Wirtschaftswoche - LinkFang.de





Wirtschaftswoche


Wirtschaftswoche
Beschreibung Wirtschaftszeitschrift
Verlag Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016)
125.450 Exemplare
Reichweite (MA 2010 I) 0,91 Mio. Leser
Chefredakteurin Miriam Meckel
Weblink www.wiwo.de
ISSN 0042-8582 Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

Die Wirtschaftswoche (eigene Schreibweise WirtschaftsWoche, abgekürzt WiWo) ist ein deutsches Wirtschaftsmagazin, das 1926 unter dem Namen Der deutsche Volkswirt gegründet wurde. Von Mai 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erschien sie zusammen mit dem Wirtschaftsdienst unter dem Titel Die deutsche Volkswirtschaft.

Ab 1946 wurde sie zunächst als Frankfurter Ökonomist. Zeitung für die neue Wirtschaft weitergeführt, von 1947 bis 1949 dann als Wirtschafts- und Finanz-Zeitung und von 1949 bis 1971 unter dem Namen Der Volkswirt, in dem zudem die Zeitschrift Wirtschafts-Verwaltung (1948 bis 1949) aufging. 1971 wurde die Zeitschrift in Wirtschaftswoche, der Volkswirt, Aktionär umbenannt, in der auch der seit 1968 erschienene Aktionär aufging. Die Umbenennung in Wirtschaftswoche erfolgte schließlich 1973. 1974 ging die seit 1967 erscheinende Plus. Zeitschrift für Unternehmensführung in der Wirtschaftswoche auf.

Die Wirtschaftswoche hat ihren Redaktionssitz in Düsseldorf und erscheint wöchentlich immer freitags und wird von der Verlagsgruppe Handelsblatt herausgegeben. Die Zeitschrift ist Pflichtblatt der Wertpapierbörsen in Frankfurt und Düsseldorf.

Chefredakteure

Entwicklung der verkauften Auflage[1] <timeline> ImageSize = width:350 height:270 PlotArea = left:50 bottom:20 width:300 height:250 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = early Colors =

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Als Chefredakteure der Wirtschaftswoche fungierten:

Auflage

Entsprechend dem allgemeinen Trend bei gedruckten Medien ging auch die Auflage der Wirtschaftswoche in den letzten Jahren deutlich zurück. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 29,6 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 125.450 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 52.832 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 61,5 Prozent. Aufgrund der rückläufigen Auflage wurde die Redaktion durch betriebsbedingte Kündigungen mehrmals verkleinert, zuletzt 2015.

Rankings

Jährlich veröffentlicht die Wirtschaftswoche ein Hochschulranking. Grundlage dafür ist eine Befragung von rund 500 Personal- und Recruitingverantwortlichen durch den Employer-Branding-Spezialisten Universum Communications in Zusammenarbeit mit dem Recruiting-Dienstleister access KellyOCG. Die Personalverantwortlichen werden gefragt, welche Universitäten und Fachhochschulen die ihrer Einschätzung nach besten Studierenden in den Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Ingenieurwesen, Informatik, Naturwissenschaften und Jura ausbilden.

2009 veröffentlichte die Wirtschaftswoche zum sechsten Mal ein Städteranking. Grundlage war eine Untersuchung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, in der die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands nach rund 100 ökonomischen und strukturellen Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen oder Investitionen bewertet wurden.[4]

WiWo Green

Seit Anfang 2013 betreibt die WirtschaftsWoche mit WiWo Green ein Portal rund um die grüne Wirtschaft.[5] Die Themen sind neben erneuerbarer Energie und nachhaltigen Unternehmensstrategien auch Innovationen aus den Bereichen Mobilität, Megacities und Geldanlage. Die Leserzahlen des Portals wachsen im zweistelligen Prozentbereich und erreichten schon nach wenigen Monaten laut Angaben der Redaktion 200.000 Seitenabrufe pro Monat. Damit ist WiWo Green das größte Nachrichtenportal im Bereich „grünen Wirtschaft“.

EU und Image-Kampagne

Unter Chefredakteurin Miriam Meckel nahm die Wirtschaftswoche von früherer EU- und Euro-Kritik Abstand[6] und begann im Mai 2015 eine eigene Imagekampagne für die Europäische Union.[7] Hierzu sollen mehrere Agenturen Werbefilme und Anzeigen für die Druck- und Online-Ausgabe produzieren. In diesen werden u.a. EU-Kritiker unabhängig von politischer Haltung und Motivation mit Kleinkindern verglichen, welche die Welt mangels Reife und Wissen nicht zu erfassen vermögen. Meckel begründete den Schritt vor allem mit „handfesten“ Gewinnen für die Wirtschaft Deutschlands; die Kampagne sei daher „folgerichtig“.[8]

