Wildsee (Ruhestein) - LinkFang.de





Wildsee (Ruhestein)


Wildsee
Der Wildsee
Geographische Lage Baden-Württemberg
Abfluss SchönmünzMurg
Daten
Höhe über Meeresspiegel 910 m
Fläche 2,4 ha
Maximale Tiefe 11,5 m

Der Wildsee, auch Wilder See genannt, liegt im nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg, nordöstlich des Ruhesteins im Gemeindegebiet von Baiersbronn.

Der siedlungsferne See liegt 910 m hoch, östlich des nordschwarzwälder Hauptkammes in einem bis 120 m eingetieften würmeiszeitlichen Kar mit mehreren Moränenwällen. Er ist besonders gut vom benachbarten Seekopf (1055 m ü. NN) zu sehen. Der fast runde Karsee hat eine Fläche von 2,4 ha, eine Tiefe von 11,5 m und entwässert über die Schönmünz zur Murg. Er ist geringfügig angestaut, da er einst für die Scheitholztrift als Schwallwasser genutzt wurde.

Der Wildsee ist seit 1939 vom Naturschutzgebiet Wilder See – Hornisgrinde umgeben, das sich auf einer Fläche von 766 Hektar über die Hochlagen östlich des Gebirgskammes zwischen Hornisgrinde und Ruhestein erstreckt. Ein Gebiet von rund 86 ha rund um den Wildsee wurde bereits 1911 als Bannwald ausgewiesen und ist damit das älteste Naturwaldreservat in Baden-Württemberg. 1998 wurde das Gebiet auf 150 ha vergrößert.[1] Der See ist Teil des 2014 eingerichteten Nationalparks Schwarzwald.

Gelegentlich verwechselt wird der Wildsee mit dem 20 km nordöstlich und nahezu in gleicher Höhe gelegenen, aber ganz andersartigen Hochmoorkolk Wildsee bei Kaltenbronn.

Literatur

  • Geographisch-kartographisches Institut Meyer (1989): Nordschwarzwald (Meyers Naturführer). Meyers Lexikonverlag, Mannheim, ISBN 3-411-02774-6.
  • Daniela Wohlfahrt, Philipp Riedel: Bannwald „Wilder See – Hornisgrinde“. Forstbezirk Schönmünzach, Wuchsgebiet Schwarzwald, Einzelwuchsgebiet 3/05 „Hornisgrinde-Murg-Schwarzwald“; Erläuterungen zur forstlichen Grundaufnahme 1995/96. Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg 2001, ISSN 1436-1566 .
  • Fritz Fezer: Eiszeitliche Erscheinungen im nördlichen Schwarzwald. Bundesanstalt für Landeskunde Bd. 87. 1957.
  • Hansjörg Küster: Botanische Wanderungen/Baden-Württemberg, Urania, 1993, S. 103-113: Grinden und Kare im Nordschwarzwald, ISBN 3-332-00539-1

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Naturschutzzentrum Ruhestein: Naturschutzgebiet Wilder See – Hornisgrinde , abgerufen am 15. Februar 2014

Kategorien: Geographie (Baiersbronn) | Karsee im Schwarzwald | See in Baden-Württemberg | Gewässer im Landkreis Freudenstadt | See in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wildsee (Ruhestein) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.