Wagrain (Pongau) - LinkFang.de





Wagrain (Pongau)


Dieser Artikel erläutert die Gemeinde, ihren Hauptort siehe Wagrain Markt.
Wagrain
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Hauptort: Wagrain Markt
Fläche: 50,54 km²
 :
Höhe: 838 m ü. A.
Einwohner: 3.078 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 5602
Vorwahl: 06413
Gemeindekennziffer: 5 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 14
5602 Wagrain
Website: www.wagrain.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Eugen Grader (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(19 Mitglieder)
ÖVP 10, SPÖ 6, FPÖ 3
Lage der Marktgemeinde Wagrain im Bezirk St. Johann im Pongau
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wagrain ist eine Marktgemeinde mit 3078 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg (Österreich). Wagrain gehört zum Gerichtsbezirk St. Johann im Pongau

Die Gemeinde liegt im Skiverbund Amadé, einem der größten Skigebiete Österreichs.

Im Mittelalter war die Umgegend Bergbaugebiet.

Geografie

Wagrain liegt im Pongau, etwa 55 km südlich von Salzburg und 8 km östlich von St. Johann im Pongau. Im Ortsteil Schwaighof befindet sich die Wasserscheide von Salzach und Enns, die Wagrainer Höhe. Die höchste Erhebung befindet sich mit 2037 m ü. A. auf der Gabel am südlichen Gemeinderand.

Beliebtes Ausflugsziel ist der Berg Öbristkopf (1411 m ü. A. ), ein Ziel für die Salzburger Wandernadel.

Nachbargemeinden

Hüttau
St. Johann im Pongau Flachau
Großarl Kleinarl

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Katastralgemeinden und gleichnamige Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[1])

Zählsprengel sind Wagrain-Marktzentrum für den Hauptort und seine unmittelbare Umgebung, und Wagrain-Umgebung für den Rest der Gemeinde.

Geschichte

Der Name Wagrain setzt sich aus den beiden mittelhochdeutschen Wörtern wac (bewegtes Wasser, Fluss) und rein (Rain, Wiese, Hang) zusammen. 1243 wird im Salzburger Ortsnamenbuch Wakrein erstmals urkundlich erwähnt, um 1350 Wachrain und 1382 Wakchrain geschrieben. Unter Einfluss der Schriftsprache kam es dann schließlich zur heutigen Schreibweise.

Wagrain war der Ort im Fürsterzbistum Salzburg mit der höchsten Zahl an evangelischen Exulanten. Über 80 % der Einheimischen zogen die Vertreibung (meist nach Preußen) der Konversion zum römischen Katholizismus vor.

Politik

Gemeindevertretung

10
6
3
10 

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2014:[2]

Bürgermeister ist Eugen Grader von der ÖVP.

Wappen

Blasonierung:

In Rot eine goldene Spitze, in welcher über natürlichem Wasser auf grünem Ufer ein silberner Zinnenturm mit einem Tor und zwei Fenstern steht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wagrain

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde

Literatur

  • Ortschronik Wagrain; Band I Wakhrein – Die alte Hofmark; Band II Vom Bergbauerndorf zur Salzburger Sportwelt Amadé, Gemeinde Wagrain (Weblink ).

Weblinks

 Commons: Wagrain  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Wagrain – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  2. http://salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.129

Kategorien: Salzburger Schieferalpen | Radstädter Tauern | Gemeinde im Land Salzburg | Wagrain (Pongau)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Wagrain (Pongau) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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