Warnfarbe - LinkFang.de





Warnfarbe


Als Warnfarben bezeichnet man die Farben Rot (auch in Verbindung mit Weiß), Gelb und Orange (in Kombination mit Schwarz), da sie als Signalfarben dem Menschen in der Regel besonders auffallen. Sie treten isoliert auf und in Kombination miteinander. Absperrbänder oder Anstriche vor Gefahrenquellen (Stufen, Baugruben) sind deshalb gelb-schwarz, ebenso wie die Schilder für Radioaktivität und Gefahrgut.

Traditionelle Warnfarben sind an die jeweiligen Kulturkreise gebunden und weichen außerhalb Europas von den europäischen Konventionen ab. Die Farbe Gelb ist international Erkennungsfarbe für Gefahrstoffe.

Die neben Gelb am häufigsten verwendete Warnfarbe ist Rot, da es eine der auffälligsten Farben ist. So ist zum Beispiel das Haltesignal von Verkehrsampeln rot ebenso wie Löschfahrzeuge der Feuerwehr. Verbotsschilder haben einen roten Rand oder sind ganz in rot gehalten wie das Stoppschild. Auch die Kombination aus Rot und Gelb, die Farbe Orange wird als Warnfarbe verwendet, so haben die meisten Gefahrensymbole einen orangen Hintergrund.

Warnfarben in der Natur

In der Natur, das heißt um Tiere zu warnen, sind Rot, Gelb und Schwarz nur in Kombination miteinander Warnfarben. So fliegen zum Beispiel Insekten einfarbige Blüten in Rot und Gelb an. Die Farbkombination mit Schwarz aber signalisiert Tieren, dass es sich um Fressfeinde wie Wespen handelt, oder dass das Beutetier (bzw. die Pflanze) ungenießbar ist, was beispielsweise bei einigen Raupen der Fall ist. Es gibt jedoch Ausnahmen. In der Natur ist Gelb (mit Schwarz) zwar die vorrangige Warnfarbe. Bienen erkennen aber kein Rot, während die Rotbauchunke gezielt ihren Fressfeinden ihren Bauch zeigt, um sie zu vertreiben. Dieses Verhalten wird Unkenreflex genannt. Einige Tiere sind durch eine farbliche Anpassung ihres Äußeren an das anderer Tiere, Pflanzen oder Gegenständen vor Fressfeinden geschützt. Das Aussehen der ungiftigen Hainschwebfliege beispielsweise ähnelt dem Echter Wespen. Diese Anpassung heißt Mimikry. Das Anpassen oder Nachahmen an die natürliche Umgebung nennt man Mimese.

Etliche Tiere versuchen sich durch eine farbliche Anpassung ihres Äußeren an das anderer Tiere, Pflanzen oder Gegenständen vor Fressfeinden dadurch zu schützen, dass sie durch Warnfärbung oder Verhalten Tiere nachahmen, die von Feinden gemieden werden, sei es durch deren schlechten Geschmack oder auch durch ihre Wehrhaftigkeit. Diese evolutionäre Anpassung, die das Prädationsrisiko einer Art senkt, wird als Aposematismus bezeichnet. Tiere, die wie Sepien ihre Hautfarbe selbst verändern, können dabei Warnfarben benutzen.

Siehe auch


Kategorien: Farbname | Sehen | Optisches Signalgerät

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Warnfarbe (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.