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Weidenberg


Dieser Artikel behandelt den Markt in Oberfranken. Zum Adelsgeschlecht siehe Weidenberg (Adelsgeschlecht), zum Berg im Saarpfalzkreis siehe Hochscheid (St. Ingbert).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: BayreuthVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Weidenberg
Höhe: 436 m ü. NHN
Fläche: 68,91 km²
Einwohner: 5995 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95466
Vorwahlen: 09278, 09209, 0921
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 199
Marktgliederung: 53 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 1
95466 Weidenberg
Webpräsenz: www.weidenberg.de
Bürgermeister: Hans Wittauer (Freie Wählergemeinschaft)
}
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Weidenberg ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg, zu der außerdem die Gemeinden Emtmannsberg, Kirchenpingarten und Seybothenreuth gehören.

Geographie

Geographische Lage

Das Gemeindegebiet von Weidenberg befindet sich zwischen etwa 357 und 853 m über dem Meeresspiegel am Fuße des Fichtelgebirges. Der Hauptort und Markt Weidenberg liegt im nordöstlichen Landkreis Bayreuth im Tal der Warmen Steinach. Die nächste größere Stadt ist Bayreuth, sie kann über die Staatsstrasse im Tal der Steinach oder über den Lankendorfer Berg und Seulbitz sowie mit der Eisenbahn erreicht werden.

Der Ort Weidenberg besteht aus dem am Hang gelegenen Ortsteil Obermarkt und dem Ortsteil Untermarkt im Talboden. Sie sind durch die in einem Bogen weitgehend außerhalb der Bebauung verlaufende Neue Straße, den nicht durchgehend befahrbaren Reitweg und eine Fußgängertreppe mit mehr als einhundertzwanzig Stufen miteinander verbunden.

Natur und Umwelt

Der Markt Weidenberg liegt am Südrand des Fichtelgebirges im Tal der Warmen Steinach, deren Quellgebiet sich am Südhang des Ochsenkopfes befindet. Nach Sophienthal, einem Ortsteil Weidenbergs, verlässt die Steinach ihr tief eingeschnittenes Tal im Gebirge und tritt in ein lichtes, weites Becken um Weidenberg ein. Dieses Becken ist ein geologisch bedeutsamer Teilbereich einer Bruchzone, die Fränkische Linie genannt wird: Vor etwa 200 Millionen Jahren kam es zu einem Bruch der Erdkruste und das alte Gebirge (Variszikum) schob sich über die jüngeren Erdschichten. So sind sowohl Urgesteine, wie Granit,Phyllit und Rotliegend als auch jüngere Gesteinsformationen, wie Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper auf engstem Raum anzutreffen.[2] Mit der Erosion des Fichtelgebirges und der Abtransport der Gesteine durch die Steinach entstanden Schotterebenen im Talbereich. Alle diese unterschiedlichen Bodenstrukturen führten zu einer kleinstrukturierten, abwechslungsreichen Landschaft mit jeweils eigenständiger Fauna und Flora.

  • Königsheide (Fichtelgebirge), ein teilweise sumpfiges Hochmoor.
  • Keilsteinfelsen bei Gossenreuth (Meta-Rhyolith) (Geotop-Nummer 472R016).
  • Eisenbergwerk Rotenfels (Fichtelgebirge) (Geotop-Nummer 377G009).
  • Weidenberger Felsenkeller (Geotop-Nummer 472A021).
  • Karneol-Horizonte im Buntsandstein
  • Muschelkalk-Aufschluss am Kulmberg (Geotop-Nummer 472A007).

Weidenberger Erdblicke

Unter dem Titel „Weidenberger Erdblicke“ führen zwei Geo-Erlebniswege durch Weidenberg und die nahen Südausläufer des Fichtelgebirges. Hier an der Fränkischen Linie prägen nicht nur erdgeschichtliche Epochen, wie Erdmittelalter und Erdaltertum die Landschaft, sondern auch zwei unterschiedliche Flusssysteme, die zur Europäischen Hauptwasserscheide gehören. Die beiden Rundwege zeigen auf 15 bzw. 7 Infotafeln nahezu 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. Die Tafeln sind mit QR-Code versehen.[3]

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Weidenberg ist in 53 Ortsteile eingeteilt[4]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Döhlau, Fischbach, Görschnitz, Lankendorf, Lehen, Lessau, Mengersreuth, Neunkirchen a.Main, Sophienthal, Untersteinach, Weidenberg, Sophienthaler Forst.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Warmensteinach, Kirchenpingarten, Seybothenreuth, Emtmannsberg, Bayreuth und Goldkronach.

