Woiwodschaft Westpommern - LinkFang.de





Woiwodschaft Westpommern


Woiwodschaft
Westpommern
Karte
Wappen und Logo
Basisdaten
Hauptstadt Stettin (Szczecin)
Woiwode Marcin Zydorowicz
Woiwodschaftsmarschall Olgierd Geblewicz
ISO 3166-2 PL-ZP
KFZ-Kennzeichen Z
Einwohner 1.687.000 (31. März 2011) [1]
Bevölkerungsdichte 74 Einwohner je km²
Arbeitslosenquote 13,4 % (Dezember 2008)
Geografie
Fläche: 22.896 km²
- davon Land: ? km²
- davon Wasser: ? km²
Ausdehnung: Nord-Süd: 216,29 km
West-Ost: 192,50 km
Höchster Punkt: 239,1 m Biały Bór
Tiefster Punkt: 3 m unter dem Meeresspiegel (Stepnica)
Landschaftliche Struktur
Wälder: 36,2 %
Gewässer: 05,2 %
Landwirtschaft: 49,9 %
Sonstige: 08,7 %
Verwaltungsgliederung
Kreisfreie Städte: 003
Landkreise: 018
Gemeinden: 114

Die Woiwodschaft Westpommern (polnisch województwo zachodniopomorskie; kaschubisch zôpadnopòmòrsczé wòjewództwò) ist eine der 16 Woiwodschaften der Republik Polen. Sie liegt im nordwestlichen Teil des Landes und umfasst den gesamten westlichen Teil des historischen Hinterpommerns sowie (im äußersten Westen) einen kleinen Teil des historischen Vorpommerns und (im Südwesten) einen ebenfalls kleinen Teil der ehemaligen Neumark. Die Hauptstadt der Woiwodschaft ist die Metropole Stettin (Szczecin).

Die Woiwodschaft Westpommern entstand 1999 im Zuge der polnischen Verwaltungsreform aus der Vereinigung der Woiwodschaften Stettin und Köslin (Koszalin) sowie aus Teilen der Woiwodschaften Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski), Schneidemühl (Piła) und Stolp (Słupsk). Die Woiwodschaft ist Mitglied im länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania.[2]

Wappen

Beschreibung: In Silber ein goldbewehrter roter Greif.

Verwaltungsgliederung

Die Woiwodschaft Westpommern wird in 18 Landkreise unterteilt, wobei Stettin, Köslin und Swinemünde kreisfrei bleiben. Dem nach der Stadt Köslin benannten Kreis gehört die Stadt selbst nicht an.

Kreisfreie Städte

  1. Szczecin (Stettin) 407.260; 301 km²
  2. Koszalin (Köslin) 107.307; 83 km²
  3. Świnoujście (Swinemünde) 40.901; 197 km²

Landkreise

Die Woiwodschaft hat insgesamt 18 Landkreise. Nach der Fläche ist der Landkreis (Powiat) Gryfiński der größte, der Landkreis Policki der kleinste. Nach der Einwohnerzahl stehen der Landkreis Stargardzki auf dem ersten und der Landkreis Łobeski auf dem letzten Platz.

  1. Białogard (Belgard) 48.271; 845 km²
  2. Choszczno (Arnswalde) 49.795; 1.328 km²
  3. Drawsko Pomorskie (Dramburg) 57.705; 1.764 km²
  4. Goleniów (Gollnow) 79.504; 1.616 km²
  5. Gryfice (Greifenberg) 60.660; 1.017 km²
  6. Gryfino (Greifenhagen) 83.019; 1.870 km²
  1. Kamień Pomorski (Cammin) 47.726; 1.003 km²
  2. Kołobrzeg (Kolberg) 76.617; 725 km²
  3. Koszalin (Köslin) 64.520; 1.668 km²
  4. Łobez (Labes) 38.204; 1.065 km²
  5. Myślibórz (Soldin) 67.245; 1.182 km²
  6. Police (Pölitz) 67.166; 665 km²
  1. Pyrzyce (Pyritz) 39.953; 726 km²
  2. Sławno (Schlawe) 57.330; 1.043 km²
  3. Stargard (Stargard i.Pom.) 119.198; 1.520 km²
  4. Szczecinek (Neustettin) 77.132; 1.766 km²
  5. Świdwin (Schivelbein) 48.519; 1.093 km²
  6. Wałcz (Deutsch Krone) 54.323; 1.415 km²

(Einwohner und Fläche am 30. Juni 2008) [3]

Landkreise Größte Kleinste
flächenmäßig Powiat Gryfiński Powiat Policki
bevölkerungsmäßig Powiat Stargardzki Powiat Łobeski

Geographie

Landschaft

Die recht dünn besiedelte Landschaft ist geprägt von eiszeitlich geformten Moränen, Seen und dichten Nadelwäldern. In der Woiwodschaft befinden sich der Stettiner Landschaftsschutzpark Buchheide und der Landschaftsschutzpark Unteres Odertal. Im Hinterland der Ostseeküste verlaufen die Verkehrsströme von Stettin nach Danzig. Der Südosten der Woiwodschaft wird von der Pommerschen Seenplatte geprägt.

Nachbarwoiwodschaften bzw. Bundesländer

Ostsee
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Woiwodschaft Pommern
Brandenburg
Deutschland
Woiwodschaft Lebus
Woiwodschaft Großpolen

Städte der Woiwodschaft

In der Woiwodschaft liegen 65 Städte. Die flächen- und bevölkerungsmäßig größte Stadt ist Stettin, die kleinsten Städte sind bevölkerungsmäßig Nowe Warpno und flächenmäßig Cedynia (300 mal kleiner als Stettin).

