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Wołów


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum bulgarischen Freiheitskämpfer siehe Panajot Wolow.
Wołów

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Wołów
Fläche: 18,53 km²
Geographische Lage:
Höhe: 108 m n.p.m.
Einwohner: 12.554
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 56-100
Telefonvorwahl: (+48) 71
Kfz-Kennzeichen: DWL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: TrzebnicaŚcinawa
Schienenweg: PKP-Linie 273: Breslau–Stettin
Nächster int. Flughafen: Breslau
Sołectwo
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 11 Ortschaften
37 Schulzenämter
Fläche: 331,06 km²
Einwohner: 22.856
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0222033
Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Dariusz Chmura[2]
Adresse: Rynek 1
56-100 Wołów
Webpräsenz: www.wolow.pl

Wołów [ˈvɔwuf] (deutsch Wohlau) ist eine Stadt in Polen und gehört zur Woiwodschaft Niederschlesien. Wołów ist Sitz des Powiat Wołowski und hat etwa 12.300 Einwohner.

Geographie

Die Stadt liegt nördlich der Oder im Westteil des Katzengebirges, 46 km nordwestlich von Breslau, an der Bahnstrecke von Breslau über Rzepin nach Berlin.

Geschichte

Bereits 1285 scheint Wohlau den Status einer Stadt gehabt zu haben. 1329 fiel es zusammen mit dem Herzogtum Oels als Lehen an die Krone Böhmen. Ab 1413 war es Sitz des Herzogtums Wohlau. Der Name der Stadt leitet sich vom polnischen Wort für Bulle oder Rind ab. Tatsächlich zeigt bereits das älteste erhaltene Stadtsiegel von 1473 einen Bullen, der auch heute noch im Stadtwappen zu finden ist.

1526 kam Wohlau mit Böhmen an die Habsburger, blieb aber noch bis 1675 eine Residenz der Schlesischen Piasten von Liegnitz-Brieg-Wohlau. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel es mit fast ganz Schlesien an Preußen. Ab 1816 war Wohlau Kreisstadt des Landkreises Wohlau. Die Stadt erlitt 1945 schwere Schäden, wurde aber nach dem Krieg wieder aufgebaut und erweitert.

Gemeinde

Die Stadt- und Landgemeinde Wołów umfasst neben der Stadtgemeinde weitere 37 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945) mit einem Schulzenamt:[3][4]

  • Boraszyn (Borschen)
  • Bożeń (Buschen)
  • Dębno (Schöneiche)
  • Domaszków (Dombsen)
  • Garwół (Garben)
  • Gliniany (Gleinau)
  • Golina (Heidersdorf)
  • Gródek (Grottky, 1937–1945 Berghain)
  • Krzydlina Mała (Klein Kreidel)
  • Krzydlina Wielka (Groß Kreidel)
  • Lipnica (Leipnitz)
  • Lubiąż (Leubus)
  • Łososiowice (Losswitz)
  • Mikorzyce (Schönbrunn)
  • Miłcz (Arnsdorf)
  • Moczydlnica Dworska (Herrnmotschelnitz)
  • Mojęcice (Mondschütz)
  • Nieszkowice (Nisgawe, 1937–1945 Niederau)
  • Pawłoszewo (Pavelschöwe, 1937–1945 Paulshöhe)
  • Pełczyn (Polgsen)
  • Piotroniowice (Petranowitz, 1937–1945 Iseritztal)
  • Prawików (Praukau)
  • Proszkowa (Prosgawe, 1937–1945 Grafenstein)
  • Rataje (Rathau)
  • Rudno (Reudchen)
  • Siodłkowice (Schilkowitz, 1937–1945 Simonshöh)
  • Sławowice (Schlanowitz, 1937–1945 Föhrenwalde)
  • Stary Wołów (Alt Wohlau)
  • Stęszów (Stanschen)
  • Stobno (Stuben)
  • Straszowice (Niegsen)
  • Tarchalice (Tarxdorf)
  • Uskorz Mały (Klein Ausker)
  • Uskorz Wielki (Groß Ausker)
  • Warzęgowo (Wersingawe, 1937–1945 Hohenau)
  • Wrzosy (Heidevorwerk)
  • Zagórzyce (Sagritz, 1937–1945 Birkenhain)

Weitere Ortschaften der Gemeinde ohne Schulzenamt sind: Biskupice (Bischofsau), Kąty (Kanten), Kłopotówka, Kretowice (Mönchfurth), Łazarzowice (Lahserwitz)- Pierusza (Peruschen), Smarków, Straża, Wodnica (Wilhelmsthal), Wróblewo (Wilhelmsthal) und Żychlin (Zychline).

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Johann Christian Köllner: Johann Christian Köllners, Pastor & Senior in Wolau Wolaviographia, oder accurate Beschreibung Der Stadt Wolau In Schlesien. Richter, Budjssjn 1728 (Digitalisat )

Weblinks

 Commons: Wołów  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Wolau in der Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Website der Gemeinde, Burmistrz Gminy Wołów , abgerufen am 7. Februar 2015
  3. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  4. Dolny Śląsk - WOŁÓW - WOHLAU

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wołów (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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