Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband - LinkFang.de





Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband


Westdeutscher Fußball-
und Leichtathletikverband
Gegründet 1898
Präsident Hermann Korfmacher
Adresse Friedrich-Alfred-Str. 11
47055 Duisburg
Meister Herren Sportfreunde Lotte
Meister Frauen VfL Bochum
Übergeordneter Verband Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Deutscher Leichtathletik-Verband
Untergeordnete Verbände Fußball-Verband Mittelrhein
Fußballverband Niederrhein
Fußball- und Leichtathletik-
Verband Westfalen

Leichtathletikverband Nordrhein
Vereine (ca.) 4.850* (Fußballsparte)
Mitglieder (ca.) 1.589.778* (Fußballsparte)
Mannschaften (ca.) 34.010* (Fußballsparte)
*Stand: 10. Mai 2013[1]
Homepage www.wflv.de

Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband mit Sitz in Duisburg ist einer von fünf untergeordneten Regionalverbänden des Deutschen Fußball-Bundes. Das Gebiet des WFLV deckt in etwa das Bundesland Nordrhein-Westfalen ab. Zum Westdeutschen Verband gehören die Fußball-Landesverbände Niederrhein und Mittelrhein, der Leichtathletikverband Nordrhein sowie der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Die Geschichte des Verbandes geht auf den 1898 (als „Rheinischer Spiel-Verband“) gegründeten Westdeutschen Spiel-Verband zurück, der sich im Zuge der „Gleichschaltung“ des Sports unter den Nationalsozialisten 1934 auflöste. 1947 wurde er, zunächst unter dem Namen „Fußballverband Nordrhein-Westfalen“, wieder ins Leben gerufen. Der Westdeutsche Fußballverband fusionierte 2002 mit dem Leichtathletik-Verband Nordrhein zum Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband e.V. Präsident des Verbandes ist Hermann Korfmacher (zugleich Präsident des FLVW). In der Fußballsparte gibt es derzeit 5182 Fußballvereine und etwas über 1,5 Mio. Mitglieder.

Der Verband betreibt seit 1977 ein Bildungswerk mit Schwerpunkt im Bereich des Sports. Zielgruppe sind zum einen die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Fußball- und Leichtathletikvereinen des Landes, zum anderen ist das Bildungswerk aber auch für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen Ansprechpartner nach dem Weiterbildungsgesetz. Das Qualifizierungszentrum wendet sich an alle ehrenamtlichen Funktionsträger im organisierten Sport des WFLV einschließlich dessen Mitgliedsverbände. Stützpunkte der Lehrarbeit sind die Duisburger Sportschule Wedau, das SportCongressCentrum Kaiserau in Kamen und die Sportschule Hennef mit jeweils landesweiten Einzugsbereichen.

Vorsitzende

WFLV-Vereine in höheren Ligen 2015/6

Männer

Bezeichnung Anzahl Mannschaften
Bundesliga 5 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04
2. Bundesliga 5 Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, MSV Duisburg, SC Paderborn 07, VfL Bochum
3. Liga 2 Fortuna Köln, Preußen Münster

Ligen

Der WFLV organisiert unter anderem die Fußball-Regionalligen der Männer und der Frauen sowie die C-Junioren-Regionalliga. Von 1949 bis 1956 wurde die Landesliga (WFV) ausgetragen, die dann durch die Verbandsliga ersetzt wurde.

Futsal

Männer

Im Futsal organisiert der Verband seit 2011 die WFLV-Futsal-Liga. Die Liga besteht aus zehn Mannschaften, von denen sich die ersten zwei für die Deutsche Futsal-Meisterschaft qualifizieren. Rekordmeister ist der UFC Münster mit acht Titeln. Amtierender Titelträger ist Holzpfosten Schwerte. Seit 2014 wird zusätzlich der WFLV-Futsal-Pokal ausgetragen.

Jahr Sieger Ergebnis Finalist
2014 SC Bayer 05 Uerdingen 6:1 Futsal Sportfreunde Uni Siegen
2015 Futsal Lions Düsseldorf 5:3 UFC Münster
2016 Black Panthers Bielefeld 6:1 Bonner Futsal Lions

Frauen

Bei den Frauen wurde im Jahre 2015 ebenfalls eine WFLV-Futsal-Liga eingeführt. Erster Meister wurde der UFC Münster. Eine deutsche Meisterschaft wird nicht ausgespielt. Im Jahre 2016 wurde erstmals der WFLV-Futsal-Pokal ausgespielt.

Jahr Sieger Ergebnis Finalist
2016 UFC Paderborn 6:4 Holzpfosten Schwerte

Einzelnachweise

  1. DFB-Mitgliedsstatistik 2013, aufgerufen 10. September 2013
  2. Fußballverband Nordrhein-Westfalen: Vorgänger des WFV

Literatur

  • Westdeutscher Fußballverband e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Fußball im Westen. Zwischen Alm, Wedau und Tivoli. Das Buch zum Jubiläum des Westdeutschen Fußballverbandes. AGON-Sportverlag, Kassel 1998 ISBN 3-89609-156-5

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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