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Vitória Guimarães


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Vitória Guimarães
Voller Name Vitória Sport Clube
Ort Guimarães
Gegründet 1922
Vereinsfarben weiß-schwarz
Stadion Estádio Dom Afonso Henriques,
Guimarães
Plätze 29.865
Präsident Portugal Júlio Mendes
Trainer Portugal Armando Evangelista
Homepage www.vitoriasc.pt
Liga Primeira Liga
2015/16 10. Platz
Heim
Auswärts

Vitória Guimarães, offizieller Name „Vitória Sport Clube“, ist ein Sportverein in Guimarães. Der Verein ist bekannt für seine Fußballmannschaft, die in der Primeira Liga (1. Portugiesische Fußball-Liga) spielt. Der Verein wurde als Fußballverein 1918 von einer Gruppe Studenten gegründet, 1922 dann als offizieller Verein im Fußballverband Braga eingetragen. Das Stadion wurde nach dem ersten König von Portugal Estádio Dom Afonso Henriques genannt. Es bietet rund 30.000 Zuschauern Platz und war Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2004. Gemäß den Vereinsfarben ist das Heimtrikot weiß und das Auswärtstrikot schwarz. Die heimischen Fans nennen die Mannschaft liebevoll nur „Vitória“.

Außer Fußball gibt es beim Vitória noch folgende Sportarten: Volleyball, Basketball, Schwimmen, Wasserpolo, Tischtennis, Futsal, Judo, Karate, Kickboxen und Leichtathletik.

Geschichte

Obwohl Vitória nur einmal den Portugiesischen Pokal gewann, gehörte der Club zu den etabliertesten Vereinen Portugals, der in den letzten 20 Jahren meist um die UEFA-Cup-Plätze spielte. Erfolgreichste Platzierung des Vereins in der ersten portugiesischen Liga war der dritte Platz, der bereits vier Mal erreicht wurde. In der ewigen Tabelle Portugals belegt Vitória, hinter Benfica Lissabon, FC Porto, Sporting Lissabon und Belenenses, den fünften Platz.

1988 besiegte Vitória den FC Porto im Finale des Portugiesischen Super-Cup Cândido de Oliveira mit 2:0, welcher der erste nationale Triumph war. In der Saison 2005/06 stieg der Club erstmals nach 48 Jahren in die Liga de Honra, die zweite portugiesischen Liga, die in Liga Vitalis umbenannt wurde, ab. Doch schon in der folgenden Saison, 2006/07, gelang Vitória der sofortige Wiederaufstieg. In der Saison 2007/08 schaffte Vitória sensationell als Aufsteiger den dritten Platz und somit die Teilnahme bei der Champions-League-Qualifikation.

In den letzten Jahren etablierten sich gewisse Spiele von Vitória zu einem Hexenkessel. An erster Stelle steht hier das Lokalderby gegen Sporting Braga, das sogenannte Derby Minhoto, da Guimarães zum Distrikt Braga in der Region des Minho gehört. Aber auch die Begegnungen gegen Académica Coimbra (die eher auf geschichtlichen Gründen basieren) und Rekordmeister Benfica sind von großer Bedeutung. Daher wurde der überraschende Pokalerfolg 2012/13 gegen Benfica Lissabon sehr überschwänglich gefeiert. Der 2:1-Sieg über den eigentlich übermächtigen Gegner Benfica Lissabon war mit Abstand der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Europapokalbilanz

In den europäischen Wettbewerben war Vitória elf Mal im UEFA-Pokal und ein Mal im Europapokal der Pokalsieger vertreten. Im UEFA-Pokal spielte Vitória gegen Clubs wie den FC Barcelona, Ajax Amsterdam, Lazio Rom, FC Parma, Atlético Madrid, Borussia Mönchengladbach und Sparta Prag.

In der Saison 2004/05 gelang die Qualifikation für den UEFA-Pokal, indem Vitória die Saison als Fünfter absolvierte. Es war die erste UEFA-Pokal-Qualifikation seit sieben Jahren. Von 1995 bis 1999 gelang Vitória vier Mal hintereinander die Teilnahme am UEFA-Pokal.

