstaltungen der Gemeinde, von Kirchen, Vereinen, Verbänden, Einzelpersonen, demokratischen Parteien und Gewerbetreibenden.

Östlich des Ortes liegt ein 18-Loch-Golfplatz.

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen Gemeinde Wachtberg (Stand: 25. September 2014)
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 61.
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Wachtberg vom 02.09.2014 (PDF)
  5. Ortsvertretung Werthhoven. Gemeinde Wachtberg, 22. Oktober 2014, abgerufen am 2. Januar 2015.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Züllighoven (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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