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Winkel (Eifel)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: VulkaneifelVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 6,69 km²
Einwohner: 134 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54558
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 084
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.vgv-daun.de
Ortsbürgermeister: Jörg Prescher
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Winkel (Eifel) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“. Sie gliedert sich in die Ortsteile Niederwinkel und Oberwinkel.

Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Birkenhof, Eichenhof, Jagdhaus, Kreuzhof, Pappelhof, Reimelshof, Talhof und Tommelhof.[2]

Geschichte

Die erste Erwähnung des Ortes als „Winkela“ findet sich in einer Urkunde vom 1. August 1144, in der König Konrad III. dem Kloster Springiersbach seinen Besitz in Winkel bestätigte.[3] Von Kaiser Heinrich VI. wurde im Jahre 1193 dem Kloster erneut der Besitz bestätigt.

Winkel gehörte zusammen mit Filz, Wagenhausen und Wollmerath zur Herrschaft Wollmerath, die ein Erblehen der Grafen zu Wied war und unter der Landeshoheit von Kurtrier stand.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winkel (Eifel); die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 88
1835 127
1871 147
1905 179
1939 184
1950 193
Jahr Einwohner
1961 204
1970 193
1987 160
1997 162
2005 160
2014 134

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Winkel (Eifel) besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin eine rote Zange, in Rot ein schwebender silberner Sparren, begleitet von 3 (2:1) silbernen Ringen.“

Der silberne Sparren (= Winkel) deutet auf den Ortsnamen hin; dei rote Zange ist das Attribut der Schutzpatronin des Ortes, der hl. Appollonia; die drei silbernen Ringe sind aus dem Familienwappen der Freiherren von Landenberg, die zeitweise die Herrschaft Wollmerath innehatten; die Farben Rot und Silber symbolisieren die frühere Landesherrschaft von Kurtrier. Das Wappen wurde am 20. März 1990 genehmigt.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturdenkmäler Niederwinkel

  • Die Katholische Filialkirche St. Apollonia, ein dreiachsiger Saalbau aus dem 18. Jahrhundert, 1934 renoviert
  • Zwei Quereinhäuser aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (Hauptstraße)
  • Ein Heiligenhäuschen aus dem 18. oder 19. Jahrhundert (südlich des Ortsteils) [7]

Kulturdenkmäler Oberwinkel

  • Die ehemalige Hofgutkapelle, ein zweiachsiger Putzbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts [7]

Weblinks

 Commons: Winkel (Eifel)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014 , Seite 71 (PDF; 2,4 MB)
  3. Heinrich Beyer: Rheinisches Urkundenbuch, Band 1, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 532 (Online-Ausgabe bei dilibri )
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Friedbert Wißkirchen: Neue Gemeindewappen im Kreis Daun (Heimatjahrbuch 1992 Kreis Daun )
  7. 7,0 7,1 Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Vulkaneifel, Seite 31 (PDF; 1,3 MB)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winkel (Eifel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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