Weisslingen - LinkFang.de





Weisslingen


Weisslingen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Pfäffikon
BFS-Nr.: 0180
Postleitzahl: 8484
Koordinaten:
Höhe: 576 m ü. M.
Fläche: 12,81 km²
Einwohner: 3255 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 254 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
10,0 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.weisslingen.ch

Weisslingen

Karte

Weisslingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

In Silber eine geschweifte schwarze Spitze, belegt und beseitet von drei Sternen in verwechselten Farben.

Geographie

Weisslingen umfasst auch die Aussenwachten Dettenried, Lendikon, Theilingen, Neschwil und Schwändi. Die Gemeinde Weisslingen liegt im Zürcher Oberland auf einer Anhöhe, die im Norden gegen das Tösstal, im Süden gegen das Kemptthal abfällt. Dominantes Merkmal ist der Brauiweiher ca. 1 km südlich des Dorfes Weisslingen, welcher im 19. Jahrhundert künstlich angelegt wurde, um die damals vorhandene Brauerei mit Eis zu beliefern. Ein zweiter, kleinerer künstlicher Weiher, der Theiliger Weiher, befindet sich zwischen Weisslingen und Theilingen.

Die Gemeinde Weisslingen grenzt im Nordosten an Zell, im Osten an Wildberg, im Süden an Russikon und im Nordwesten an Illnau-Effretikon.

Geschichte

Das Gebiet der Gemeinde Weisslingen wurde vermutlich bereits zur Hallstattzeit und La-Tène-Zeit besiedelt. Im Zihlacker gab es eine römische Siedlung. Von der Besiedlung durch die Alemannen zeugten Grabstätten aus dem 5. und 6. Jh. nach Chr. Die erste urkundliche Erwähnung von Weisslingen und Theillingen erfolgte am 10. September 745 und am 22. Dezember 764 bei einer Güterübertragung an das Kloster St. Gallen. In der Urkunde von 764 wird eine molino (Mühle) zu Weisslingen erwähnt, die damit als älteste im Kanton Zürich gilt.

Wirtschaft

Weisslingen verfügt neben zahlreichen Kleinbetrieben in den typischen Handwerkerbranchen über einen zentral gelegenen Volg, der die Güter des täglichen Bedarfes anbietet, eine Poststelle und mehrere Gaststätten. Eingegliedert in den Volg sind auch eine Bäckerei, eine Metzgerei und eine Landi-Filiale mit Artikeln für Gärtner und Bauern. Die Gemeinde hat einen der höchsten Anteil an Einfamilienhäusern des Kanton Zürichs.

Verkehr

Weisslingen ist im Zürcher Verkehrsverbund eingebunden und mit der Buslinie 832 von Kollbrunn und Pfäffikon ZH sowie mit der Buslinie 640 von Illnau-Effretikon zu erreichen. An all diesen Orten gibt es Anschlüsse ans Netz der S-Bahn Zürich.

Politik

In Weisslingen gibt es fünf lokale Parteien: EVP, GLP, SP, SVP und Wisliger Forum.[3] Gemeindepräsident ist Martin Rüegg (SVP; Stand 2014).[4]

Schulen

Das Schulangebot umfasst Kindergärten, eine Primar- und eine Sekundarschule. Letztere wird auch von den Schülern der Nachbargemeinde Kyburg benutzt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde haben 2004 beschlossen, Weisslingen zu einer Einheitsgemeinde zu machen, d. h. die Primar-, Oberstufen- und politische Gemeinde zusammenzulegen. Ausserdem existiert im Nachbardorf Neschwil eine Tagesschule, die hauptsächlich von Schülern aus Illnau besucht wird.

Sonstiges

In jüngster Zeit hat in Weisslingen vor allem das Thema Fluglärm für Diskussionen gesorgt. Die Gemeinde liegt rund 25 km Luftlinie vom Flughafen Zürich entfernt und wird von Flugzeugen überflogen, die auf der Piste 28 landen ("Ostanflug").

Literatur

  • Hans Martin Gubler, Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66). ISBN 3-7643-0991-1. S. 201–224.
  • Das Dorf (Über: wie der Bauboom nach Weisslingen kam und das Leben der Alteingesessenen veränderte; Kommunalpolitik, Dorfbeiz, Asylanten und Neuzuzüger). In: NZZ Folio. 05/2007, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2007.

Weblinks

 Commons: Weisslingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. http://www.weisslingen.ch/parteien.html
  4. http://www.weisslingen.ch/gemeinderat.html

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Weisslingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.