Stadt Deutscher Name Einwohner
30. Juni 2008
Fläche km²
30. Juni 2008
Stadtansicht
Szczecin Stettin 407.260 301
Koszalin Köslin 107.307 83
Stargard Stargard in Pommern 70.133 48
Kołobrzeg Kolberg 44.876 26
Świnoujście Swinemünde 40.901 197
Szczecinek Neustettin 38.425 37
Police Pölitz 34.198 37
Wałcz Deutsch Krone 26.064 38
Białogard Belgard 24.395 26
Goleniów Gollnow 22.437 12
Gryfino Greifenhagen 21.171 10
Nowogard Naugard 16.804 12
Gryfice Greifenberg 16.347 12
Choszczno Arnswalde 15.819 10
Świdwin Schivelbein 15.498 22
Barlinek Berlinchen 14.175 17
Darłowo Rügenwalde 14.140 20
Dębno Neudamm 13.896 20
Złocieniec Falkenburg 13.288 32
Sławno Schlawe 13.117 16
Pyrzyce Pyritz 12.734 39
Myślibórz Soldin 11.754 15
Drawsko Pomorskie Dramburg 11.443 22
Łobez Labes 10.565 12
Trzebiatów Treptow an der Rega 10.212 10
Kamień Pomorski Cammin (Kammin) 9.129 11
Połczyn-Zdrój Bad Polzin 8.517 8
Chojna Königsberg in der Neumark 7.327 12
Czaplinek Tempelburg 6.828 14
Sianów Zanow 6.572 16
Karlino Körlin 5.805 9
Międzyzdroje Misdroy 5.443 4
Wolin Wollin 4.939 14
Borne Sulinowo Groß Born 4.579 18
Bobolice Bublitz 4.394 5
Resko Regenwalde 4.384 4
Lipiany Lippehne 4.136 5
Kalisz Pomorski Kallies 4.132 12
Płoty Plathe 4.081 4
Barwice Bärwalde 3.761 8
Mieszkowice Bärwalde in der Neumark 3.571 5
Chociwel Freienwalde in Pommern 3.248 4
Maszewo Massow 3.146 6
Węgorzyno Wangerin 3.004 7
Recz Reetz 2.992 12
Polanów Pollnow 2.956 7
Dziwnów Berg Dievenow 2.925 6
Golczewo Gülzow 2.731 7
Pełczyce Bernstein 2.677 13
Mirosławiec Märkisch Friedland 2.593 2
Trzcińsko-Zdrój Bad Schönfließ 2.462 2
Drawno Neuwedell 2.407 5
Człopa Schloppe 2.362 7
Dobrzany Jacobshagen (Jakobshagen) 2.360 5
Dobra Daber 2.317 2
Biały Bór Baldenburg 2.166 13
Ińsko Nörenberg 2.051 7
Tuczno Tütz 1.923 9
Cedynia Zehden 1.642 1
Moryń Mohrin 1.607 6
Suchań Zachan 1.458 4
Nowe Warpno Neuwarp 1.194 25

Flüsse

Bevölkerung

Die Einwohner Westpommerns sind überwiegend polnischer Nationalität. Sie bzw. ihre Vorfahren wurden nach der Vertreibung der deutschen Pommern aus Zentralpolen und aus der Gegend um Vilnius (poln. Wilno), Hrodna (poln. Grodno) und Lemberg (poln. Lwów) angesiedelt. Daneben wohnen hier Ukrainer, die bzw. deren Vorfahren im Rahmen der Aktion Weichsel hierher umgesiedelt wurden.

Partnerschaften

Universitäten

Wirtschaft

Auf dem Gebiet der Woiwodschaft befindet sich mit Stettin/Swinemünde der wichtigste Hafenverbund Polens (vor Danzig/Gdingen). Außerdem ist Stettin ein international bedeutender Werftenstandort.

Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, erreichte die Woiwodschaft 2006 einen Index von 47,7 (EU-27 = 100).[4] Die Arbeitslosenrate lag 2005 bei 22.7 Prozent[5] 2007 bei 17,0 Prozent und im Dezember 2009 bei 16,5 Prozent.[6]

Tourismus

Der Tourismus spielt traditionell eine wichtige Rolle, vor allem an der Ostseeküste in Badeorten wie Kolberg, Świnoujście, Międzyzdroje u. a.

Weitere Anziehungspunkte sind z. B. Drawsko, Persante, Ihna, Nationalpark Drawa, Kloster Kolbatz und Städte Stettin, Stargard, Szczecinek, Police, Goleniów, Darłowo, Barlinek, Pyrzyce, Myślibórz, Gryfice, Trzebiatów, Kamień Pomorski, Połczyn-Zdrój, Chojna, Wolin, Ińsko und Nowe Warpno.

Verkehr

Straßen

Luftfahrt

Weblinks

 Commons: Woiwodschaft Westpommern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ergebnis der Volkszählung 2011, Główny Urząd Statystyczny: Wyniki Narodowego Spisu Powszechnego Ludności i Mieszkań 2011. Warschau, März 2012. Online (PDF)
  2. Euroregion Pomerania – Gebiet und Partner (Memento vom 17. November 2015 im Internet Archive), abgerufen am 13. November 2015
  3. Główny Urząd Statystyczny LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM. Stand vom 30. Juni 2009 (Memento vom 15. Februar 2010 im Internet Archive)
  4. Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB)
  5. Michal MLADÝ: Regional unemployment in the European Union, Bulgaria and Romania in 2005. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 292 kB) In: Statistics in focus. 1/2006, ISSN 1561-4875 .
  6. Zentrales Statistikamt Polens (GUS), Bezrobotni oraz stopa bezrobocia wg województw, grudzień 2009, 3. Febr. 2010

Kategorien: Polnische Woiwodschaft

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Woiwodschaft Westpommern (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.