Geschichte

Der Weidenberger Raum war um das Jahr 1000 gemeinsam von Slawen und Franken besiedelt. Bedingt durch die alte nordwest-südost-orientierte Handels- und Heerstraße handelte es sich vor allem um ein Durchzugsgebiet. Es entstand eine Reihe von Turmhügeln zur Sicherung der Straßen und des Grenzsaumes zwischen fränkischem und bayerischem Territorium. Die bedeutendste Turmhügelanlage lag oberhalb des Ortsteiles Sophienthal auf einem strategisch günstigen Bergsporn. Dieser Burgstall Schlosshügel mit seinen gut sichtbaren Gräben und Wällen kann besichtigt werden.

Weidenberg wurde erstmals 1223 als Sitz eines „Domus“ urkundlich erwähnt, damals im Besitz der Herren von Weidenberg. 1398 wurde der Ort als Markt bezeugt. 1418 starb das Adelsgeschlecht der Weidenberger aus, 1446 kaufte Adrian von Künsberg den gesamten Besitz. Die Herren von Künsberg besaßen die beiden Schlösser in Weidenberg als zollersches Lehen bis 1634/51. Ein „unteres Schloss“ wurde erstmals 1601 erwähnt, 1651 brannte es aus und ging an die Herren von Lindenfels über. 1745 verkaufte Carl Willibald von Lindenfels für 84 000 Gulden seine Güter und Lehen in und um Weidenberg an Markgraf Friedrich zu Brandenburg-Bayreuth.

1750 fiel nahezu der gesamte Ortsteil Untermarkt einem Feuer zum Opfer, am 2. Oktober 1770 wurden weite Teile des Obermarkts mit seinen Holzhäusern ein Raub der Flammen. Einem markgräflichen Erlass entsprechend wurden die Häuser am Obermarkt aus Stein neu errichtet. Geleitet wurde der Wiederaufbau durch das markgräfliche Bauamt in Bayreuth, es entstanden geschlossene Straßenzüge und schlichte Bürgerhäuser aus Sandsteinquadern mit Fensterschürzen und Linienornamenten. Der feine, einheitlich gekörnte Sandstein wurde in mehreren Steinbrüchen im nahen Lessau gewonnen.[5]

Das „Obere Schloss“ wurde 1770 Amtshaus. Das Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel mit diesem im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 durch Verkauf zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1820 wurde der Markt mit dem ehemaligen markgräflichen Amtssitz (mit Kasten- und Flößamt) Sitz eines Landgerichts. Das Amtsgericht wurde 1930 aufgelöst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten Heimatvertriebene aus dem Osten die Gablonzer Glasindustrie mit.[6] Im Glasknopfmuseum werden Maschinen, Öfen und die damit erzeugten Glasprodukte, wie Knöpfe, Lüsterbehänge, Glaskugeln und andere Flachglasprodukte aus dieser Zeit ausgestellt.

Eingemeindungen

Ortsteil Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Döhlau 223 1. Mai 1978[7]
Fischbach 82 1. Januar 1970[8]
Görschnitz 381 1. Januar 1978[7]
Lankendorf 88 1. Januar 1972[8]
Lehen 202 1. Mai 1978[7]
Lessau 261 1. Januar 1972[8]
Mengersreuth 250 1. Juli 1972[8]
Neunkirchen am Main 318 1. Januar 1978[7]
Sophiental 237 1. Januar 1975[7]
Untersteinach 280 1. Mai 1978[7]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 5085
  • 1970: 5170
  • 1987: 5489
  • 2000: 6687
  • 2011: 6370

