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Wollerau


Wollerau
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz SZ
Bezirk: Höfe
BFS-Nr.: 1323
Postleitzahl: 8832
UN/LOCODE: CH WLU
Koordinaten:
Höhe: 514 m ü. M.
Fläche: 6,50 km²
Einwohner: 6986 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 1075 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
21,8 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.wollerau.ch

Wollerau, Ansicht vom Zürichsee bei Richterswil

Karte

Wollerau ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Wollerau ist zusammen mit Pfäffikon jeweils alternierend für zwei Jahre Hauptort des Bezirks.

Aufgrund der sehr niedrigen Steuersätze und seiner bevorzugten Wohnlage am See und in der Nähe der Stadt Zürich ist Wollerau zum Wohnsitz einiger bekannter, wohlhabender Persönlichkeiten geworden.

Geografie

Wollerau liegt auf dem östlichen Ausläufer des Zimmerbergs. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Ufer des Zürichsees gegen den Grat des Höhronen und umfasst auch noch einen Teil des Sihltals auf der Nordseite des Berges. Im Süden wird das Gemeindegebiet von der Sihl durchflossen. Die westliche Grenze zum Kanton Zürich bildet der Mühlibach. Nachbargemeinden von Wollerau sind im Nordwesten Richterswil (ZH), im Nordosten Freienbach, im Südosten Feusisberg und im Südwesten Hütten ZH.

Geschichte

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Wollerau (bis Mitte des 19. Jahrhunderts Hinterer Hof genannt) war im Mittelalter zwischen der Stadt Zürich und den Schwyzern heftig umstritten. Nach der Niederlage im Alten Zürichkrieg musste Zürich die Höfe am oberen See abtreten und konnte sie nicht mehr zurückgewinnen.

Als 1831 der kurzlebige Kanton Ausserschwyz gegründet wurde blieb der Hintere Hof beim alten Kantonsteil.

Wirtschaft

Der Freizeitanlagenhersteller Intamin AG und der Hersteller von Mobilkommunikation Swissphone und viele Consulting und Dienstleistungsbetriebe sind in Wollerau ansässig.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Pfarrkirche St. Verena wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Rokokostil erbaut.

Persönlichkeiten

Bilder

Literatur

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 1). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1927.
  • Albert Jörger: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 572: Die Pfarrkirche St. Verena in Wollerau, Bern 1995, ISBN 3-85782-572-3
  • Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwytz. Schwyz IV. Bezirk Höfe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 118). ISBN 978-3-906131-93-1.

Weblinks

 Commons: Wollerau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wohnbevölkerung per 31. Dezember 2015 (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf
  3. bilanz.ch: UBS - Oswald J. Grübel: Er ist wieder da | Unternehmen | BILANZ ONLINE - Das Schweizer Wirtschafts-Magazin im Internet , Zugriff am 6. Januar 2010

Kategorien: Ort im Kanton Schwyz | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wollerau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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