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Wieseth


Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Wieseth, für den gleichnamigen Nebenfluss der Altmühl siehe Wieseth (Fluss)
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: AnsbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Dentlein am Forst
Höhe: 443 m ü. NHN
Fläche: 20,65 km²
Einwohner: 1347 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91632
Vorwahlen: 09822, 09855 (Lölldorf, Ammonschönbronn, Mittelschönbronn, Höfstetten), 09825 (Häuslingen, Zirndorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 223
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 67
91632 Wieseth
Webpräsenz: wieseth.de
Bürgermeister: Walter Kollmar (Bürgerliste)
}

Wieseth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst. Der Ort liegt am Fluss Wieseth zwischen Feuchtwangen und Bechhofen sowie südlich von Herrieden.

Geografie

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Herrieden, Bechhofen, Burk, Dentlein am Forst, Feuchtwangen

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Wieseth hat offiziell 13 Ortsteile:[2]

Daneben bestehen noch zwei Gehöfte:

Geschichte

Der Ort ist entstanden an der Furt über den Fluss Wieseth, dort stand eine Wallfahrtskapelle (Veitskapelle). Es ist eine Gründungslegende überliefert: Ein Priester verliert beim Übergang über den Fluss eine geweihte Hostie. Diese wird von einem Fisch verschluckt. Als dieser gefangen wird, findet man die unversehrte Hostie im Fisch. 1559 wurde Wieseth evangelisch; 1662 wurde ein neuer Pfarrhof gebaut, 1797 Neubau des Pfarrhauses; 1913–1914 Neubau der Kirche Als Teil des hohenzollernschen (seit 1791 preußischen) Fürstentums Ansbach fiel Wieseth, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag, im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an das Königreich Bayern.

Religionen

Die Gemeinde ist überwiegend evangelisch-lutherisch.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurden Gebietsteile der bis dahin selbständigen Gemeinden Aichau und Oberschönbronn nach Wieseth eingegliedert.[3]

Politik

Wieseth ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst zusammen mit der Gemeinde Burk und dem Markt Dentlein am Forst.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder und als Vorsitzenden den Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Die Kommunalwahl 2014 fand am 16. März statt.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter dreimal von Silber und Blau geteiltem Schildhaupt in Gold eine schwarze Bogenbrücke, darunter ein roter Wisentkopf.

Baudenkmäler

  • Die evangelische Kirche ist im Baustil des Wilhelminischen Historismus gestaltet. Ihre Fertigstellung erfolgte 1914. Die Ursprünge der Kirche gehen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Im Kirchenraum ist die Glaubensgeschichte der christlichen Gemeinde wahrzunehmen. Bauteile und Einrichtungsgegenstände von Vorgängerkirchen wurden bewusst in das Bauwerk eingearbeitet.
  • Im Ortsteil Untermosbach steht die Wallfahrtskirche St. Bernhardskapelle aus dem 14. Jahrhundert.

Liste der Baudenkmäler in Wieseth

Bildungseinrichtungen

In Wieseth gibt es einen Kindergarten und eine kleine Grundschule.

Literatur

  • Klaus Raschzok/Hermann Rummel: Die Kirche Wieseth – Die Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Wenzeslaus und St. Sebastian. Eine Anleitung zum Betrachten eines außergewöhnlichen fränkischen Kirchenraumes, Bayreuth 1997 (zu beziehen über Evang. Luth. Pfarramt Hauptstr. 57, 91632 Wieseth).

Weblinks

 Commons: Wieseth  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Wieseth, in: Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn, Band 2 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1371&attr=590&modus=automat&tempus=20110802/221027&hodie=20110802/224906
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 461

Kategorien: Wieseth | Ort im Landkreis Ansbach | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wieseth (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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