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Vollenborn


Vollenborn
Gemeinde Deuna
Höhe: 385 m ü. NHN
Fläche: 2,41 km²
Einwohner: 231 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2013
Postleitzahl: 37355
Vorwahl: 036076

Lage von Vollenborn in

Vollenborn ist ein Ortsteil der Gemeinde Deuna im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geografie

Vollenborn liegt unweit des höchsten Punktes des Dün-Höhenzuges, dem Rondel.

Geschichte

Der Ort wurde 1126 erstmals als Fulenborn urkundlich erwähnt. Das Dorf war bis 1294 im Besitz der Grafen von Gleichen und kam dann zum Erzstift Kurmainz. Auf Wunsch des Mainzer Erzbistums wurde das Dorf 1610 gegen Breitenholz (Eichsfeld) eingetauscht.[1] Im gleichen Jahr wurde Vollenborn Sitz eines Gerichts der Reichsfreiherren vom Hagen (Deuna). 1711 wurde die heutige Kirche erbaut. 1802 bis 1807 wurde der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. Gebäude und Park des vormaligen Rittergutes Vollenborn übernahm 1933 der damalige Reichsarbeitsdienst. Von 1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Vollenborn von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Seit 4. Februar 1991 gehört es der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfelder Kessel an. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2013 wurde Vollenborn in die Gemeinde Deuna eingemeindet.[2]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 327
  • 1995: 319
  • 1996: 314
  • 1997: 297
  • 1998: 282
  • 1999: 285
  • 2000: 277
  • 2001: 277
  • 2002: 272
  • 2003: 276
  • 2004: 274
  • 2005: 268
  • 2007: 261
  • 2008: 264
  • 2009: 250
  • 2010: 242
  • 2011: 238
  • 2012: 231
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Bürgermeister

Der letzte ehrenamtliche Bürgermeister Klaus Glasebach wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[3]

Wappen

Blasonierung: „Von Silber über Schwarz schräglinks geteilt; oben ein dreiblättriger grüner Buchenzweig; unten ein schräglinks geneigter goldener Krug, aus dem sich ein silberner Wasserstrahl ergießt.“

Literatur

  • Gudrun Fernkorn, Klaus Glasebach, Dietmar Hornung, Günther Löffler: Vollenborn. Festschrift anläßlich der 875-Jahrfeier der Gemeinde Vollenborn im Jahr 2002. Hrsg.: Gemeinde Kreuzebra. Vollenborn 2002, S. 64.
  • Martin Montag: Vollenborn. Geschichte des Dorfes Vollenborn (Reprint). Heiligenstadt 2002, ISBN 3-935782-03-9, S. 47.

Einzelnachweise

  1. Helmut Godehard: Aus der Geschichte des Dorfes Breitenholz von 1544 bis 1648. In: Eichsfelder Heimathefte. Heft 2. Worbis 1978, S. 128–135.
  2. Bestätigung vom Landtag
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks

 Commons: Vollenborn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Eichsfeld | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichsfeld) | Deuna

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Vollenborn (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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