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Wollbach (Unterfranken)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-GrabfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Heustreu
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 7,58 km²
Einwohner: 1298 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 171 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 183
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 2
97618 Wollbach
Webpräsenz: www.wollbach.de
Bürgermeister: Thomas Bruckmüller (CSU)
}

Wollbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Geografie

Wollbach liegt in der Region Main-Rhön 4,5 km nördlich von Bad Neustadt. Es existiert nur die Gemarkung Wollbach.

Geschichte

Das Zisterzienserkloster Bildhausen besaß das Patronatsrecht der Kirche sowie Güter und Einkünfte in Wollbach. Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1.011 Einwohner
  • 1987: 1.146 Einwohner
  • 2000: 1.359 Einwohner
  • 2014: 1.308 Einwohner

Politik

Bürgermeister ist Alois Gensler (CSU/Bürgerblock). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Karl Fiedler (CSU/Bürgerblock).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 516 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 60 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 57 und im Bereich Handel und Verkehr 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 28 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 499. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 zehn landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 397 ha, davon waren 351 ha Ackerfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 45 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zehn Lehrern und 160 Schülern

Bauwerke

  • Dorfkirche mit Kirchturm mit langer hoher Spitze (Julius-Echter Spitze)
  • Versammlungshalle „Wollhalla“

Sonstiges

Südlich von Wollbach an der Straße nach Heustreu befindet sich der aufgelassene Stützpunkt Camp Lee der 2nd Squadron des 11th Armored Cavalry Regiment der US-Streitkräfte. Dieser Stützpunkt wurde Ende der 1940er Jahre errichtet und in den 1970er Jahren ausgebaut. 1992 wurde er aufgegeben. Von 1992 bis 1996 diente er als Asylbewerberheim, später diente er einen Kurierdienst als Quartier. Heute ist die Anlage verwaist.

Die Wollbacher werden in der Region auch als „Sandhasen“ bezeichnet. Hintergrund hierfür sind die Sandgruben, die sich südlich des Dorfes befinden und noch bis in die 80er Jahre kommerziell betrieben wurden.

Bildergalerie

Weblinks

 Commons: Wollbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).

Kategorien: Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld | Wollbach (Unterfranken) | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wollbach (Unterfranken) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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