Yamagata-Shinkansen - LinkFang.de





Yamagata-Shinkansen


Yamagata-Shinkansen
Zug der Baureihe E3-2000 in der Nähe von Takahata
Streckenlänge:148,6 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:20 kV 50 Hz (25 kV 50Hz) ~
Höchstgeschwindigkeit:130 km/h
-
0,0
Tokio (東京駅)
JR East: Tōhoku-Shinkansen
JR East: Tōhoku-Hauptlinie
0,0
272,8
Fukushima (福島駅)
↓JR East: Ōu-Hauptlinie
Soneda (曽根田駅)
JR East: Tōhoku-Shinkansen
↑25 kV/↓20 kV, Fukushima-Verkehr: Iizaka-Linie
JR East: Tōhoku-Hauptlinie
3,8 Sasakino (笹木野駅)
6,9 Niwasaka (庭坂駅)
Erster Yoshigasawa Tunnel (528 m)
Zweiter Yoshigasawa Tunnel (1.091 m)
Matsukawa Tunnel (1.048 m)
ehem. Akaiwa (赤岩駅)
14,6 Akaiwa (赤岩駅)
Ōhinata Tunnel (1.025 m)
Kankane Tunnel (2.142 m)
ehem. Itaya (板谷駅)
21,2 Itaya (板谷駅)
Itaya-Pass Tunnel(1.964 m)
24,5 Tōge (峠駅)
ehem. Tōge (峠駅)
Taikozawa Tunnel (406 m)
28,8 Ōsawa (大沢駅)
ehem. Ōsawa (大沢駅)
Osakizaka Tunnel (237 m)
34,8 Sekine (関根駅) JR East: Yonesaka-Linie
40,1
312,9
Yonezawa (米沢駅)
45,6 Oitama (置賜駅)
49,9
322,7
Takahata (高畠駅)
Yamagata-Verkehr: Takahata-Linie
56,1
328,9
Akayu (赤湯駅)
Yamagata-Eisenbahn: Furawā-Nagai-Linie
61,6 Nord-Akayu (北赤湯信号場)
64,4 Nakagawa (中川駅)
68,3 Uzen-Nakayama (羽前中山駅)
75,0
347,8
Kaminoyama-Onsen (かみのやま温泉駅)
77,8 Mokichi-Kinenka-Mae (茂吉記念館前駅)
81,8 Zaō (蔵王駅)
Yamagata Bw
87,1
359,9
Yamagata (山形駅)
89,0 Nord-Yamagata (北山形駅)
JR East: Aterazawa-Linie
91,9 Uzen-Chitose (羽前千歳駅)
JR East: Senzan-Linie
93,6 Süd-Dewa (南出羽駅)
94,9 Urushiyama (漆山駅)
97,0 Takatama (高擶駅)
100,4
373,2
Tendō (天童駅)
103,4 Midaregawa (乱川駅)
106,3 Jin’machi (神町駅)
108,1
380,9
Sakurambo-Higashine (さくらんぼ東根駅)
109,0 Kanisawa (蟹沢駅)
110,6 Higashine (東根駅)
113,5
386,3
Murayama (村山駅)
Kanaya Bbf (金谷信号場)
121,5 Sodezaki (袖崎駅)
Yamagata-Verkehr: Obanazawa-Linie
126,9
399,7
Ōishida (大石田駅)
130,8 Nord-Ōishida (北大石田駅)
133,7 Ashisawa (芦沢駅)
140,3 Funagata (舟形駅)
JR East: Rikū-Ost-Linie
Süd-Shinjō (南新庄駅)
Torigoe Bbf (鳥越信号場)
148,6
421,4
Shinjō (新庄駅)
JR East: Rikū-West-Linie/Ōu-Hauptlinie

Die Yamagata-Shinkansen (jap. 山形新幹線) ist eine als Mini-Shinkansen ausgebaute japanische Eisenbahnstrecke zwischen Shinjō und Fukushima der Betreibergesellschaft JR East.

Geschichte

Um konkurrenzfähig zum immer weiter wachsenden Inlandsflugverkehr zu bleiben, beschloss die staatliche japanische Eisenbahngesellschaft JNR in den 1980er-Jahren, das Shinkansen-Netz zu erweitern. Da es insbesondere im Norden der japanischen Hauptinsel Honshū keine Metropolen gibt und somit nicht mit einer exorbitanten Nachfrage zu rechnen war, wurde auf den Bau von eigenständigen Shinkansen-Strecken verzichtet. Stattdessen wurde beschlossen, eine Bestandsstrecke des konventionellen Eisenbahnnetzes umzubauen und für höhere Geschwindigkeiten zu ertüchtigen.

