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Welgesheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-BingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Sprendlingen-Gensingen
Höhe: 105 m ü. NHN
Fläche: 2,03 km²
Einwohner: 558 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55576
Vorwahl: 06701
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Elisabethenstraße 1
55576 Sprendlingen
Webpräsenz: www.welgesheim.de
Ortsbürgermeister: Michael Leisenheimer (CDU)
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Welgesheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Sprendlingen hat.

Geographie

Welgesheim liegt in Rheinhessen zwischen Mainz und Bad Kreuznach.

Geschichte

Welgesheim liegt an der Stelle, an der früher die alte Heerstraße den Wiesbach überquerte. Bei Ausschachtungsarbeiten wurden mehrere Grabstätten freigelegt, die auf eine römische Siedlung auf dem Boden der heutigen Gemarkung schließen lassen.

Der Ort „Wellingesheim“ selbst wird erstmals im Jahr 770 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Im Jahre 874 erscheint es unter dem Namen „Willengisheim“ und 1178 als „Wellengesheim“. Unter seinem heutigen Namen erscheint es um das Jahr 1194, als Werner von Bolanden den Kirchenschatz zu Welgesheim als Lehen von dem Grafen Lon erhielt.

Später gehörte Welgesheim zum Herrschaftsbereich der Pfalzgrafen bei Rhein, bei denen der Ort bis Ende des 18. Jahrhunderts verblieb.

Unter Napoléon gehörte Welgesheim im Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg) von 1801 bis 1814 zu Frankreich mit den entsprechenden Gesetzen wie z.B. dem Code civil.

Infolge des Wiener Kongress (1815) wurden die späteren rheinhessischen Gebiete Hessen-Darmstadt zugesprochen. Damit gehörte Welgesheim zum Großherzogtum Hessen, welches vom bayrischen Rheinkreis (Pfalz) im Süden, dem preußischen Regierungsbezirk Koblenz im Westen und dem Herzogtum Nassau im Norden umgeben war.
Dies war einhundert Jahre der Fall, bis im Zuge der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg das Großherzogtum Hessen aufgelöst wurde. Ab da gehörte die Provinz Rheinhessen zum Volksstaat Hessen, der bis 1945 bestand.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Welgesheim 1946 zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz, zu dem es noch heute, im Landkreis Mainz-Bingen liegend, gehört.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Welgesheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei den vorhergehenden Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 12 Sitze
2009 2 6 4 12 Sitze
2004 2 3 7 12 Sitze

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Gold ein schräg gelagerter schwarzer Pfeil, links oben eine blaue Lilienkrone“.

Sonstiges in der Gemeinde

Musik

Neben der Musikgruppe "Alle-für-Alle" gibt es auch noch einzelne Gitarrenspieler.

Bauwerke

Welgesheim hat drei Heiligenhäuschen, ein Denkmal, eine ev. und eine kath. Kirche.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Welgesheim

Sport

Neben Tischtennis, Turnen, Badminton und Tanzen kann man als Welgesheimer auch Handball spielen. Die meisten tun dies in der Handball Spielgemeinschaft Zotzenheim/St.Johann/Sprendlingen.

Ehrenbürger

  • Adelbert Lukas
  • Joseph-Alfons Schnorrenberger

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Öffentliche Einrichtungen

  • Katholischer Kindergarten "Edith Stein"
  • Weindorfhalle beim alten Schulgebäude (Sitz des Ortsbürgermeisters mit Ratssaal und der Gemeindebibliothek)
  • Weedestubb (welche vor seinem Umbau die Freiwillige Feuerwehr beherbergte; der Name entstand im dörfischen Wortgebrauch durch die Lage am zentralen Platz in Welgesheim, dem Weedeplatz)

Literatur

Weblinks

 Commons: Welgesheim  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Welgesheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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