Gründerwettbewerb

Seit 2007 schreibt die Wirtschaftswoche gemeinsam mit Partnern wie der Werbeagentur Jung von Matt und der Wirtschaftskanzlei White & Case jährlich den mit 300.000 Euro dotierten Gründerwettbewerb aus, um Jungunternehmer zu fördern. Bisherige Gewinner waren:

  • 2007 armedangels (Fairtrade Modelabel)[9]
  • 2008 Suncoal (Energieunternehmen)[10]
  • 2009 Chocri (Schokoladenanbieter)[11]
  • 2010 Avocado Store (Marktplatz für nachhaltige Produkte)[12]
  • 2011 E-Bility (Elektroroller)[13]
  • 2012 meine möbelmanufaktur (Möbel nach Maß online bestellen)[14]

Best Office Award

Der BEST OFFICE Award ist ein Wirtschaftspreis, der seit 2004 von Wirtschaftswoche[15] und Koelnmesse im zweijährlichen Turnus anlässlich der Internationalen Fachmesse für Office und Object ORGATEC verliehen wird. Zusammen mit dem wissenschaftlichen Partner, dem Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD), prämiert der Wettbewerb internationale Unternehmen für zukunftsweisende Bürokonzepte.[16][17] Der BEST OFFICE Award wird seit 2008 in zwei Kategorien vergeben. Jeweils ein Büroobjekt im Inland wie im Ausland wird prämiert. Dabei richtet sich der Wettbewerb an alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und ihrer Branche. Was zählt, sind die Ideen, mit denen sie sich mit den Besten der ganzen Welt messen lassen können.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können alle Unternehmen im In- und Ausland, die moderne Bürokonzepte eingeführt haben sowie externe Spezialisten für Büroplanung- und gestaltung, die das Projekt maßgeblich vorangetrieben haben. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss das Unternehmen einen Fragebogen ausfüllen und einsenden, der vom Institut für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD) erarbeitet wurde, ausfüllen, ferner müssen Fotos des Büroprojekts beigefügt werden.[18][19]

Preisverleihung

Die Preisverleihung findet im Rahmen der ORGATEC auf dem Gelände der Koelnmesse statt.[20] Die beiden Preisträger werden zudem in der WirtschaftsWoche vorgestellt.

Preisträger

Wettbewerber

Die Wirtschaftswoche hat keine direkten Wettbewerber in Deutschland. Die Magazine Capital und Impulse erscheinen jeweils nur einmal im Monat. Die Zeitschriften Börse Online und Focus Money sind klassische Anlegermagazine.

Literatur

  • WirtschaftsWoche (WiWo). Pflichtblatt der Wertpapierbörse in Frankfurt und Düsseldorf. Verl.-Gruppe Handelsblatt, Düsseldorf. ISSN 0042-8582

Weblinks

Einzelnachweise

  1. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu )
  2. laut IVW, (%5D=20161 &quartal%5B19984%5D=19984 Details auf ivw.eu )
  3. laut IVW, erstes Quartal 2016 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu )
  4. http://www.insm-wiwo-staedteranking.de
  5. WiWo Green. Abgerufen am 8. August 2013.
  6. WirtschaftsWoche erscheint künftig schon freitags und will weniger eurokritisch sein. Abgerufen am 22. Mai 2013.
  7. Europakampagne. Abgerufen am 22. Mai 2013.
  8. WirtschaftsWoche mit Europakampagne. Abgerufen am 22. Mai 2013.
  9. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2007 auf wiwo.de
  10. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2008 auf wiwo.de
  11. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2009 auf wiwo.de
  12. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2010 auf wiwo.de
  13. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2011 auf wiwo.de
  14. WiWo-Gründerwettbewerb Gewinner 2012
  15. Vernetzte Nester in: Der Standard vom 15. November 2006
  16. http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/ausschreibung-best-office-award-die-besten-bueros-der-welt-421950/
  17. BMW-Werk in Leipzig und oberfränkischer Kunststoffverarbeiter Rehau Deutschlands modernste Arbeitsplätze auf bild.de vom 27. Oktober 2006
  18. Bürokonzepte mit Zukunft: „Best Office Award“ ausgelobt in: Cebra, Ausgabe Mai 4/2010
  19. http://www.biz-awards.de/wettbewerbe/qualitaet/641/best_office_award.html
  20. Solon und voestalpine stahl gewinnen Best Office Awards in: Möbelkultur Online vom 13. Oktober 2010
  21. „Best Office“-Award: Sieger stehen fest in: Business Partner – Die Zeitschrift für Handel und Industrie vom 12. Oktober 2010

Kategorien: Zeitschrift (Düsseldorf) | Wirtschaftsmagazin (Deutschland) | Ersterscheinung 1926

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswoche (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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