Vonhausen - LinkFang.de





Vonhausen


Dieser Artikel beschreibt den Ort Vonhausen; für den Amtmann und Landtagsabgeordneten siehe Christian Vonhausen
Vonhausen
Stadt Büdingen
Höhe: 188 m ü. NHN
Fläche: 5,2 km²[1]
Einwohner: 1089 (30. Jun. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 63654
Vorwahl: 06042

Übersichtskarte von Vonhausen

Vonhausen ist ein Stadtteil von Büdingen im Wetteraukreis am Büdinger Wald und liegt unmittelbar an der Grenze zum südlich gelegenen Main-Kinzig-Kreis.

Geografie

Vonhausen liegt 4 km südlich von Büdingen. In Ortsnähe entspringt der Fallbach, der sich in südlicher Richtung bis nach Hanau windet und dort in die Kinzig mündet.

Die Bundesstraße 457 verläuft direkt östlich am Ort vorbei, hat aber eine etwa 300 Meter lange Anbindung zum Dorf.

Geschichte

Mittelalter

Der Ort befand sich ursprünglich im Besitz der Grafen von Weilnau und kam erst später an Isenburg-Büdingen. Unmittelbar am Eingang in den Büdinger Reichswald gelegen, kam dem Ort als Rastplatz erhöhte Bedeutung zu. Vonhausen wurde erstmals urkundlich am 2. August 1261 als Vonhaussen erwähnt. Propst und Konvent des Klosters Konradsdorf verkauften den Nonnen zu „Haug“ Güter in Vonhausen. Außerdem tauschten die Mönche die Mühle zu Wolf gegen Güter zu Lorbach.[3]

1276 verlieh König Rudolf I. dem Grafen Heinrich von Weilnau ein Gelnhäuser Burglehen. Er setze als Pfand dafür u. a. Einkünfte aus dem königlichen Zoll zu Gelnhausen und „Vaenhusen.“[4]

Weitere Namensformen sind:

  • 1380 Fahenhusen,[5]
  • Fohenhusen und Wehus.[6]
  • Ende des 16. Jahrhunderts kam es zu gemeinsamen Einrichtungen mit dem südöstlich unmittelbar an die Gemarkungsgrenze anliegenden (ebenfalls isenburgischen) Ort Hain-Gründau.
  • Diebach am Haag, Lorbach und Vonhausen bilden seit urdenklichen Zeiten das Kirchspiel auf dem („Haugk“) Haag. Fortsetzung siehe unter Evangelische Kirche Herrnhaag.
  • Am 31. Dezember 1971 wurde Vonhausen in die Stadt Büdingen eingegliedert.[7]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1854 460
1939 546
1961 718
1970 811
1990 779
2000 1057
2010 1110
2014 1098

Söhne und Töchter des Ortes

  • Heinrich Weinel (* 28. April 1874 in Vonhausen; † 29. September 1936 in Jena), evangelisch-lutherischer Neutestamentler. Zitat: Nein, nichts ist deutlicher, als daß Jesus gar nicht daran gedacht hat, eine Kirche zu gründen.

Literatur

  • Ruppel, Hans Georg (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform, Reihe Darmstädter Archivschriften (2), 1976, S. 206
  • Baudenkmale in Hessen. Denkmaltopographie Wetteraukreis I, Braunschweig/Wiesbaden, Friedr. Vieweg & Sohn 1982, ISBN 3-528-06231-2, S. 179–181

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistik im Internetauftritt der Stadt Büdingen (pdf; 21,5 KB), abgerufen im Januar 2016.
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Stadt Büdingen , abgerufen im Juni 2016.
  3. Friedrich Battenberg, Isenburger Urkunden I. Regesten zu Urkundenbeständen und Kopiaren der fürstlichen Archive in Birstein und Büdingen 947-1500. Darmstadt und Marburg 1976,, S. 25, Nr. 87.
  4. Heinrich Reimer: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Teil 1. 767-1300. Leipzig 1891, S. 383–384 Nr. 530.
  5. Heinrich Reimer: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd 4, Nr. 217, S. 190–198.
  6. name="hessen">Philipp A. F. Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. 1854, abgerufen am 28. Juli 2009.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 353.

Kategorien: Ort im Wetteraukreis | Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis) | Büdingen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Vonhausen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.