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Wolfgang Röllig


Wolfgang Röllig (* 6. Februar 1932 in Dresden) ist ein deutscher Altorientalist.

Leben

Wolfgang Röllig besuchte von 1942 bis 1950 die Thomasschule zu Leipzig. 1952 absolvierte er sein Abitur in Berlin-Steglitz. Er studierte Orientalistik, Alte Geschichte und Theologie an der Freien Universität Berlin, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität Wien. Röllig wurde 1960 in Berlin mit der Dissertation Beiträge zur Erklärung ausgewählter phönizischpunischer Inschriften zum Dr. phil. promoviert. Von 1962 bis 1966 war er Assistent an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Er betreute die Herausgabe des Tübinger Atlas des Vorderen Orients und lehrte von 1966 bis zu seiner Emeritierung 1999 als Professor für Altorientalistik am Altorientalischen Seminar der Universität Tübingen. 1978 fungierte er als Herausgeber des ersten Bandes des Neuen Handbuches der Literaturwissenschaft, „Altorientalische Literaturen“. Röllig ist ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. Zudem ist er Herausgeber oder Mitherausgeber der Corpora „Répertoire géographique des textes cunéiformes“ und „Handbuch der althebräischen Epigraphik“. 2009 legte Röllig eine Übersetzung des Gilgamesch-Epos vor.

Seit 1996 ist er ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.[1]

Schriften (Auswahl)

  • Mit Wolfram von Soden: Das akkadische Syllabar. Pontificium Institutum Biblicum, Rom 1967.
  • Als Herausgeber: lis¯an mithurti. Festschrift Wolfram Freiherr von Soden zum 19.4.1968 gewidmet von Schülern und Mitarbeitern. Butzon und Bercker/Neukirchener Verlag des Erziehungsvereins, Kevelaer/Neukirchen-Vluyn 1969 .(Alter Orient und Altes Testament, Bd. 1)
  • Das Bier im alten Mesopotamien. Berlin 1970.
  • Als Herausgeber: Altorientalische Literaturen. Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Wiesbaden 1978, ISBN 3-7997-0710-7. (Neues Handbuch der Literaturwissenschaft, Bd. 1)
  • Als Herausgeber: Von der Quelle zur Karte. Abschlussbuch des Sonderforschungsbereichs „Tübinger Atlas des Vorderen Orients“. VCH, Weinheim u.a. 1991, ISBN 3-527-17027-8.
  • Land- und Viehwirtschaft am Unteren Ḫābūr in Mittelassyrischer Zeit. Berichte der Ausgrabung Tall Šēḫ Ḥamad / Dūr-Katlimmu 9. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-447-05719-6.
  • Das Gilgamesch-Epos. Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von W. Röllig. Reclam-Bibliothek, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-010702-7.

Literatur

  • Beate Pongratz-Leisten: Ana sadî Labn¯ani l¯u allik. Beiträge zu altorientalischen und mittelmeerischen Kulturen. Festschrift für Wolfgang Röllig. Butzon und Bercker/Neukirchener Verlag des Erziehungsvereins, Kevelaer/Neukirchen-Vluyn 1997, ISBN 3-7666-0074-5 und, ISBN 3-7887-1616-9. (Alter Orient und Altes Testament, Bd. 247)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mitglieder der HAdW seit ihrer Gründung im Jahr 1909. Wolfgang Röllig. Heidelberger Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 16. Juni 2016.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang Röllig (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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