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Wolsfeld


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 9,27 km²
Einwohner: 932 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06568
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 137
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Heinz Junk
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Wolsfeld ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Wolsfeld ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Die Gemeinde liegt am Rand des Naturparks Südeifel im Tal der Nims. Zu Wolsfeld gehören auch die Wohnplätze Herzbach, Wolsfelderberg und In der Burg.[3]

Geschichte

Wolsfeld wurde im Jahre 798 oder 799 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Harduwinus und seine Ehefrau der Abtei Echternach unter anderem ihre Güter zu „Wolfftualt, quod situm est super fluuio Nimisa“ schenkten.[4] Diese Urkunde ist zugleich eine der ältesten Namenserwähnungen des Flusses Nims. Im 13. Jahrhundert hieß der Ort „Volvisvelt“. Er gehörte zur luxemburgischen Herrschaft Ließem.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Wolsfeld besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen

Der Hubertushirsch im Schildhaupt ist das Attribut des örtlichen Kirchenpatrons St. Hubertus. Im rechten unteren Teil ist das Wappen der Herrschaftsfamilie Pallandt, die schwarzen Balken in Gold aufgenommen und im linken Teil das Wappen der Grafen von Saintignon, drei goldene Türme auf rotem Grund, die im 19. Jahrhundert das Schloss Wolsfeld besassen.

Verkehr

Straße

Wolsfeld liegt an der vielbefahrenen Bundesstraße 257 zwischen Bitburg und Echternach. Eine von wenigen Anwohnern seit Jahrzehnten geforderte Ortsumgehung wurde im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufgenommen und wurde im Rahmen des 2-Mrd.-Euro–Programms zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Jahren 2005-2008 realisiert. Die Umgehungsstraße wurde am 13. Dezember 2008 vom rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering und parl. Staatssekretär Karl Diller vom Bundesfinanzministerium für den Verkehr freigegeben.[6]

Eisenbahn

Wolsfeld war Bahnstation der ehemaligen Nims-Sauertalbahn (Erdorf – Irrel – Igel), einer Nebenstrecke der Eifelbahn. Diese Bahnlinie wurde vor dem Ersten Weltkrieg eröffnet. Nach Zerstörung der Strecke gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und Wiederaufnahme des Betriebes nach dem Krieg wurde noch gut zwei Jahrzehnte lang Personen- und Güterverkehr auf der Strecke durchgeführt. Die Einstellung des Personenverkehrs (Umstellung auf Bus) erfolgte 1969, die Stilllegung des verbleibenden Güterverkehrs erfolgte Schrittweise und endgültig 1995. Der Streckenabschnitt Wolsfeld – Bitburg (Stadt) wurde 1997 demontiert. Unmittelbar am Bahnhof Wolsfeld wurde zur Versorgung der amerikanischen Flugplätze in Bitburg und Spangdahlem ein Tanklager mit Gleisanschluss unterhalten. Teile des stillgelegten Streckenabschnitts werden heute als Radweg genutzt.

Bergrennen

Die Gemeinde ist seit 1958 Austragungsort des Wolsfelder AvD Bergrennen veranstaltet vom Eifel Motor Sport Club. Das Rennen wird vom Ortsausgang über die Nebenstraße nach Wolsfelderberg am Pfingstmontag ausgetragen und ist Teil der seit 1987 stattfindenden Rennserie Berg Cup. Sie ist die letzte Veranstaltung dieser Art in Rheinland-Pfalz.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Wolsfeld  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 64 (PDF; 2,3 MB)
  4. Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, 1860, Nachtrag S. 6 (dilibri.de )
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Pressemitteilung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: B 257, Verkehrsfreigabe Ortsumgehung Wolsfeld , aufgerufen am 31. Juli 2009

Kategorien: Wolsfeld | Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wolsfeld (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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