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Volksstimme


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Volksstimme (Begriffsklärung) aufgeführt.
Volksstimme
Beschreibung Tageszeitung
Verlag Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH
Erstausgabe 15. Juni 1890
Erscheinungsweise Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage
(Vorlage:IVW 3/2015, Mo-Sa)
162.380 Exemplare
Reichweite (MA  2014) 0,545 Mio. Leser
Chefredakteur Alois Kösters (1.10.2011)
Herausgeber Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH
Weblink www.volksstimme.de

Die Volksstimme ist eine Tageszeitung für das nördliche und mittlere Sachsen-Anhalt mit Stammsitz in Magdeburg. Sie orientiert sich in ihrem Verbreitungsgebiet an den Grenzen des ehemaligen Bezirkes Magdeburg. Im Süden Sachsen-Anhalts, auf dem Gebiet des ehemaligen Bezirkes Halle, erscheint die Mitteldeutsche Zeitung. In der Mitte Sachsen-Anhalts ist die Volksstimme als regional erscheinende Tageszeitung Monopolist. Lediglich in der Altmark hat sie mit der 1990 gegründeten Altmark Zeitung einen Wettbewerber auf dem regionalen Zeitungsmarkt.

Die Volksstimme wird verlegt von der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH, die zu 100 % der Heinrich Bauer Verlag KG gehört. Die Volksstimme ist die einzige Tageszeitung der Bauer Media Group, die sonst nur Zeitschriften verlegt.[1]

Die verkaufte Auflage beträgt 162.380 Exemplare (IVW 3/2015, inkl. e-paper).

Die Zeitung erscheint sechs Mal wöchentlich, Werktag morgens, einschließlich sonnabends, im Rheinischen Format. Bundesweit vertrieben und zitiert wird die Lokalausgabe der Landeshauptstadt, die Magdeburger Volksstimme, die im Untertitel einige Jahre den traditionsreichen Namen der ehemaligen bürgerlich-liberalen Magdeburgischen Zeitung weiterführte.

Chefredakteur ist seit 1. Oktober 2011 Alois Kösters.[2]

Geschichte

Die 1890 gegründete, damals sozialdemokratisch orientierte Tageszeitung Volksstimme erreichte vor dem Ersten Weltkrieg eine Auflage von 34.000 Exemplaren und wurde 1933 von den Nationalsozialisten verboten. Ab August 1947 als Zeitung der SED für Magdeburg herausgegeben, war sie seit 1952 Organ der SED-Bezirksleitung Magdeburg. Nachdem sich die Redaktion am 19. Januar 1990 von ihrem Herausgeber lossagte, wird sie in Eigenregie geschrieben. Eine Übereignung an die Belegschaft erfolgte nicht. Die SPD als früherer Eigentümer gab ihren Eigentumsanspruch auf, stattdessen nahm sie eine Beteiligung an der Dresdner Sächsischen Zeitung an.

Der Treuhandanstalt lagen im Jahr 1991 13 Gebote zur Privatisierung und Übernahme für die im früheren Magdeburger Pressehaus von Fritz Faber residierende Volksstimme vor, wo bis 1944 die Magdeburgische Zeitung, die im 17. Jahrhundert gegründete älteste fortlaufend erschienene Zeitung Deutschlands, produziert worden war. Die Volksstimme erscheint seitdem bei der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der für ihre Programm- und Yellowpress-Blätter bekannten Bauer Verlagsgruppe Hamburg, der heutigen Bauer Media Group. Die Druckerei befindet sich seit Mitte der 1990er Jahre und die Mantelredaktion seit 1998 wenige Kilometer nördlich von Magdeburg in Barleben im Landkreis Börde.

Lokalausgaben

Chefredakteure

Chefredakteure der Volksstimme (1947– heute):

Zeitraum Name
1947–1950 Robert Büchner
1950–1953 Arno Gropp
1953–1958 Karl Jakobi
1958–1969 Herbert Kopietz
1969–1990 Heinz Wiese
1990–1992 Karl-Heinz Schwarzkopf
1992–1994 Reinhold Stimpert
1994–1999 Heinzgeorg Oette
1999–2001 Paul-Josef Raue
2001–2010 Franz Kadell
2010–2011 Peter Wendt und Günther Tyllack; kommissarisch
seit 2011 Alois Kösters

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mediendatenbank - Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH . In: kek-online.de. 2016 [last update]. Abgerufen am 22. Juni 2016.
  2. http://www.bdzv.de/aktuell/bdzv-branchendienste/bdzv-intern/artikel/detail/alois_koesters_chefredakteur_der_magdeburger_volksstimme/

Kategorien: Medien (Magdeburg) | Bauer Media Group | Ersterscheinung 1890 | Zeitung (DDR) | Zeitung (Sachsen-Anhalt) | Medien (Weimarer Republik) | Deutschsprachige Tageszeitung

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Volksstimme (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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