Politik

Bei der Stichwahl zum Bürgermeister am 16. März 2008 setzte sich Hans Wittauer von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) mit 59,92 % gegen Günter Dörfler (CSU) durch. Bei der Kommunalwahl im März 2014 setzte sich Hans Wittauer gegen die Herausforderer Matthias Böhner (SPD) und Martin Lochmüller (Bürgerforum/UW) im ersten Wahlgang durch. Er wurde mit absoluter Mehrheit von 54,41 % im Amt bestätigt.[9]

Gemeinderat

Der Marktgemeinderat besteht aus 20 Mitgliedern, die auf folgende Parteien/Gruppierungen verteilt sind (Wahlperiode 2014–2020):

  • CSU: 6 Sitze
  • FWG: 6 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • UW: 1 Sitz
  • Bürgerforum: 1 Sitz

Bürgermeister

  • 1827–1839 Popp
  • 1839–1842 Hellerich
  • 1842–1858 Rabenstein
  • 1858–1863 Koppmeier
  • 1863–1864 Dreß
  • 1864–1869 Schaller
  • 1869–1871 Krauß
  • 1871–1887 Abraham Schuster
  • 1887–1915 Michael Schreck
  • 1915–1916 Paul Schöller
  • 1916–1919 Heinrich Heischmann
  • 1919–1928 Johann Schiller
  • 1928–1933 Georg Kettel
  • 1933–1945 Georg Rumler
  • 1945–1946 Heinrich Seiler
  • 1946–1947 Christian Schiller
  • 1947–1948 Erhard Will
  • 1948–1960 Georg Hagen
  • 1960–1972 Otto Fleischmann
  • 1972–2008 Wolfgang Fünfstück († 2013)
  • ab Mai 2008 Hans Wittauer

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Johann Pfeffer (* 1417(?) in Weidenberg; † 1493 in Freiburg i.Br), katholischer Priester, Theologe und Rektor der Universität Freiburg. Bevor Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablass am 31. Oktober 1517 zur Diskussion stellte, hatten sich hohe und gelehrte Geistliche eingehend mit den Fragen des Ablasses befasst. Einer davon war Johannes Pfeffer von Weidenberg.[10]
  • Johann Wolfgang Hammann (* 11. Juni 1713 in Weidenberg; † 10. Oktober 1785 in Wallendorf), Fürstlich-Schwarzburgischer Hütteninspektor in Katzhütte, Kirchenpatron, Mitbegründer der Wallendorfer Porzellanmanufaktur[11]

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Freilichtmuseum Scherzenmühle des Fichtelgebirgsvereins Weidenberg, In der Au 24
  • Glas-Knopf-Museum, Kristallstraße 5
  • Volkskundliche Sammlung des Fichtelgebirgsvereins Weidenberg, Schulstraße 2
  • Musikinstrumentensammlung, Alte Bayreuther Straße 5
  • Museum für Militärtradition in Oberfranken, Alte Bayreuther Straße 10
  • Denkmalgeschützte Scheunenensemble aus dem 18. Jahrhundert, die aus Brandschutzgründen am damaligen Ortsrand gebaut wurden

Musik

Über das Gemeindegebiet hinaus bekannt sind die Weidenberger Musikanten:

  • 1996: Verleihung des Kulturpreises der Hanns-Seidel-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Volksmusik.
  • 1999: Verleihung des Förderpreis des Landkreises Bayreuth für das Engagement auf dem Gebiet der fränkischen Volksmusik.

Filmprojekte

Im Februar 2008 fanden im Markt Weidenberg erstmals Dreharbeiten für den Kinofilm Die Perlmutterfarbe unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller statt. Als Vorlage diente der Roman von Anna Maria Jokl. Bürger wirkten als Statisten mit.

Ende August 2014 wurde wiederum ein Kinofilm über Georg Elser am historischen Obermarkt mit dem Titel: Elser – Er hätte die Welt verändert unter der Regie von Oliver Hirschbiegel gedreht. Auch dabei wirkten Bürger als Statisten mit. Der Film kam am 9. April 2015, exakt 70 Jahre nach dem Tod Elsers, in die Kinos.

