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Zöschingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der DonauVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Syrgenstein
Höhe: 510 m ü. NHN
Fläche: 14,61 km²
Einwohner: 737 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89447
Vorwahl: 09077
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 187
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ringstr. 35
89428 Syrgenstein
Webpräsenz: www.zoeschingen.de
Bürgermeister: Tobias Steinwinter (Gemeinschaftsliste)
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Zöschingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Syrgenstein. Sie liegt direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Zöschingen liegt in einem kleinen Tal an einem Ausläufer der Schwäbischen Alb. Der Rostelbach, der in die Egau mündet, fließt durch die Ortschaft.

Geologie

Gut 500 m nördlich des Ortskerns von Zöschingen befindet sich der Zigeunerfelsen, eine angewitterte Felskuppe. Das geschützte Naturdenkmal (Geotopnummer 773R001) misst etwa 20 m in der Länge, 12 m in der Breite und erreicht eine Höhe von etwa 8 m. Es handelt sich um Erosionsreste von Malmkalken, Riestrümmermassen als Auswurfmaterial infolge des Meteoritenimpakts im Nördlinger Ries.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung lässt sich auf 1257 zurückverfolgen. Zöschingen gehörte einstmals zum Deutschen Orden, Ballei Franken, und wurde 1806 im Rahmen der Rheinbundakte dem Königreich Bayern zugeschlagen. In unmittelbarer Nähe zum dortigen Sportplatz liegen die Reste der Burg der damaligen Ortsherren.

Politik

Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen alle acht Sitze auf die Gemeinschaftsliste, den einzigen Wahlvorschlag bei dieser Wahl.

Bürgermeister ist seit 2014 Tobias Steinwinter (Gemeinschaftsliste).

Wappen

Seit 1969 führt die Gemeinde Zöschingen ein eigenes Wappen. In dem Wappen befinden sich zwei goldene Löwen auf blauem Grund, die aus dem Wappen der Grafen von Dillingen stammen und auf deren Herrschaft in Zöschingen hindeuten. Zwischen den beiden Löwen ist eine silberne Spitze mit einem schwarzen Tatzenkreuz, das auf den Deutschorden zurückgeht. Die Farben Silber und Blau deuten auf die Bayerische Landeshoheit hin.

Gemeindepartnerschaften

Zöschingen unterhält seit 1989 eine Partnerschaft mit Marigne-Peuton in Frankreich (Département Mayenne).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Martin
  • Kapelle Steinbrunn

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde Zöschingen befindet sich nahe der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle Nattheim).

Windpark

In Zöschingen wurde 2012/13 der zu diesem Zeitpunkt größte Bürgerwindpark Bayerns durch die Firmen VenSol Neue Energien und Honold Windkraft errichtet und Anfang Mai 2013 offiziell in Betrieb genommen. Der Windpark besteht aus 8 Windkraftanlagen des speziell für Schwachwindstandorte konzipierten Typs Nordex N117/2400. Die Anlagen die auf 120 Metern hohen Stahltürmen errichtet wurden verfügen über eine Nennleistung von je 2,4 MW, der Rotordurchmesser beträgt 117 Meter. Mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW soll der Windpark pro Jahr etwa 40 Millionen kWh elektrischer Energie liefern, entsprechend dem Stromverbrauch von etwa 12.000 Haushalten. Insgesamt sind rund 600 Privatpersonen an dem Windpark beteiligt.[2][3]

Weblinks

 Commons: Zöschingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Windpark in Zöschingen eröffnet: 600 Bürger sind beteiligt . In: Augsburger Allgemeine, 3. Mai 2013. Abgerufen am 3. Mai 2013.
  3. In Zöschingen entsteht der größte Windpark Bayerns . In: http://www.b4bschwaben.de , 14. November 2012. Abgerufen am 3. Mai 2013.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zöschingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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