Der Umbau war insbesondere aus dem Grund erforderlich, da das konventionelle Eisenbahnnetz Japans Kapspur hat, das Shinkansen-Netz hingegen Normalspur. Da mit dem Bau der Mini-Shinkansen umsteigefreie Verbindungen in Richtung Tokio geschaffen werden sollten, war ein Umbau auf Normalspur unverzichtbar, um Züge durchbinden zu können.

Als erste Mini-Shinkansen wurde 1992 die Yamagata-Shinkansen eröffnet. Dazu wurde die Ōu-Hauptlinie zwischen Fukushima und Shinjō von Kapspur auf Normalspur umgebaut und signal- und sicherheitstechnisch auf Shinkansen-Standard umgerüstet. Die Ōu-Hauptlinie ist somit heute viergeteilt, da sie auch weiterhin Abschnitte in Kapspur hat.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 100 km/h auf 130 km/h erhöht, liegt damit aber deutlich unter den erreichten Höchstgeschwindigkeiten im Shinkansen-Netz.

Verbindungen und Fuhrpark

Auf der Yamagata-Shinkansen verkehren aktuell Züge der Baureihe E3-1000 und -2000 als Tsubasa-Verbindung zwischen Tokio und Shinjō. Zwischen Tokio und Fukushima nutzen die Züge die Tōhoku-Shinkansen und werden mit Zügen der Baureihen E2, E4 oder E5 zusammengekuppelt. Sie müssen daher sowohl die Anforderungen an die engen Kurvenradien der Yamagata-Shinkansen erfüllen, als auch in der Lage sein, eine Regelgeschwindigkeit von 275 km/h auf der Tōhoku-Shinkansen zu erreichen.

Zur Eröffnung der Yamagata-Shinkansen wurde eigens die Baureihe 400 entwickelt und hergestellt, da beim Bau der Mini-Shinkansen zwar die Spurweite angepasst wurde, das Lichtraumprofil hingegen unverändert gelassen wurde. Dadurch waren die bereits existierenden Shinkansen-Baureihen zu breit. Die Züge der Baureihe 400 waren von 1992 bis 2009 im Einsatz und wurden anschließend von den Baureihen E3-1000 und E3-2000 ersetzt.

Bahnhöfe

Bahnhöfe Japanisch Entfernung
von Tokio
(km)
Umsteigemöglichkeiten Ort
Fukushima 福島 272,8 Tōhoku-Shinkansen, Tōhoku-Hauptlinie, Ōu-Hauptlinie, Abukuma-Express: Hauptlinie, Fukushima-Verkehr: Iizaka-Linie Fukushima Präfektur Fukushima
Yonezawa 米沢 312,9 Yonesaka-Linie Yonezawa Präfektur Yamagata
Takahata 高畠 322,7 Takahata
Akayu 赤湯 328,9 Yamagata-Eisenbahn: Furawā-Nagai-Linie Nan’yō
Kaminoyama-Onsen かみのやま温泉 347,8 Kaminoyama
Yamagata 山形 359,9 Senzan-Linie, Aterazawa-Linie Yamagata
Tendō 天童 373,2 Tendō
Sakuranbo-Higashine さくらんぼ東根 380,9 Higashine
Murayama 村山 386,3 Murayama
Ōishida 大石田 399,7 Ōishida
Shinjō 新庄 421,4 Ōu-Hauptlinie, Rikū-Ost-Linie, Rikū-West-Linie Shinjō

Auswirkung des Tōhoku-Erdbebens 2011

In der Folge des Tōhoku-Erdbebens 2011 am 11. März 2011 kam der Fahrbetrieb auf der Yamagata-Shinkansen vollständig zum erliegen. Am 31. März 2011 wurde zunächst das Teilstück zwischen Fukushima und Shinjō wieder in Betrieb genommen. Ab 12. April 2012 wurden wieder einzelne Verbindungen nach Tokio durchgebunden. Die Anzahl wurde anschließend sukzessive erhöht.[1]

Weblinks

 Commons: Yamagata Shinkansen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. NHK, "Yamagata Shinkansen fully resumes operations", 12. April 2011 (Memento vom 9. August 2011 im Internet Archive) (englisch)

Kategorien: Verkehr (Präfektur Fukushima) | Verkehr (Präfektur Yamagata) | Schnellfahrstrecke in Japan | Spurweite 1435 mm

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Yamagata-Shinkansen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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