Bauwerke

  • Oberes Schloss aus dem 16. Jahrhundert
  • Friedhofskirche St. Stephan aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
  • Evangelische Kirche St. Michael am Gurtstein im Markgrafenstil mit markanten Wetzrillen am Brauttor.
  • Katholische Kirche St. Michael in Weidenberg/Rosenhammer
  • Historischer Obermarkt mit Bauern- und Bürgerhäusern aus Buntsandstein mit Fenster- und Eingangsornamentik mit barocken Schmuckformen (hier besonders die Fensterschürzen).
  • Weidenberger Felsenkeller: „Das Gedärm von Weidenberg“
  • Historische Getreide-, Sägemühlen und Hammerwerke in und um Weidenberg
  • Museum Scherzenmühle

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Weidenberg

Kulinarische Spezialitäten

Eine Weidenberger Besonderheit sind die Brezen. Während der Brezenwochen in der Faschingszeit stehen Anisbrezen auf jedem Tisch, bzw. werden gereicht. In diesen Wochen bieten die Wirtshäuser wochenweise nacheinander Brezen an. Damit verbunden sind besondere Gerichte, wie Heringsalat, Tellersülze, Krenfleisch und verschiedene Braten. Es wird eine aufwändigere Küche als sonst betrieben.

Der Weidenberger Spindling, eine saftige, aromatische gelbe Pflaume gehört zu Bayerns UrEinwohner 2008 und ist aus Funden der charakteristischen Kerne seit knapp 2000 Jahren für Bayern belegt. Sie wird vom Landschaftspflegeverband (LPV) Weidenberg und Umgebung zu Marmelade, Schnaps und Likör verarbeitet.

Infrastruktur

Bildung

  • Kindergärten, Kindertageseinrichtung, Kinderkrippe
  • Montessori-Kindergartengruppe, Montessori-Krippengruppe
  • Grundschule
  • Mittelschule mit M-Zug, Ganztageszug (derzeit in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 8) und Mittagsbetreuung. Die Mittelschule Weidenberg gehört zum Mittelschulverbund mit den Mittelschulen in Bad Berneck, Bindlach und Gefrees.
  • Förderschule (Karl-Gebhardt-Schule)

Für den Sportunterricht stehen eine Schwimmhalle, eine Turnhalle und eine Dreifachturnhalle zur Verfügung.

  • Volkshochschule (VHS)
  • Heilpädagogische Tagesstätte (Jean-Paul-Verein Bayreuth e. V.)

Straßen

Weidenberg liegt an der Staatsstraße 2181 von Bayreuth nach Warmensteinach, die als Umgehungsstraße den Ortskern nicht tangiert. Die Staatsstraße 2177 führt über Immenreuth nach Kemnath, weitere Straßen führen nach Seybothenreuth und über Seulbitz nach Bayreuth.

Bahnverkehr

  • Der Bahnhof des Hauptorts Weidenberg ist derzeit Endpunkt der Bahnstrecke Bayreuth–Warmensteinach. Sie wird auch als Fichtelgebirgsbahn bezeichnet. Der Endabschnitt Weidenberg–Warmensteinach wird seit dem 1. Januar 1993 „aus technischen Gründen“ nicht mehr befahren, seine Wiederinbetriebnahme ist nicht ausgeschlossen.
  • Die Bahnstrecke Weiden–Bayreuth führt durch südlich von Weidenberg liegende Ortsteile der Gemeinde: Ein Bahnhof befindet sich im Ortsteil Stockau, ein Haltepunkt in Seybothenreuth, das als eigene Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg gehört.

Die drei Bahnstationen gehören seit 2010 zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). Seit 2011 wird der Bahnverkehr von der Eisenbahngesellschaft agilis in einem teilweise verdichteten, zum Teil angenäherten, Stundentakt durchgeführt.[12]

Busverkehr

Der Hauptort Weidenberg wird von einer Buslinie der OVF bedient, es bestehen Verbindungen nach Bayreuth und ins Fichtelgebirge nach Warmensteinach und teilweise nach Fichtelberg. Die nahe der B 22 gelegenen Ortsteile Neunkirchen, Stockau, Lehen und Glotzdorf werden von einem privaten Busunternehmen ebenfalls von Bayreuth aus angefahren. Daneben besteht ein Anrufsammeltaxi-System zwischen verschiedenen Ortsteilen der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg und dem Hauptort Weidenberg. Schulbusverkehr zur zentralen Verbandsschule im Hauptort Weidenberg gibt es aus allen Ortsteilen. Seit dem 1. Januar 2010 ist Weidenberg wie der gesamte Landkreis Bayreuth auch im Busverkehr in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) integriert.

