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Vollmershain


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Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger LandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberes Sprottental
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 5 km²
Einwohner: 324 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034496
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 049
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 25a
04626 Vollmershain
Webpräsenz: www.vollmershain.de
Bürgermeister: Gerd Junghanns (parteilos)
}

Vollmershain ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental im thüringischen Landkreis Altenburger Land.

Geographie

Geographische Lage

Das Dorf Vollmershain erstreckt sich auf etwa 4 km der Sprotte entlang. Höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist eine 306,2 m hohe Anhöhe des Mühlberges (308,1 m). Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie zählt die Gemeinde zum Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet.[2] Die nächsten Städte sind Schmölln (7 km nordöstlich), Ronneburg (7 km westlich) und Crimmitschau (8 km südöstlich).

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Heukewalde, Jonaswalde, Posterstein, Nöbdenitz, Thonhausen und der Schmöllner Stadtteil Weißbach im Landkreis Altenburger Land.

Geschichte

Im Jahr 1181 wurde das Dorf als Volmarsdorf erstmals urkundlich im Zehntregister des Klosters Posau bei Zeitz erwähnt. Vollmershain war Sitz eines Rittergutes, als erste Lehnsinhaber wird 1445 und 1546 die Familie von Weißbach genannt. Danach folgten verschiedene Familien wie die von Haubitz, Hans von Zehmen, von Wolframsdorf und von Bose. Im Jahr 1952 kam Vollmershain vom Landkreis Gera an den Kreis Schmölln, über den es 1994 an den Landkreis Altenburger Land gelangte.

Einwohnerentwicklung

1910 lebten in Vollmershain 390 Einwohner,[3] 1933 waren es 358 und 1939 340 Einwohner.[4]

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 326
  • 1995: 336
  • 1996: 335
  • 1997: 351
  • 1998: 360
  • 1999: 373
  • 2000: 366
  • 2001: 364
  • 2002: 353
  • 2003: 342
  • 2004: 329
  • 2005: 340
  • 2006: 340
  • 2007: 343
  • 2008: 342
  • 2009: 332
  • 2010: 334
  • 2011: 323
  • 2012: 314
  • 2013: 318
  • 2014: 326
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Der Vollmershainer Gemeinderat hat 6 Sitze und setzt sich wie folgt zusammen[5]:

  • CDU-Wählergruppe - 1 Sitz (23,8 %)
  • Bürgerinitiative Vollmershain - 3 Sitze (42,7 %)
  • FFW Vollmershain - 1 Sitz (21,2 %)
  • Sport- und Badverein - 1 Sitz (12,3 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 65,1 % (-0,2 %p)

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Bürgermeister

Gerd Junghanns wurde jeweils im ersten Wahlgang 1999 mit 96,9 %, 2004 mit 97,7 % und 2010 mit 99,3 % der gültigen Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Dorfkirche Vollmershain
  • Regelmäßige Veranstaltungen sind das Vollmershainer Musikfest im Juli und das Open-Air beim Freibad am 2. Septemberwochenende.

Wirtschaft und Infrastruktur

Vollmershain befindet sich an der Kreisstraße K 504 von Wettelswalde nach Posterstein. Die Gemeinde liegt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund und ist über die an Werktagen außer an Samstagen verkehrende Buslinie 355 Schmölln–Untschen–Thonhausen der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft angebunden. Der nächstgelegene Anschluss zum Schienenpersonennahverkehr befindet sich zwei Kilometer nördlich in Nöbdenitz.

Literatur

  • Gustav Wolf, Klaus Hofmann: Das alte Schloss sehn wir noch heute... Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land - Teil II. Katalog zur Ausstellung Museum Burg Posterstein 2011, Pöge Druck Leipzig, Posterstein 2010; S. 121-122, 172, umfangreiche Beschreibung des Ritterguts Vollmershain

Weblinks

 Commons: Vollmershain  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Geomorphologie Altenburger Land. TLUG Jena, abgerufen am 26. Oktober 2012.
  3. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 - Herzogtum Sachsen-Altenburg - Landratsamt Ronneburg. Abgerufen am 26. Oktober 2012.
  4. Stadt und Landkreis Gera. In: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 26. Oktober 2012.
  5. Gemeinderatswahl 2014 abgerufen am 4. August 2014

Kategorien: Vollmershain | Ort im Landkreis Altenburger Land | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Vollmershain (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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