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Wiesbach (Pfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Zweibrücken-Land
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 4,07 km²
Einwohner: 504 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66894
Vorwahl: 06337
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 227
Adresse der Verbandsverwaltung: Landauer Straße 18–20
66482 Zweibrücken
Webpräsenz: www.vgzwland.de
Ortsbürgermeister: Emil Mayer
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Wiesbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an.

Geographie

Wiesbach liegt in einer Senke der Sickinger Höhe am Zusammenfluss mehrerer Bäche zum Wiesbach. Die umgebenden, teils schluchtartigen Täler sind bewaldet, während die Höhen von Ackerland bedeckt sind.

Geschichte

Wiesbach wurde erstmals im Jahre 1269 als Wisebach urkundlich erwähnt. 1297 wird eine Burg erwähnt. 1564 bestand neben Grundt Wisenbach ein Neuwen Wisebach am Hang des Krähenbergs, das sich später als Krähenberg von Wiesbach löste. Wiesbach gehörte bis 1589 zur sickingischen Herrschaft Landstuhl und kam dann zu Pfalz-Zweibrücken, bei dem es bis Ende des 18. Jahrhunderts blieb. 1920 wechselte es vom Bezirksamt Homburg zum Bezirksamt Zweibrücken.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Wiesbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die zwölf Sitze verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[2]

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In viergeteiltem Schild rechts oben in Schwarz fünf silberne Bollen 2:1:2, links oben in Silber ein rotes Mühlrad, rechts unten in Gold ein roter schrägliegender Krummstab und links unten in Schwarz ein goldener rotbewehrter und -bezungter Löwe“.

Es wurde 1982 durch die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.

Die fünf Kanonenkugeln symbolisieren die Waffen des Franz von Sickingen. Das Mühlrad steht für die zahlreichen Wassermühlen der Gegend in früheren Zeiten. Der Stab steht für den Heiligen Pirminius. Der Pfälzer Löwe befindet sich auch im Wappen des Landes Rheinland-Pfalz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauten

  • Burg
„Die Wiesbacher Burg, von der noch nicht einmal der Name bekannt ist, soll zwischen 1125 und 1250 entstanden sein. Die mindestens zwei Stockwerke umfassende Burganlage diente wahrscheinlich einem Reichsministerialen als Sitz.“ (Friedrich Weber, Wiesbach). Es sind im Wesentlichen nur noch zwei Mauern der Burg erhalten geblieben. „Früher (Anm. d. Red.: im 19. Jahrhundert) wurden die Steine der Burg von den Wiesbachern zum Häuserbauen benutzt“ (Alwin Jung Senior, Wiesbach, Jahrgang 1889).
  • Evangelische Pfarrkirche
Protestantische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche „Die jetzige Evangelische Pfarrkirche, die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut wurde. Grabungen anlässlich einer umfangreichen Renovierung in den 1960er Jahren ergaben, dass sich das gotische Bauwerk auf den Überresten einer früheren romanischen Kirche erhebt, die etwa um die Jahrtausendwende entstand. Seit dem Rijswijker Frieden (1697) wurde sie simultan genutzt.“ (Friedrich Weber, Wiesbach). Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird sie nicht mehr simultan genutzt, weil eine neue Katholische Pfarrkirche erbaut wurde. Sie erhielt den Namen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und wurde in den Sechzigern grundlegend renoviert.
Erbaut von 1912 bis 1914, stellte sich bei der Komplett-Renovierung Anfang der 1990er Jahre heraus, dass es sich um eine in der Westpfalz seltene Jugendstil-Kirche handelt. Da die Kirche im Laufe der Zeit nach und nach etwas umgebaut wurde, beschloss man, die künstlerischen Elemente im Inneren wieder in Ihren Originalzustand zu versetzen. Beispielsweise wurde ein neuer Hochaltar nach den Originalfotos rekonstruiert. Das Geläut besteht aus drei Glocken in den Tönen fis' - a' - h' von Albert Junker aus Brilon. Sie wurden 1952 als Sonderbronzeglocken gegossen.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wiesbach

Wirtschaft und Infrastruktur

Gewerbe

Wiesbach verfügt noch über Einrichtungen der Grundversorgung, so über einen Tante-Emma-Laden, eine Landmetzgerei und ein Restaurant.

Öffentliche Einrichtungen

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Ludwig Grub (1930−2007), Maler, Bildhauer und Grafiker

Weblinks

 Commons: Wiesbach (Pfalz)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbach (Pfalz) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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