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Wendling


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wendling (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wendling
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 12,82 km²
 :
Höhe: 400 m ü. A.
Einwohner: 829 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4741
Vorwahl: 07736
Gemeindekennziffer: 4 08 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wendling 14
4741 Wendling
Website: www.wendling.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Christian Perndorfer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
8
5
Lage der Gemeinde Wendling im Bezirk Grieskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wendling ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen am Rande des Hausruckviertels mit 829 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Wendling liegt auf 400 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km, von West nach Ost 4,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 12,9 km². 9,3 % der Fläche sind bewaldet, 79,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 21 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Dötzledt (16)
  • Eck (32)
  • Fellhof (18)
  • Gassen (9)
  • Gugenedt (14)
  • Hareding (5)
  • Hub (14)
  • Kubing (45)
  • Lehen (15)
  • Märzendorf (19)
  • Oberhof (43)
  • Oberhöglham (34)
  • Obernfurth (6)
  • Pauredt (45)
  • Penesedt (43)
  • Perndorf (12)
  • Unterhöglham (32)
  • Weberndorf (22)
  • Weeg (36)
  • Wendling (303)
  • Zupfing (44)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Wendling und Zupfing.

Wappen

Blasonierung: In Blau zwei goldene, schräggekreuzte und gestürzte Schwerter, darunter eine silberne Seerose mit goldenem Butzen und goldenen Kelchblättern. Das Wappen wurde der Gemeinde am 3. März 1980 durch das Amt der OÖ Landesregierung verliehen. Ursprung des Wappens ist die von Georg Stibler am 28. August 1928 in Bad Goisern in Gedichtform gefasste Sage „Die Seerose von Wendling“.

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Grün.

Geschichte

Die Besiedelung dürfte im 7. Jahrhundert erfolgt sein. Eine Namensgebung Vuentilborth oder Zuentipolch kommt um 925 (927) im Salzburger Urkundenbuch I.Bd. S.154 in De complacitatione Adalungi nobilis diaconi vor. Mit 9. Januar 1475 hieß der Wendelgering und um 1557 Wenndling. Die Bauern waren der Herrschaft Erlach, Starhemberg bei Haag, dem Stift Lambach, der Burg Wels, dem Pfarrhof zu Kallham und anderen bis zur Gründung der Ortsgemeinde anno 1848 zehentpflichtig.

Ein Kirchenbau zum hl. Ulrich scheint um 1200 bis 1220 auf. 1508 erfolgte an der ursprünglich gotischen Kirche ein Umbau und eine Vergrößerung. Beim Ortsbrand am 1. Oktober 1884 (Gesamtschaden 76.021 Gulden) brannte auch der Kirchturm ab. 1901 kam es zum neuen Turmbau. Der Spitzturm ragt 48 m hoch auf und war Vorbild des Kirchturmes zu Schwanenstadt. Die Filialkirche zum hl. Georg in Zupfing ist seit 1466 bestiftet. Seit 1. August 1970 wird die Pfarre Wendling von Pram aus verwaltet und betreut: sie war ab 1891 eine selbständige Pfarre, vorher war die Pfarre eine Filiale von Kallham.

Das Gemeindegebiet der Katastralgemeinden Wendling und Zupfing lag im Gerichtsbezirk Haag am Hausruck und seit 1. Juli 1911 im Westen des politischen Bezirkes Grieskirchen (vorher Ried im Innkreis). Seit den 1. Jänner 2003 ist sie Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen.

Politik

Bürgermeister ist Christian Perndorfer von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 765 Einwohner, 2001 dann 833 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wendling

Sonstiges

Die Bewerbsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteils Weeg errang erstmals beim X. Internationalen Feuerwehrwettkampf des CTIF 1993 in Berlin eine der Silbermedaillen. Bei den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Herning (Dänemark) 1997, in Kuopio (Finnland) 2001, in Varaždin (Kroatien) 2005, in Ostrava (CZ) 2009 und in Mühlhausen (Frankreich) 2013 errang die Bewerbsgruppe Weeg jeweils eine der insgesamt 25 zu vergebenden Goldmedaillen.

Weblinks

 Commons: Wendling, Upper Austria  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Kategorien: Ort im Bezirk Grieskirchen | Wendling | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wendling (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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