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Weselberg


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Wallhalben
Höhe: 435 m ü. NHN
Fläche: 14,65 km²
Einwohner: 1297 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66919
Vorwahlen: 06333, 06375
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 055
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.vgtw.de
Ortsbürgermeister: Hans-Peter Mangold (FWG)
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Weselberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.

Geographie

Lage

Weselberg liegt auf der Sickinger Höhe, an deren Nordostrand und ist etwa 8 km von Landstuhl, 15.5 km von Pirmasens und 15 km von Kaiserslautern entfernt. Unmittelbar im Osten grenzt der Pfälzerwald in drei bis fünf km Entfernung zu Weselberg an die Sickinger Höhe. Der Ortskern von Weselberg ist mit dem des Ortsteils Zeselberg mittlerweile zusammengewachsen. Das örtliche Industriegebiet, sowie der Ortsteil Harsberg sind durch die Bundesautobahn 62 vom übrigen Gemeindegebiet abgetrennt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Harsberg, Weselberg und Zeselberg.[2]

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 936 mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 81 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren mäßig. An 37 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte

Früheste Besiedlungsspuren in der Nähe von Landstuhl wie Steinkranzgräber stammen aus der Latènezeit (500 bis 100 v. Chr.). In der Zeit vom 1. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. wird die Gegend von den Römern besiedelt, wie z. Bsp. Münzfunde aus der Römersiedlung bei Landstuhl und die Heidelsburg bei Waldfischbach-Burgalben belegen.

Die drei heutigen Ortsteile Harsberg, Weselberg und Zeselberg gehörten zum sogenannten Großgericht in der Herrschaft Landstuhl. Von 1798 bis 1814 waren sie dem französischen Kanton Waldfischbach im Departement Donnersberg zugeordnet. Im Jahr 1816 gelangte die Pfalz an das Königreich Bayern, Harsberg, Weselberg und Zeselberg kamen zum Landkommissariat Pirmasens im Rheinkreis.

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde die heutige Gemeinde aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Harsberg (damals 323 Einwohner) Weselberg (587 Einwohner) und Zeselberg (521 Einwohner) am 7. Juni 1969 neu gebildet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Weselberg bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 623
1835 846
1871 922
1905 1.170
1939 1.302
1950 1.308
Jahr Einwohner
1961 1.342
1970 1.446
1987 1.368
1997 1.433
2005 1.409
2014 1.297

Religion

Mit Stand 31. Dezember 2014 waren 79,1 Prozent der Einwohner von Weselberg katholisch und 13,4 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Weselberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 2 5 9 16 Sitze
2009 7 9 16 Sitze
2004 1 9 6 16 Sitze
  • FWG = FWG Bürgerblock Wesel-Zesel-Harsberg e.V.

Bürgermeister

Ortsbürgermeister ist Hans-Peter Mangold (FWG).

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Durch eine silberne Leiste von Schwarz und Blau geteilt, oben durch einen silbernen Stab gespalten, oben rechts fünf silberne Bollen 2:1:2, oben links drei waagrechte goldene Ähren, unten eine achteckige silberne Kapelle mit schwarzen Fenstern“.

Es wurde 1983 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Die fünf Bollen erinnern an die ehemaligen Ortsherren, die Herren von Sickingen.[7]

Gemeindepartnerschaft

Lucka in Thüringen ist Partnerstadt von Weselberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Weselberg

Kirchen, Schulen, Kindergärten

In der 1800 erbauten, von 1929 bis 1931 nach Plänen des Architekten Albert Boßlet erheblich erweiterten katholischen Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Die evangelische Gemeinde nutzt gemeinsam mit den Nachbargemeinden Hermersberg und Höheinöd deren Kirchen.[8][9] Daneben besitzt Weselberg auch eine Grundschule mit rund 40 Schülern (Stand 2011) und einen Kindergarten mit 72 Plätzen inkl. Ganztags- und Hortplätze.[4]

Vereine

Ansässig im Ort ist unter anderem der Musikverein Laetitia, der im Jahre 1927 gegründet wurde. Der Musikverein „Laetitia“[10] hat mehrere Orchester, die nach Altersgruppen aufgeteilt sind. Auch ansässig ist der Schützenverein, der im Jahre 2007 sein 50-jähriges Jubiläum feierte. Daneben gibt es jeweils in Weselberg und Harsberg einen Sportverein (Sportclub Weselberg, SCW und Sportgemeinschaft Harsberg-Schauerberg, SGH), einen Landfrauenverein, einen Gesangverein (Katholischer Kirchenchor und „Cäcilia“ Harsberg) und einen Obst- und Gartenbauverein.[11] Alljährlich findet Anfang Juni in Harsberg das Glockenturmfest statt wobei in regelmäßigen Abständen auch immer wieder eine regional anerkannte Rosenausstellung des Obst- und Gartenbauvereins Harsberg zu sehen ist.[12] Das alljährliche Dorffest in Weselberg findet am vorletzten Augustwochenende statt.

Wirtschaft und Verkehr

Bis in das letzte Jahrhundert war Weselberg ein reines Bauerndorf. Von den 14,65 km² Gemeindefläche wurden 2010 weiterhin 65,5 Prozent landwirtschaftlich genutzt; weitere 21,8 Prozent sind Waldfläche.[4] Mittlerweile weist Weselberg eine lokale gewerbliche Infrastruktur in Form eines kleinen Industriegebiets zwischen den Ortsteilen Harsberg und Weselberg auf.

Der Ort ist durch die Bundesautobahn 62 (Pirmasens-Nonnweiler) an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Bundesstraße 270 führt südlich in Richtung Pirmasens und im Norden nach Kaiserslautern.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Weselberg  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 109 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 200 (PDF; 2,1 MB)
  4. 4,0 4,1 4,2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  8. Kirchen und Religiöse Einrichtungen auf www.wallhalben.de
  9. Evangelischer Kirchenbote: Renovierung wegen Holzwurmbefall (Memento vom 19. November 2007 im Internet Archive), Nr. 26, 1. Juli 2007 (Internet-Archiv)
  10. MV Laetitia Weselberg , abgerufen am 13. Juni 2013.
  11. Vereine auf weselberg.de, abgerufen am 13. Juni 2013.
  12. www.ogv-harsberg.de

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Weselberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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