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Winhöring


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: AltöttingVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 24,58 km²
Einwohner: 4716 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84543
Vorwahl: 08671
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 137
Gemeindegliederung: 38 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Hofmark 7
84543 Winhöring
Webpräsenz: www.winhoering.de
Bürgermeister: Hans Daferner (CSU)
}

Winhöring ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt am Rande des niederbaierischen Hügellandes (Tertiär) im Mündungsdreieck zwischen Isen und Inn.

Gemeindegliederung

Winhöring hat 38 Ortsteile[2]:

Gewässer

  • Inn
  • Isen
  • Watzinger Bach
  • Osterbach
  • Aubach
  • Silbersee
  • Waldspitzsee
  • Baggerweiher
  • Isenkanal
  • Isenstausee

Geschichte

Bis vor kurzem wurde davon ausgegangen, dass Winhöring als Uuiniheringa zum ersten Mal 953 urkundlich als Päpstlicher Besitz erwähnt wurde. In Urkunden der Bischöfe von Freising ist jedoch bereits am 13. Februar 816 eine Schenkung in Winhöring erwähnt. Winhöring war lange Zeit Sitz einer Hofmark, die seit 1721 im Besitz der Grafen zu Toerring-Jettenbach war. Winhöring wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Am 1. Januar 1967 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Eggen nach Winhöring eingemeindet.[3]

Religionen

Die Bevölkerung der Gemeinde setzt sich zu etwa 90 % aus Katholiken zusammen. Die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul untersteht dem Dekanat Altötting und gehört zum Bistum Passau. Der Pfarrei sind neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul noch zwei weitere Kirchenbauten angegliedert: Die Feldkirche Mariä Namen befindet sich im Friedhof an der südlichen Ortsgrenze, die Kapelle St. Bartholomäus im Ortsteil Burg ist das Relikt einer mittelalterlichen Schlossanlage. In beiden Filialkirchen werden noch kleinere Andachten abgehalten, z. B. Maiandachten.

Politik

Gemeinderat

Der Winhöringer Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Er tagt einmal monatlich und setzt sich seit der Kommunalwahl vom 2. März 2008 wie folgt zusammen:

CSU SPD Freie Wähler „Gemeindewohl“
8 Sitze 4 Sitze 4 Sitze

Partnerschaften

Seit dem Jahr 2003 besteht eine Partnerschaft zur österreichischen Gemeinde Pernegg a.d. Mur in der Steiermark.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Peter und Paul
  • Pfarrhof
    Der sehenswerte und in Ostbayern einmalige Pfarrhof wurde 1728 vom damaligen Pfarrer Stadler erbaut. Die zugehörige Ökonomie wurde Ende der 1960er Jahre abgerissen und stattdessen ein Wohnhaus für den Pfarrer errichtet, ohne dabei ein Gespür für das wunderschöne Ensemble zu zeigen. Dennoch blieb die Hofanlage mit einer Mauer zur Neuöttinger Straße hin im Wesentlichen erhalten. Die Gebäude, an der Nordseite u. a. eine zweigeschossige offene Laube mit Kuppeltürmchen, wurden in den letzten Jahren vorbildlich renoviert und dienen als Versammlungs- und Gruppenräume der Pfarrgemeinde. Außerdem konnte die Gemeindebücherei in den Räumlichkeiten untergebracht werden.
  • Feldkirche
  • Schloss Frauenbühl
  • Schloss Burgfried
  • Schlosskapelle in Burg
  • Ruine der „Unterholznerburg“ in Burg

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Winhöring

Verkehr

Schiene

Die Bahnlinie von Mühldorf nach Simbach verläuft im südlichen Gemeindegebiet und bietet eine Zustiegsmöglichkeit am Haltepunkt Neuötting, der im östlichen Gemeindegebiet liegt. Von München her besteht stündlicher Regionalzuganschluss. Richtung Simbach besteht über Braunau auch Anschluss nach Wien über Wels und Linz. Mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2008 wurde auch eine Direktverbindung von Mühldorf nach Linz mit Halt im Bahnhof Neuötting eingerichtet.

Straße

Das Gemeindegebiet wird durchzogen von den Bundesstraßen 299 (Freilassing-Landshut) und B 588 (Neuötting-Eggenfelden). Die Bundesstraße wurde mittlerweile in diesem Bereich zur Kreisstraße abgewertet. Im südlichen Gemeindegebiet verläuft die bereits teilweise fertiggestellte Bundesautobahn 94 (München-Pocking).

Bildung und Kultur

Kindergärten

Unter der Trägerschaft des Pfarrcaritasverbandes werden zwei Kindergärten betrieben. Der Kindergarten St. Peter und Paul befindet sich in der Ortsmitte, Anfang der 1990er Jahre wurde der zweite Kindergarten St. Valentin im Ortsteil Unterau neu erbaut.

Schulen

Eine Grund- und Mittelschule mit einem flächenmäßig relativ großen ländlichen Einzugsgebiet, teilweise auch von Nachbargemeinden, steht in der Ortsmitte.

Freizeit- und Sportanlagen

  • Gemeindebücherei
  • Sportplatz mit Tennisheim und Zweifachturnhalle
  • Pfarrheim

Theater

Die Hofmarkbühne des Winhöringer Arbeitervereins bringt jährlich volkstümliche Theaterstücke, und den allseits bekannten "Wi-NARR-inger Narrengsang" zur Aufführung.

Staatliche Einrichtungen

Im Ortsteil Eisenfelden befindet sich das Zollamt Altötting.

Persönlichkeiten

Die Gemeinde Winhöring hat das Ehrenbürgerrecht an bisher 3 Personen vergeben

  • Pfarrer Prälat Eduard Hohenester †
  • Altbürgermeister Siegfried Marchner
  • Pfarrer BGR Josef Kurz

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111128/181609&attr=OBJ&val=145
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. S. 417

Weblinks

 Commons: Winhöring  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winhöring (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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