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Winden (Pfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: GermersheimVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Kandel
Höhe: 143 m ü. NHN
Fläche: 3,21 km²
Einwohner: 1063 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 331 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76872
Vorwahl: 06349
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 034
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 8
76870 Kandel
Webpräsenz: www.vg-kandel.de
Ortsbürgermeister: Peter Beutel (SPD)
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Winden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kandel an.

Winden liegt in der Rheinebene vor den Bergen der Haardt zwischen Karlsruhe und Landau in der Pfalz.

Das Dorf hat ländlichen Charakter und ist im Ortskern in seiner Bausubstanz landwirtschaftlich geprägt. Vorherrschend ist die fränkische Haus-Hof-Bauweise. In der Gemarkung Windens reifen neben den üblichen Ackerfrüchten auch Obst, Gemüse und Wein.

Geschichte

Der Ortsname „Winden“ wird auf die Siedlung „In den Weiden“ zurückgeführt. Diese Siedlung soll aus drei Höfen bestanden haben, von denen der Rosenhof der größte gewesen sein soll.

Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort im Jahre 1194 als „Wineden“. Im Jahre 1280 erscheint Johann von Scharfeneck als Besitzer des Schlosses von Winden, das 1622 durch Kroaten zerstört wurde.

Winden zählt zu denjenigen Dörfern, die im Zuge der Wiederbesiedlung der Südpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg, von Hugenotten geprägt wurden.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinien Maximiliansau–Winden, Landau–Wissembourg (beide Pfälzische Maximiliansbahn) und der Strecke Winden–Bad Bergzabern wurde Winden ab 1864 zu einem Eisenbahnknotenpunkt.

Einwohnerentwicklung

Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.[2]

Jahr Einwohner
1802[3] 368
1815 489
1835 538
1849[3] 504
1861[3] 598
1871[4] 528
1905 538
Jahr Einwohner
1939 626
1950 744
1965 707
1970 710
1975 748
1980 765
1985 768
Jahr Einwohner
1990 832
1995 887
2000 1033
2005 1056
2010 1074
2013 1062

Religion

2012 waren 49,6 Prozent der Einwohner evangelisch und 26,6 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5] Im Jahr 1871 waren von insgesamt 528 Einwohnern 467 evangelisch (88,4 Prozent) und 61 katholisch (11,6 Prozent).[4]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Winden besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Bürgermeister

Seit September 2014 ist Peter Beutel (SPD) Ortsbürgermeister von Winden. Er löste Roland Laubach ab, der seit 1994 dieses Amt innehatte.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Schwarz und Silber gespalten, rechts ein linkshin schreitender rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, links drei blaue Rauten nebeneinander“.

Es wurde 1951 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Gemeindesiegel aus dem Jahr 1789.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Winden

Vereinsleben

Vereine wie ein Gesangverein, ein Kirchenchor, ein Landfrauenverein, ein Fußballverein, der Tennisclub Winden „Blau-Weiß“ 1982 (gegründet 1982), der Sportverein SF Germania Winden (gegründet 1919), die Freiwillige Feuerwehr Winden, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Stamm „Marco Polo“ Winden (gegründet 1993 (Siedlung), 2001 (Stamm)) und ein Seniorenclub bieten den Bürgern eine Auswahl an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.[8]

Unser Dorf soll schöner werden

Das sehr positive Gesamtbild der Ortsgemeinde – die Summe optischer, sozialer und gemeinschaftlicher Aspekte – verhalf Winden in den Jahren 1984, 1985, 1995 und 1997 im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ zu ersten Plätzen im Landesentscheid. 1985 erreichte Winden eine Bundes-Goldmedaille. 1996 wurde Winden mit dem Preis des Landes Rheinland-Pfalz für „besondere ökologische Leistungen in der Gemeinde“ ausgezeichnet.

Verkehr

Winden ist traditionell ein bedeutsamer Eisenbahnknotenpunkt. Der Bahnhof liegt an der Pfälzischen Maximiliansbahn von Neustadt an der Weinstraße nach Wissembourg. Zudem zweigen hier die Strecken nach Karlsruhe und nach Bad Bergzabern ab.

Außerdem ist Winden über die Bundesstraße 427 und die nahe Bundesautobahn 65 angebunden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

  • Stefan Moschko (* 1960 in Winden), deutscher Manager und Verbandsfunktionär

Personen, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

Weblinks

 Commons: Winden (Pfalz)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Winden
  3. 3,0 3,1 3,2 Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz. 1863, S. XLII des Anhangs.
  4. 4,0 4,1 Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden. 1873, S. 65.
  5. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  8. vg-kandel.de

Kategorien: Ort im Landkreis Germersheim | Winden (Pfalz) | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Winden (Pfalz) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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