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Winterrieden


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: UnterallgäuVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Babenhausen
Höhe: 575 m ü. NHN
Fläche: 9,79 km²
Einwohner: 928 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87785
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 217
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
87727 Babenhausen
Webpräsenz: www.winterrieden.de
Bürgermeister: Hans Peter Mayer (CSU/Unabhängige Wählergruppe)
}

Winterrieden ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen.

Geografie

Winterrieden liegt ca. 15 km nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Winterrieden.

Geschichte

Winterrieden gehörte seit dem 12. Jahrhundert bis zum Reichsdeputationshauptschluss zum Reichsstift Ochsenhausen und wurde darin als gefürstetes Burggrafentum an die Grafen von Sinzendorf gegeben. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1972 erfolgte die Eingliederung in den Landkreis Unterallgäu und 1978 die Aufnahme in die Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 668, 1987 dann 706 und im Jahr 2000 874 Einwohner gezählt. Die Zählung aus dem Jahr 2004 ergab 910, diejenige von 2014 900 Einwohner.

Politik

Bundestagswahl 2013[2]
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50
40
30
20
10
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9,5 %
5,9 %
4,3 %
2,6 %
4,7 %
1,8 %
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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Bürgermeister ist Hans Peter Mayer (CSU/Unabhängige Wählergruppe). Sein Vorgänger war der am 10. August 2012 verstorbene Gerhard Brosch (Freie Wähler). Dieser wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Eugen Nägele (CSU/Unabhängige Wählergruppe).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 367.000 Euro, davon waen umgerechnet 88.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wappen

Das Wappen wurde am 21. Februar 1963 durch Bescheid des Bayerischen Staatsministeriums des Innern genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot; auf grünem Dreiberg ein in verwechselten Farben gespaltener Rosenstrauch mit drei Blüten mit goldenen Butzen.“

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts schenkten die im Illergebiet begüterten welfischen Ministerialen von Wolfertschwenden beträchtlichen Grundbesitz in Winterrieden dem durch Stiftungsurkunde von 1099 errichteten Benediktinerkloster Ochsenhausen. Das Präsentationsrecht über die Pfarrei Winterrieden gelangte ebenfalls an Ochsenhausen. Bis zur Säkularisation des Klosters 1803, in einem Zeitraum von 700 Jahren, bestanden äußerst enge Beziehungen zwischen Winterrieden und dem Kloster Ochsenhausen. Die Fürsorge des Patronatsherrn manifestierte besonders Abt Benedikt Denzel (1737–1769), der 1755 die Pfarrkirche neu erbauen ließ. Sein Wappen – in von Silber und Rot gespaltenem Schild ein Rosenstrauch mit drei Blüten in verwechselten Farben – befindet sich im Chorbogen der Kirche.

Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens stammt vom Nördlinger Rudolf Mussgnug.

Flagge

Die Flagge ist rot-weiß (1:1) gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Sehenswürdigkeiten

Eine Sehenswürdigkeit ist die zwischen 1752 und 1755 erbaute Pfarrkirche St. Martin.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 114 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 318. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 791 ha, davon waren 258 ha Ackerfläche und 533 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Winterrieden lag an der Bahnstrecke Kellmünz–Babenhausen. Diese Strecke ist stillgelegt und abgebaut.

Bildung

Im Jahr 1999 gab es einen Kindergarten mit 50 Kindergartenplätzen und 36 betreuten Kindern

Sonstiges

Die Einwohner Winterriedens werden auch gerne scherzhaft „Wasamolle“ genannt. Dieser Spitzname wurde den Einwohnern gegeben, weil im Bereich der unteren Bahnhofstraße eine Fabrik für Torfziegel stand und im Moorgebiet Torf gestochen wurde. Weitere „Wasamolle“ sind die Illerberger und weitere Dörfer, in denen Torf gestochen wurde.

Weblinks

 Commons: Winterrieden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014

Kategorien: Winterrieden | Ort im Landkreis Unterallgäu | Gemeinde in Bayern | Ort in Oberschwaben

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winterrieden (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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