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Wolfgang Heubisch


Wolfgang Heubisch (* 13. Juli 1946 in München) ist ein deutscher Politiker (FDP). Von Oktober 2008 bis Oktober 2013 war er bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1967 am Max-Planck-Gymnasium in München machte Heubisch eine Lehre zum Bankkaufmann. Anschließend studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München von 1970 bis 1975 Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann) und von 1975 bis 1981 Zahnheilkunde. Im Jahre 1981 wurde er approbiert. 1983 promovierte Heubisch im Fach Zahnmedizin über das Thema „Die Relation von Strahlenbelastung und Chromosomenaberrationen des Stammpersonals von kerntechnischen Anlagen“ zum Dr. med. dent.[1] Seit 1985 war er bis zur Übernahme des Ministeramtes in eigener Praxis in München als Zahnarzt niedergelassen.

Von 1990 bis 2002 war Heubisch Mitglied des Vorstandes der Bayerischen Landeszahnärztekammer, seit 1994 als ihr Vizepräsident. 1993/1994 war er Landesvorsitzender Freier Verband Deutscher Zahnärzte (Bayern). Von 2000 bis 2008 war er Präsident des Verbandes Freier Berufe in Bayern, dessen Präsidium er bereits zuvor zwei Jahre angehört hatte. In der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, deren Vorstand er von 2000 bis 2008 angehörte, hatte er seit 2003 das Amt des Vizepräsidenten inne. Seit 1997 war er als Beisitzer im Präsidium des Bundesverbandes der Freien Berufe, im Jahre 2008 war er dessen Vizepräsident. Seine Verbandsfunktionen hat Heubisch im Oktober 2008 bei seiner Ernennung zum Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst aufgegeben.

Politik

Bei der Landtagswahl 2008 kandidierte er ohne Erfolg als Direktkandidat im Stimmkreis München-Schwabing, wurde aber über die Bezirksliste Oberbayern für die FDP Bayern bis Oktober 2013 in den Landtag gewählt.

Nach seinem Einzug in den Bayerischen Landtag gehörte er zur Verhandlungsgruppe der FDP, die den Koalitionsvertrag mit der CSU erarbeitete. Von Oktober 2008 bis Oktober 2013 gehörte er als Wissenschafts- und Kunstminister dem Kabinett Seehofer I an. Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 wurde er einer von vier FDP-Vertretern im Ausschuss „Gesundheit“ in den Koalitionsverhandlungen für eine schwarz-gelbe Bundesregierung.

Heubisch ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung der Jakob Fugger-Medaille des Verbandes der Bayerischen Zeitungsverleger, die in Erinnerung an den Augsburger Kaufherrn Jakob Fugger in unregelmäßigen Abständen für „hervorragende Verdienste und außerordentliche Leistungen in der Zeitschriftenpresse“ verliehen wird.[2]

Heubisch ist in zweiter Ehe verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter aus erster Ehe. Die Bildhauer Lothar und Elmar Dietz waren seine Onkel, die Schriftstellerin Gertrud Fussenegger seine Tante, die Malerin Ricarda Dietz ist seine Cousine.[3]

Ehrungen

Weblinks

 Commons: Wolfgang Heubisch  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerischer Landtag, Lebenslauf Heubisch
  2. Neue Sonntagspresse Augsburg, Ausgabe 288/17, 29./30. April 2012, S. 16.
  3. Wissenschaftsminister hat Wurzeln in Erlenbach . Minister Wolfgang Heubischs Mutter, Luitgard, war eine Tochter des Ehrenbürgers Dietz. In: Mainpost, 16. November 2008
  4. Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Danang


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang Heubisch (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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