Winnerath - LinkFang.de





Winnerath


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: AhrweilerVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Adenau
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 3,33 km²
Einwohner: 184 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53520
Vorwahl: 02695
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 085
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 15
53518 Adenau
Webpräsenz: www.winnerath.de
Ortsbürgermeister: Herbert Stumpf
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Winnerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an.

Geographie

Winnerath liegt sechs Kilometer nordwestlich der Stadt Adenau auf einem vom Hürsnück (537 m ü. NHN ) wenig jenseits der südlichen Gemeindegrenze an nach Norden abfallenden Bergrücken. Der Ort wird umrahmt von den Tälern des Laufenbachs im Westen, der nordnordwestlich, und des Atzenbachs im Osten, der nordöstlich zur Ahr läuft. Im nördlichen Dorfbereich beginnt die Talmulde des Eizenbachs, eines linken, nicht viel kleineren linken Atzenbachastes.

Das Gemeindegebiet reicht im äußersten Westen bis ins Ahr-Tal hinunter und ans Fluss auf einem Laufabschnitt von der Einmündung des Laufenbachs beim zu Winnerath gehörenden Wohnplatz Streitenau[2] bis knapp einen Kilometer flussabwärts, wo die Gemarkung mit etwa 255 m ü. NHN ihren tiefsten Bodenpunkt erreicht. Im Osten erstreckt sich die Flur der Gemeinde noch über den Atzenbach-Einschnitt hinaus bis an den Lauf des Pritscheider Bachs, der über den Welsbach die abwärtige Ahr erreicht. Im Norden endet die Gemeindegemarkung noch deutlich vor der oberen Hangkante des Ahrtals.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Winneraths erfolgte im Jahre 1501. Die erste Besiedelung des Ortes fand aber vermutlich weit vorher statt. Die Endung „-rath“ im Namen der Ortsgemeinde ist auf die Zeit der großen Rodungen im 10.–14. Jahrhundert zurückzuführen. Der heutige Name stammt von „Winnenrode“ (die Rodung des Wino oder Winne). Wenn der Wortstamm „winne“ von „wünne“ stammt und daher „Viehweide“ kommt, würde der Name „die Siedlung an der gerodeten Viehweide“ bedeuten.

Winnerath gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Schultheißenamt der „Vier Honnschaften“ im kurkölnischen Amt Nürburg, die die Winnerather Familien 1638 zur Abgabe eines Rauchhuhns an die Nürburg verpflichteten.

Unter anderem, um dem im Winter oft unpassierbaren Weg zur Schule in Schuld entgegenzuwirken, wurde 1875 in Winnerath eine eigene Schule eingerichtet, die 1901/02 in ein neugebautes Schulgebäude einzog. 1966 wurde die Winnerather Schule aufgelöst.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winnerath, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 102
1835 141
1871 144
1905 161
1939 168
1950 173
Jahr Einwohner
1961 157
1970 142
1987 163
1997 201
2005 211
2014 184

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Winnerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Sehenswürdigkeiten

Die Filialkirche St. Apollinaris wurde 1666 erbaut. Die um die Wende ins 20. Jahrhundert eingetretene Baufälligkeit erforderte eine Renovierung der Kapelle, die auch neu gedeckt werden musste. 1926 wurde sie durch einen Anbau erweitert. Eine zweite Restaurierung wurde 1960 durchgeführt.

Weblinks

 Commons: Winnerath  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 5 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Ahrweiler | Winnerath | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winnerath (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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