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Werbeliner See


Dieser Artikel beschreibt einen See in Nordsachsen, für weitere Seen ähnlichen Namens siehe Werbellinsee (Begriffsklärung).
Werbeliner See
Werbeliner See von Süden
Geographische Lage Landkreis Nordsachsen
Zuflüsse Grundwasser / Niederschlag
Abfluss Lober
Größere Städte in der Nähe Delitzsch / Leipzig
Daten
Höhe über Meeresspiegel 98,1 m ü. NN
Fläche 4.5[1]
Volumen 4,5 km³ (4,52 × 109 )[1]
Maximale Tiefe 38 m[2]
Mittlere Tiefe 10 m[2]

Besonderheiten

Tagebaurestsee und Vogelschutzgebiet

Der Werbeliner See ist ein circa 450 Hektar großer Tagebaurestsee, der durch Flutung aus dem ehemaligen Tagebau Delitzsch-Südwest entstand. Der See liegt im Sächsischen Seenland, südlich der Stadt Delitzsch und nördlich von Leipzig.

Lage

Der Werbeliner See liegt im Nordwesten des Freistaats Sachsen, auf einer Höhe von etwa 78 m ü. NN . Er liegt zwischen den Städten Delitzsch und Leipzig, westlich der Bundesstraße 184. Westlich des Werbeliner Sees liegen der Grabschützer See und der Zwochauer See, südlich der Schladitzer See. Das Gewässer liegt im Sächsischen Seenland und ist Teil des nördlichen Leipziger Neuseenlands.

Geschichte

1975 begann im Gebiet des heutigen Werbeliner Sees die Braunkohleförderung. In der Folgezeit mussten dadurch die Orte Kattersnaundorf, Grabschütz und Werbelin (ehemals Rundling) weichen. Am ehemaligen Standort von Werbelin gibt es einen Gedenkstein. Die Kohle wurde auf einer extra gebauten Bahnstrecke nach Bitterfeld und von dort in die Energieerzeugung und Chemieindustrie transportiert. Der Werbeliner See ist aus dem Hauptrestloch des 1993 stillgelegten Tagebaus Delitzsch-Südwest hervorgegangen und wurde von 1998 bis 2010 aus der Neuen Luppe geflutet. Im März 2004 war er nach Angaben der LMBV zu 87 % gefüllt. Das Gelände wird rekultiviert.

Nutzung

Wander- bzw. Radwege sind entstanden, die auch mit Inlineskates benutzt werden und bis zum nahegelegenen Zwochauer See und Grabschützer See sowie zum etwa 2 Kilometer entfernten Schladitzer See reichen. Der 120 km lange Radweg von Lutherstadt Wittenberg nach Markkleeberg „Kohle-Dampf-Licht“ führt am See vorbei.

Weiterhin gibt es einen Naturlehrpfad mit Schautafeln. Seit 2006 gilt der See als Vogelschutzgebiet. Im Februar 2007 baute man den Überlaufkanal (Brodauer Ableiter), welcher zwischen Zschortau und Brodau in den Bach Lober mündet.

Siehe auch

Literatur

  • Ernst-Niklas Kunath: Familienbuch Werbelin (Landkreis Delitzsch) 1556–1874. Leipzig: Archiv der AMF 2004 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 19)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 LMBV: Flutungsstand der Seen im Bitterfelder Raum , abgerufen am 22. Mai 2013.
  2. 2,0 2,1 Investoren-Neuseenland: Basisdaten zum Werbeliner See , abgerufen am 22. Mai 2013.

Kategorien: Tagebaurestsee im Mitteldeutschen Braunkohlerevier | See in Sachsen | Gewässer im Landkreis Nordsachsen | See in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Werbeliner See (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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