Im August 2008 spielte Vitória, gegen den Schweizer Meister FC Basel, zum ersten Mal die Qualifikation für die Champions League. Nach einem 0:0 in Guimarães, verlor Vitória 2:1 in Basel und schied aus. Im UEFA-Pokal wurde Vitória in der ersten Runde vom FC Portsmouth eliminiert.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1969/70 Messestädte-Pokal 1. Runde Tschechoslowakei Banik Ostrava 2:1 1:0 (H) 1:1 (A)
2. Runde England FC Southampton 4:8 3:3 (H) 1:5 (A)
1970/71 Messestädte-Pokal 1. Runde Frankreich AS Angoulême 4:3 3:0 (H) 1:3 (A)
2. Runde Schottland Hibernian Edinburgh 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
1983/84 UEFA-Pokal 1. Runde England Aston Villa 1:5 1:0 (H) 0:5 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde Tschechoslowakei Sparta Prag 3:2 1:1 (A) 2:1 (H)
2. Runde Spanien Atlético Madrid 2:1 2:0 (H) 0:1 (A)
3. Runde Niederlande FC Groningen 3:1 0:1 (A) 3:0 (H)
Viertelfinale Deutschland Bundesrepublik Borussia Mönchengladbach 2:5 0:3 (A) 2:2 (H)
1987/88 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn 1957 Tatabányai Bányász SC 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
2. Runde Belgien KSK Beveren 1:1
(5:4 i. E.)
1:0 (H) 0:1 n.V. (A)
3. Runde Tschechoslowakei TJ Vitkovice 2:2
(4:5 i. E.)
2:0 (H) 0:2 n.V. (A)
1988/89 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Niederlande Roda JC Kerkrade 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Turkei Fenerbahçe Istanbul 2:6 0:3 (A) 2:3 (H)
1992/93 UEFA-Pokal 1. Runde Spanien Real Sociedad 3:2 3:0 (H) 0:2 (A)
2. Runde Niederlande Ajax Amsterdam 1:5 0:3 (H) 1:2 (A)
1995/96 UEFA-Pokal 1. Runde Belgien Standard Lüttich 3:1 3:1 (H) 0:0 (A)
2. Runde Spanien FC Barcelona 0:7 0:3 (A) 0:4 (H)
1996/97 UEFA-Pokal 1. Runde Italien AC Parmaa 3:2 1:2 (A) 2:0 (H)
2. Runde Belgien RSC Anderlecht (a)1:1(a) 1:1 (H) 0:0 (A)
1997/98 UEFA-Pokal 1. Runde Italien Lazio Rom 1:6 0:4 (H) 1:2 (A)
1998/99 UEFA-Pokal 1. Runde Schottland Celtic Glasgow 2:4 1:2 (H) 1:2 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 1. Runde Polen Wisła Krakau 4:0 3:0 (H) 1:0 (A)
Gruppenphase Russland Zenit Sankt Petersburg 1:2 1:2 (A)
England Bolton Wanderers 1:1 1:1 (H)
Spanien FC Sevilla 1:3 1:3 (A)
Turkei Beşiktaş Istanbul 1:3 1:3 (H)
2008/09 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Schweiz FC Basel 1:2 0:0 (H) 1:2 (A)
2008/09 UEFA-Pokal 1. Runde England FC Portsmouth 2:4 0:2 (A) 2:2 n.V. (H)
2011/12 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Danemark FC Midtjylland 2:1 0:0 (A) 2:1 (H)
Play-offs Spanien Atlético Madrid 0:6 0:2 (A) 0:4 (H)
2013/14 UEFA Europa League Gruppenphase Kroatien HNK Rijeka 4:0 4:0 (H) 0:0 (A)
Frankreich Olympique Lyon 2:3 1:1 (A) 1:2 (H)
Spanien Betis Sevilla 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Osterreich SC Rheindorf Altach 2:6 1:2 (A) 1:4 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 66 Spiele, 18 Siege, 14 Unentschieden, 34 Niederlagen, 66:102 Tore (Tordifferenz −36)

Erfolge

Rekorde

Stand: 3. März 2009

Höchste Siege

Höchste Niederlage

Fans

Die wichtigste Unterstützung erhält die Mannschaft von den heimischen Fans, die Spieltag für Spieltag mitfiebern. In den Achtzigern wurden einige Fangemeinden u.a. die JUVI (Juventude Vitoriana) oder die Conquistadores gegründet, die jedoch heute nicht mehr aktiv sind und in den 1990er Jahren von neuen Fangemeinden abgelöst worden sind. Die heutigen Fangemeinden sind die White Angels (seit 1999) und die Ultras Insane Guys (seit 1994). Mit ca. 30.000 Vereinsmitgliedern ist Vitória nach dem Benfica Lissabon, FC Porto und Sporting Lissabon einer der größten Vereine Portugals.

Bekannteste Spieler

Trainer

(unvollständig)

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
Ungarn 1946 Sándor Peics 1947–1948
Ungarn 1949 Sándor Peics 1951–1952
Portugal Angola Fernando Vaz 1952
England Randolph Galloway 1954–1955
Portugal Angola Fernando Vaz 1955–1956
Portugal Mosambik Mário Wilson 1971–1975
Portugal Fernando Caiado 1975–1977
Portugal Mosambik Mário Wilson 1977–1979
Portugal José Maria Pedroto 1980–1982
Osterreich Hermann Stessl 1983–1984
Belgien Raymond Goethals 1984–1985
Brasilien 1968 António Morais 1985–1986
Brasilien 1968 Paulo Autuori 1986–1987
Brasilien 1968 Marinho Peres 1986–1987
Brasilien 1968 António Oliveira 1987–1988
Brasilien 1968 Geninho 1988–1989
Brasilien 1968 Paulo Autuori 1989–1991
Portugal João Alves 1991–1992
Brasilien Marinho Peres 1992–1993
Portugal Romeu Silva 1993–1995
Portugal Vítor Oliveira 1995–1996
Portugal Romeu Silva 1996
Portugal Jaime Pacheco 1996–1998
Montenegro Zoran Filipović 1998–1999
Brasilien Paulo Autuori 2000
Portugal Augusto Inácio 2001–2003
Portugal Jorge Jesus 2003–2004
Portugal Manuel Machado 2004–2005
Portugal Vítor Pontes 2005
Portugal Jaime Pacheco 2005–2006
Portugal Manuel Cajuda 2006–2009
Portugal Nelo Vingada 2009
Portugal Paulo Sérgio 2009
Portugal Paulo Sérgio 2009–2010
Portugal Manuel Machado 2010–2011
Portugal Rui Vitória 2011–

Weblinks

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Vitória Guimarães (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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