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William McIlvanney


William McIlvanney (* 25. November 1936 in Kilmarnock, Schottland; † 5. Dezember 2015 in Netherlee bei Glasgow[1]) war ein britischer Schriftsteller, der durch Krimis und sozialkritische Romane bekannt geworden ist.

Leben

William McIlvanney wurde als Sohn eines Bergmanns geboren.[2] Er studierte an der Kilmarnock Academy und der University of Glasgow. Er arbeitete 17 Jahre als Lehrer, bevor er sich entschloss, nur noch zu schreiben. Für seinen ersten Roman Remedy is none erhielt er den Geoffrey Faber Memorial Prize. Mit Docherty, einem seiner wichtigsten sozialkritischen Romane, gewann McIlvanney 1975 den Whitbread Award. Zahlreiche Leser fanden seine drei in Glasgow spielenden Kriminalromane um den philologisch beschlagenen, philosophisch sinnierenden, illusionslosen Detektiv Jack Laidlaw: Laidlaw, The Papers of Tony Veitch und Strange Loyalties.[2] Sie liefern ein schonungslos realistisches Bild der von sozialen Umbrüchen gekennzeichneten Situation im Glasgow der 1980er und 1990er Jahre.[3]

McIlvanney lebte als Journalist und freier Autor in Glasgow. Vehement setzte er sich für ein unabhängiges Schottland ein.[2]

Werke

  • Remedy is None (Roman, 1967)
  • A Gift from Nessus (Roman, 1968)
  • The Longships in Harbour (Gedichte, 1970)
  • Laidlaw (Kriminalroman, 1977 – der 1. Laidlaw-Roman)
  • Docherty (Roman, 1975)
  • The Papers of Tony Veitch (Kriminalroman, 1983 – der 2. Laidlaw-Roman)
  • These Words: Wedding and After (Gedichte und Essays, 1984)
  • The Big Man (Roman, 1985)
  • In through the Head (Gedichte, 1988)
  • Walking Wounded (Erzählungen, 1989)
  • Dreaming (Drehbuch, 1990)
  • Strange Loyalties (Kriminalroman, 1991 – der 3. Laidlaw-Roman)
  • Surviving the Shipwreck (Gedichte und Essays, 1991)
  • The Kiln (Roman, 1996)

Verfilmungen

  • A Gift from Nessus (Episode der Fernsehserie Play for Today; Regie: James Ormerod)
  • The Big Man (US-Titel: Crossing the Line / 1990, Regie: David Leland)
  • Dreaming (Episode der Fernsehserie Screen Two; Regie: Mike Alexander)

Auszeichnungen

  • 1967 Geoffrey Faber Memorial Prize für Remedy is None
  • 1968 Scottish Arts Council Book Award für A Gift from Nessus
  • 1975 Scottish Arts Council Book Award für Docherty
  • 1975 Whitbread Book Award (Bester Roman) für Docherty
  • 1977 Crime Writers' Association Macallan Silver Dagger für Laidlaw
  • 1983 Crime Writers' Association Macallan Silver Dagger für The Papers of Tony Veitch
  • 1992 Scottish Arts Council Awards für Surviving the Shipwreck und Strange Loyalties
  • 2013 Glenfiddich Spirit of Scotland Award für das Lebenswerk

Weblinks

Einzelnachweise

  1. William McIlvanney, the great Scottish writer, poet and political thinker, has died. In: heraldscotland.com. 5. Dezember 2015, abgerufen am 5. Dezember 2015 (englisch).
  2. 2,0 2,1 2,2 Bernd Graff: William McIlvanney ist gestorben. In: Süddeutsche Zeitung, 8. Dezember 2015, S. 14.
  3. Hannes Hintermeier: Schwarzer Schotte. William McIlvanney. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 2015, S. 12.


Kategorien: Schriftsteller (Glasgow) | Geboren 1936 | Schotte | Brite | Mann | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Kriminalliteratur | Literatur (Englisch)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/William McIlvanney (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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