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Viktor von Sandberger


Viktor von Sandberger (* 10. April 1835 in Benzenzimmern/Ostwürttemberg; † 12. Mai 1912 in Stuttgart) war ein deutscher Theologe und Präsident des Konsistoriums der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Leben und Beruf

Von Sandberger war ab 1860 Repetent. 1864 wurde er Diakon in Herrenberg und 1872 in Tübingen. Dort übernahm er 1875 zugleich die Stelle eines Bezirksschulinspektors und Garnisonspfarrer. 1885 wurde von Sandberger zum Dekan in Tübingen und ab 1890 zum Prälaten und Generalsuperintendenten in Heilbronn berufen. 1895 bis 1905 war er Generalsuperintendent in Reutlingen. In jener Zeit war er auch außerordentliches Mitglied des württembergischen Konsistoriums, dessen Präsident er 1905 wurde, nachdem Wilhelm Freiherr von Gemmingen in den Ruhestand getreten war. Er war damit einer der höchsten Repräsentanten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. 1910 trat er als Präsident des Konsistoriums unter Verleihung des Titels Exzellenz in den Ruhestand.

Von Sandberger gehörte auch mehrmals der württembergischen Landessynode an. In der IV. Synode war er ab 1892 geistliches Mitglied im Synodalausschuss. Während der V. und VI. Synode war er 1897 bzw. 1900 Vorsitzender der kirchenrechtlichen Kommission.

Politik

Als Generalsuperintendent von Heilbronn und Reutlingen war Viktor von Sandberger auch Mitglied in der württembergischen Kammer der Abgeordneten. Mit dem Amt des Präsidenten des württembergischen Konsistoriums war ab 1906 ein Mandat in der Ersten Kammer der württembergischen Landstände verbunden.

Auszeichnungen

Literatur

  • Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 756.


Kategorien: Ehrenbürger von Herrenberg | Präsident des Konsistoriums der Evangelischen Landeskirche in Württemberg | Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen | Generalsuperintendent (Heilbronn) | Generalsuperintendent (Reutlingen) | Mitglied der Württembergischen Kammer der Standesherren | Träger des Friedrichs-Ordens (Komtur) | Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur) | Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert) | Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert) | Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer) | Gestorben 1912 | Geboren 1835 | Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt) | Württemberger | Deutscher | Mann

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