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Weiskirchen


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Weiskirchen im Saarland. Für weitere Bedeutungen siehe Weiskirchen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Merzig-WadernVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 33,64 km²
Einwohner: 6509 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66709
Vorwahlen: 06876
06872 (Rappweiler)
06871 (Thailen)
06874 (Weierweiler)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MZG
Gemeindeschlüssel: 10 0 42 117
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenweg 2
66709 Weiskirchen
Webpräsenz: www.weiskirchen.de
Bürgermeister: Werner Hero (CDU)
}

Weiskirchen (Saarländisch Weiskerje, Wéskärschen[2]) ist eine Gemeinde im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland) mit rund 6400 Einwohnern in 5 Ortsteilen.

Fast die Hälfte der Gemeindefläche (47,2 %) ist bewaldet, 37,6 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, 7,5 % sind bebaut und 3,5 % sind Verkehrsfläche.

Geographie

Lage

Weiskirchen liegt im Westen des Schwarzwälder Hochwaldes.

Ortsteile

  • Konfeld
  • Rappweiler-Zwalbach ist der westlichste Ortsteil der Gemeinde Weiskirchen. Ihn bewohnen zwischen 1600 und 1700 Einwohner.
  • Thailen
  • Weierweiler
  • Weiskirchen

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 1158 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 92 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagreichsten Monat fällt etwa 1,8-mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 87 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte

Erste Siedlungsspuren stammen aus der jüngeren Steinzeit. Im 19. Jahrhundert wurden drei Hügelgräber aus der frühen Latènezeit mit wertvollen Grabbeigaben entdeckt. Weiskirchen wird im Jahr 1030 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1974 wurden die fünf bis dahin eigenständigen Gemeinden zur neuen Gemeinde Weiskirchen zusammengefasst.
siehe auch Finkenburg, Burg Weierweiler (Hungerburg), Burg Rappweiler

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Konfeld, Rappweiler, Thailen und Weierweiler eingegliedert.[3]

Politik

Kommunalwahl in Weiskirchen 2014
Wahlbeteiligung: 59,4 %
 %
40
30
20
10
0
38,9 %
23,1 %
19,6 %
5,7 %
4,4 %
4,3 %
4,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-6,0 %p
-0,4 %p
+5,9 %p
-5,4 %p
+4,4 %p
-2,4 %p
+4,0 %p
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Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU – 11 Sitze (38,9 %)
  • SPD – 7 Sitze (23,1 %)
  • FWG – 5 Sitze (19,6 %)
  • GAL – 1 Sitz (5,7 %)
  • Die Linke - 1 Sitz (4,4 %)
  • FDP – 1 Sitz (4,3 %)
  • Piratenpartei - 1 Sitz (4,0 %)

Bürgermeister

  • 1974–1982: Peter Kolling, CDU
  • 1982–2002: Bernd Theobald, CDU
  • seit 2002: Werner Hero, CDU

Partnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Weiskirchen ist eine Station des Saarland-Rundwanderweges und des Saar-Hunsrück-Steigs. Außerdem befindet sich 4 km nördlich von Weiskirchen an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz die zweithöchste Erhebung des Saarlandes, der Schimmelkopf, auf dem im Jahr 2014 bzw. 2015 vier Windenergieanlagen des Typs Enercon E-115 von der Firma Juwi projektiert, gebaut und in Betrieb genommen wurden. Die Anlagen haben jeweils eine Nennleistung von 3,0 MW und sollen insgesamt einen Jahresertrag von 12,3 GWh liefern[4]. Seit 2012 erweitert ein Hochseilgarten im Wild- und Wanderpark Weiskirchen das touristische Angebot.[5] Auch der Gesundheitstourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. Weiskirchen ist heilklimatischer Kurort und zudem Kneipp-Kurort.[6][7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • In Rappweiler befindet sich der „Wild- und Wanderpark Weiskirchen-Rappweiler“, dessen Bestand hauptsächlich aus Rotwild besteht. In dem Park befindet sich auch das Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück mit einer Dauerausstellung.

Bauwerke

siehe: Liste der Baudenkmäler in Weiskirchen

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Jakobus-Kirmes (letztes Juliwochenende)
  • Kurparkfest (erstes Augustwochenende)
  • großer Flohmarkt rund um den Kurparkweiher (im Rahmen des Kurparkfestes)

Persönlichkeiten

in Weiskirchen geboren

mit Weiskirchen verbunden

  • Heinrich Wilhelm Breidenfeld (1794–1875), Orgelbauer, errichtete 1844 die Orgel in Weiskirchen
  • Helma Kuhn-Theis (* 1953), wirkte als Politikerin (CDU) in Weiskirchen
  • Klaus Steinbach (* 1953), Schwimmsportler, Sportfunktionär und Arzt, arbeitet seit 1992 als Facharzt für Orthopädie sowie für Physikalische und Rehabilitative Medizin für die Hochwald-Kliniken als Chefarzt und seit 1997 zudem als Ärztlicher Direktor

Weblinks

 Commons: Weiskirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31.12.2015 (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu).
  2. Geoplatt (Memento vom 13. November 2007 im Internet Archive)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 805.
  4. Stefan Kuczera: Windparkprojekt Weiskirchen-Schimmelkopf. 11.03.2014, abgerufen am 06.06.2016 (PDF; 3,98MB, deutsch).
  5. Klettern und Mutproben im Wildpark . In: Trierischer Volksfreund, 6. Februar 2012. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  6. Heilklima der Extraklasse . Website des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  7. Weiskirchen − Heilklima und Kneippkurort im Saarland . Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 2. Juni 2015.

Kategorien: Gemeinde im Saarland | Kurort im Saarland | Ort im Landkreis Merzig-Wadern | Weiskirchen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Weiskirchen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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