Tourismus

Ein gebührenfreier Stellplatz für fünf Wohnmobile befindet sich an der Straße In der Au im Ort Weidenberg.

Wirtschaft

  • Im Ortsteil Untermarkt praktizieren drei Hausärzte und drei Zahnärzte, es gibt ein Alten- und Pflegeheim, zwei Apotheken und einen zentralen Lebensmittelmarkt. Dort gibt es auch eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften und Firmen für Landmaschinen und Wassertechnik, für Formen- und Metallbau und für Steine und Grabmale.
  • Als bedeutendstes Unternehmen des Marktes befindet sich im Gewerbe- und Industriegebiet West ein Betrieb des Herstellers von Fertiggaragen und Betonteilen Zapf.
  • Im Gewerbe- und Industriegebiet Ost haben sich vier Lebensmittelmärkte, Getränkemärkte und Firmen für Elektro, Heizung und Lüftung, Fenster, Polstermöbel, Bekleidung-Finishing-Service, Design und Druck, Schreinerei, Foto, Schuhwaren, Transportunternehmen, Softwareentwicklung und Kunststoff-Spritzgießtechnik niedergelassen.
  • In den Ortsteilen Görschnitz und Rügersberg gibt es Sägewerke mit Holzhandel und in Döhlau eine Getreidemühle.

Galerie

Weblinks

 Commons: Weidenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Joachim Kröll: Geschichte des Marktes Weidenberg. Verlag Marktgemeinde Weidenberg, Gesamtherstellung Julius Steeger & Co. GmbH. Bayreuth 1967.
  • Fritz Angerer, Richard Zühlcke: Phänomen Fensterschürzen. Die Weidenberger Bürger- und Amtsgebäude, ab S. 9. Schriftenreihe des Landkreises Bayreuth, Band 9, Bayreuth 1995.
  • Rüdiger Bauriedel: Mühlen im Landkreis Bayreuth – gestern und heute. Mühlenlandschaft: Warme Steinach, ab S. 71. Schriftenreihe des Landkreises Bayreuth, Band 11, Bayreuth 2002.
  • Rüdiger Bauriedel, Ruprecht Konrad-Röder: Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth. Bereich 2: Weidenberg, ab S. 97. Schriftenreihe des Landkreises Bayreuth, Band 13, Bayreuth 2007.
  • Dr. Hans Vollet und Kathrin Heckel: Die Ruinenzeichnungen des Plassenburgkartographen Johann Christoph Stierlein. Zeichnungen: Obermarkt Weidenberg und Schlosshügel Sophienthal, 1987.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Geologische Karte von Bayern: Erläuterungen zum Blatt Nr. 6036 Weidenberg, von Ulrich Emmert und Gerhard Stettner, München 1995, ISSN 0930-7060
  3. GEOPARK Bayern-Böhmen e.V. Marktplatz 1, 92711 Parkstein http://www.geopark-bayern.de/Public/GeoThemenwege/Erdblicke/web.htm
  4. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20100811/143105&attr=OBJ&val=1173
  5. Infotafel GEO-Erlebnisweg „Weidenberger Erdblicke“ im Ortsteil Obermarkt
  6. Das Fichtelgebirge / Weidenberger Raum bei bayern-fichtelgebirge.de, abgerufen am 20. Januar 2015
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 675 und 676.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 432.
  9. http://www.markt-weidenberg.de/index.php/kommunalwahlen-2014/2014-03-09-10-17-12/buergermeister
  10. Seinerzeit, eine heimatkundliche Sammlung in Weidenberg, S. 484–488
  11. Lindenzeitung des Seniorenzentrums der AWO in Weidenberg, Ausgabe 114, Jan./Febr. 2014
  12. Fahrplan Bayreuth–Weidenberg ab 10. Juni 2012 (PDF) , abgerufen am 23. März 2014

Kategorien: Ort im Landkreis Bayreuth | Weidenberg | Gemeinde in Bayern

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