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Winnweiler


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: DonnersbergkreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Winnweiler
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 21,81 km²
Einwohner: 4665 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67722
Vorwahl: 06302
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 503
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Webpräsenz: www.winnweiler.de
Ortsbürgermeister: Rudolf Jacob (CDU)
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Die Ortsgemeinde Winnweiler liegt im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz und ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört. Winnweiler ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie

Winnweiler liegt im Saar-Nahe-Bergland sowie am Rand des Landschaftsschutzgebietes „Donnersberg“.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile[3]

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde die Ortschaft 891 als Winidowilari, „Siedlung der Wenden“[4]. Später hat die Ansiedlung viele Jahrhunderte zur Grafschaft Falkenstein gehört, wurde dann lothringisch und gelangte bis zur Französischen Revolution an die Habsburger. In dieser Zeit war es Sitz des österreichischen Oberamtes Winnweiler, eines Bezirks des Landesteils Vorderösterreich.

1816 wurde es wie die gesamte Pfalz Teil des Königreiches Bayern und teilte die wechselvolle Geschichte dieser Region. 1946 wurde es Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Zu Winnweiler gehört schon seit der ersten Erwähnung 891 mit Unterbrechung von 1797 bis zu dessen erneuten Eingemeindung am 7. Juni 1969 der Ortsteil Hochstein. Die bis dahin eigenständigen Gemeinden Alsenbrück-Langmeil und Potzbach wurden am 10. Juni 1979 eingemeindet.[5]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winnweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 1.989
1835 2.829
1871 2.874
1905 2.979
1939 2.744
Jahr Einwohner
1950 3.123
1961 3.474
1970 3.566
1987 3.744
2005 4.799

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Winnweiler besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP Gesamt
2014 6 9 3 2 20 Sitze
2009 6 8 3 3 20 Sitze
2004 8 7 2 3 20 Sitze

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein bewurzelter grüner Eichenbaum mit zwei goldenen Eicheln in goldenen Eichenschüsseln“.

Gemeindepartnerschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Östlich von Winnweiler steht auf dem Leisbühl ein 1933 errichtetes, denkmalgeschütztes Kriegerdenkmal, in dessen halboffenem Hallenbau eine überlebensgroße Soldatenfigur sowie Gedenktafeln mit Namen von Gefallenen an die beiden Weltkriege erinnert. An der Nordecke des quadratischen Baus befindet sich ein angebauter 12,5 m[7] hoher Treppenturm, der zu einer 8,5 m[7] hoch liegenden Aussichtsplattform über dem Hallenbau führt. Von dieser hat man einen guten Ausblick in Richtung Winnweiler und Umgebung.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Winnweiler ist über die Bundesautobahn 63 (MainzKaiserslautern) und die Bundesstraße 48 (Bingen am RheinBad Bergzabern) an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Streckenabschnitt Bingen–Winnweiler war dabei bereits eine Reichsstraße (R 40). Außerdem war in Langmeil ein Bahnhof an der Alsenztalbahn (Kaiserslautern–Bingen) vorhanden, der allerdings seit Dezember 2006 nicht mehr bedient wird, da die Nachfrage aufgrund der besser gelegenen Bahnhöfe Winnweiler und Enkenbach sowie seit der Eröffnung des Haltepunkts Münchweiler an der Alsenz im Jahr 1999 deutlich zurückgegangen war. Hier zweigt die Zellertalbahn (Monsheim–Langmeil) ab. Diese Strecke wird seit einigen Jahren an Sonn- und Feiertagen im Sommer wieder für den Ausflugsverkehr genutzt. Hierbei fahren die Züge von Monsheim über Langmeil nach Hochspeyer.

Unternehmen

In der Pfalz bekannt ist das Bier der ortsansässigen Privatbrauerei Bischoff (Winnweiler). Die Firma Mobotix entwickelt und fertigt seit 2009 ihre IP-Kameras im Gewerbepark Langmeil.

Bildung

Neben der Montessori-Grundschule bietet der Ort noch die Realschule plus Albert-Schweitzer-Schule. Darüber hinaus gibt es im Ort das Wilhelm-Erb-Gymnasium, eine ehemalige Lateinschule. Die nächste Universitätsstadt ist Kaiserslautern.

Sport

Bekanntester Sportverein des Ortes ist der ASV Winnweiler. Der 1910 gegründete Verein stieg in der Saison 2014/15 erstmals in der Vereinshistorie in die Verbandsliga Südwest auf. Neben der ersten und zweiten Herrenmannschaft treten in Winnweiler auch eine AH-Mannschaft, eine Frauenmannschaft sowie mehrere Jugendmannschaften an das runde Leder. Austragungsort der Spiele ist der Kunstrasenplatz am Rauhen Weg, der 2014 anstelle des Hartplatzes Rote Erde errichtet wurde.[8]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die im Ort gewirkt haben

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Winnweiler  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 92 (PDF; 2,2 MB)
  4. Wolfgang Haubrichs: Winnweiler und Umgebung im Jahre 891, in: Werner Rasche, Ortsgeschichte von Winnweiler mit Alsenbrück-Langmeil, Hochstein und Potzbach, Winnweiler 1991
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seiten 200 und 201 (PDF; 2,5 MB)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. 7,0 7,1 Höhenangaben laut privat durchgeführten Messungen
  8. ASV Winnweiler 2015: http://www.asv-winnweiler.de/asv/sportanlagen.htm

Kategorien: Ort im Donnersbergkreis | Winnweiler | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winnweiler (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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