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Waldhufen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Waldhufen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: GörlitzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungsverband: Diehsa
Höhe: 169 m ü. NHN
Fläche: 58,65 km²
Einwohner: 2413 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02906
Vorwahlen: 035827 und 03588Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GR, LÖB, NOL, NY, WSW, ZI
Gemeindeschlüssel: 14 6 26 580
Gemeindegliederung: 9 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ullersdorfer Straße 1
02906 Waldhufen
Webpräsenz: www.waldhufen.de
Bürgermeister: Horst Brückner
}

Waldhufen ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz, die dem Verwaltungsverband Diehsa angehört. Der Gemeindesitz befindet sich im Ortsteil Jänkendorf, der Verbandssitz im namensgebenden Ortsteil Diehsa.

Geographie

Die Gemeinde Waldhufen liegt im zentralen Teil des Landkreises. Sie liegt etwa 8 km südlich der Stadt Niesky und 12 km westlich der Kreisstadt Görlitz. Sie liegt zwischen den Königshainer Bergen im Süden und der wald- und teichreichen Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Norden. Die Landschaft wird vorwiegend durch sanfte Hügel geprägt. Die Gemeinde grenzt bei den Ortschaften Jänkendorf und Diehsa an den Stausee Quitzdorf, in dem der Schwarze Schöps aufgestaut wird.

Zur Gemeinde gehören die Orte:

große Ortsteile weitere Ortsteile

Geschichte

Die Gemeinde Waldhufen ist eine Neubildung, die am 1. März 1994 entstand, als sich die eigenständigen Gemeinden Diehsa, Jänkendorf, Nieder Seifersdorf und Thiemendorf zusammenschlossen.[2] Der Name spielt auf die vorhandenen Siedlungsform der Dörfer an, die als Waldhufendörfer angelegt sind.

Der Ort Jänkendorf wird als Jenikendorff im Jahr 1346 erstmals urkundlich erwähnt, Thiemendorfs Ersterwähnung war kurze Zeit später im Jahr 1389. Diehsa wurde ebenfalls im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und erhielt im Jahr 1670 das Marktrecht.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 56,5 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,8 %
38,2 %
FWVW
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Freie Wählervereinigung Waldhufen (FWVW): 9 Sitze
  • CDU: 5 Sitze

Gedenkstätten

Eine Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in Thiemendorf erinnert an den Gewerkschafter und Hitlergegner Fritz Preuser, der 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet wurde.

Sehenswürdigkeiten

  • Stausee Quitzdorf
  • Königshainer Berge
  • Ortskern von Jänkendorf mit Gemeindeverwaltung, Kirche und Pfarrhaus
  • Kirche in Ullersdorf aus den Jahren 1629/1630
  • Parkanlage des ehemaligen Schlosses Ullersdorf
  • Ullersdorfer Teiche
  • Diehsaer Kirche aus dem 15./16. Jahrhundert
  • Pfarrhaus in Diehsa, von 1730–1735 erbaut
  • das Gewandhaus von Diehsa von 1841
  • Marktplatz in Diehsa mit den in Europa einzigartigen Marktlauben
  • Wehrkirche von 1225 in Nieder Seifersdorf
  • Heimatstube in Nieder Seifersdorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Nördlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 115, südlich die Bundesstraße 6. Die Bundesautobahn 4 verläuft durch das Gemeindegebiet und ist über den Anschluss Nieder Seifersdorf zu erreichen. Der Tunnel Königshainer Berge, mit 3,3 Kilometern einer der längsten Autobahntunnel Deutschlands, führt bei Waldhufen durch die Königshainer Berge.

Fußnoten

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gebietsänderungen ab 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 1994. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, S. 25, abgerufen am 25. Dezember 2012 (PDF; 64 kB).
  3. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

Weblinks

 Commons: Waldhufen  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Waldhufen | Ort in der Oberlausitz | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Waldhufen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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