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VfL Wolfsburg


Dieser Artikel behandelt die ehemalige Fußballabteilung des VfL Wolfsburg e. V., die mittlerweile eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG ist; für den Verein siehe VfL Wolfsburg (Verein).
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VfL Wolfsburg
Voller Name VfL Wolfsburg-Fußball GmbH
Ort Wolfsburg, Niedersachsen
Gegründet 12. September 1945
(VfL Wolfsburg e. V.)
16. Januar 2001
(VfL Wolfsburg-Fußball GmbH)
Vereinsfarben Grün-Weiß
Stadion Volkswagen Arena
Plätze 30.000
Eigentümerin Volkswagen AG
(über die AutoVision GmbH)
Geschäftsführung Wolfgang Hotze (Sprecher)
Klaus Allofs
Thomas Röttgermann
Tim Schumacher
Trainer Dieter Hecking
Homepage vfl-wolfsburg.de
Liga Bundesliga
2015/16 8. Platz
Heim
Auswärts

Die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH ist ein deutsches Fußballunternehmen aus Wolfsburg. Sie entstand 2001 durch die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung des Verein für Leibesübungen Wolfsburg e. V. und führt diese seitdem weiter. Da die Volkswagen AG den Verein zuvor mehr als 20 Jahre lang gefördert hatte, übernahm sie durch eine Ausnahmeregelung entgegen der 50+1-Regel zunächst 90 Prozent und Ende 2007 schließlich alle Anteile an der Gesellschaft. (sog. Lex Leverkusen und Wolfsburg)[1]

Der VfL Wolfsburg spielt seit 1997 ununterbrochen in der Fußball-Bundesliga. Er wurde 2009 Deutscher Meister und gewann 2015 den DFB-Pokal und den DFL-Supercup.

Geschichte

Die ersten Jahre

Nur wenige Monate nach der Gründung am 12. September 1945 erlebte der Verein seinen ersten herben Rückschlag. Beinahe die komplette Mannschaft verließ den Verein und gründete den 1. FC Wolfsburg. Der damalige Trainer Josef Meyer stellte eine neue Mannschaft zusammen.

Schon im ersten Jahr ihrer Existenz gelang der Mannschaft der Gewinn der 1. Kreisklasse-Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga. Es folgten weitere Titel in der Amateuroberliga Niedersachsen-Ost in den Spielzeiten 1951, 1952 und 1954. In jenem Jahr gelang schließlich der Aufstieg in die Oberliga Nord, die damals höchste deutsche Spielklasse. Im letzten Aufstiegsspiel setzten sich die Niedersachsen mit 2:1 gegen den Heider SV durch.

Zeit in der Oberliga Nord

Auch wenn der VfL Wolfsburg gleich im ersten Oberliga-Jahr mit einem 1:0-Sieg über den Hamburger SV – jene Mannschaft, die Jahr für Jahr die Oberliga Nord dominierte und fast immer Meister wurde – für Furore sorgte, spielte der Klub ansonsten in dieser Spielklasse keine große Rolle. In den ersten drei Jahren der Zugehörigkeit entging man stets nur knapp dem Abstieg, ob unter Trainer Ludwig Lachner, Ernst Sontow oder Josef Kretschmann. Erst die Saison 1957/58 unter Trainer Walter Risse brachte mit Platz 11 Besserung. 1959 musste der VfL unter Imre Farkaszinski schließlich wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord gelang 1963. Im selben Jahr erreichte die Mannschaft auch das Endspiel um die deutsche Amateurmeisterschaft, das sie aber gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 0:1 verlor. In dieser Zeit trugen mehrere größere Vereine wie zum Beispiel der FC Bayern München und der FC Santos mit dem VfL Testspiele aus.

Erst 1970 stand der Club wieder kurz vor dem Aufstieg in die erste Liga; trotz Vizemeisterschaft in der Regionalliga Nord wurde der Aufstieg in die Bundesliga jedoch verpasst. Im selben Jahr war der VfL Wolfsburg am ersten Elfmeterschießen in der Geschichte des DFB-Pokals beteiligt. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 1970/71 gegen den FC Schalke 04 musste nach einem 2:2 n.V. im Hinspiel und einem 1:1 n.V. im Wiederholungsspiel erstmals von der neuen Regel Gebrauch gemacht werden. Die Wölfe konnten nur einen Strafstoß verwandeln und unterlagen mit 2:4 nach Elfmeterschießen.

Für die 1974 gegründete 2. Bundesliga hatte sich der VfL zwar qualifiziert, er stieg jedoch in der Premierensaison wieder ab und verschwand nach anschließendem Wiederauf- und -abstieg für gut fünfzehn Jahre aus dem Profifußball, trotz vereinzelter Teilnahmen an den Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga infolge guter Platzierungen.

Zweitligaaufstieg, Bundesliga-Aufstieg und Etablierung (1990–2007)

In der Saison 1990/91 wurde man zwar erstmals Meister in der Regionalliga Nord, scheiterte aber wieder einmal in der Aufstiegsrunde. Nach erneuter Meisterschaft 1992 gelang anschließend auch der Sieg in der Aufstiegsrunde und damit der Sprung in die Zweite Liga. Anschließend konnte sich der VfL zunächst in der Zweiten Liga etablieren. Unter der Führung von Manager Peter Pander wurde der Club dann bereits 1995 zum Aufstiegsaspiranten. Trotz Tabellenführung bis zum 22. Spieltag scheiterte man allerdings noch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses an Fortuna Düsseldorf und verlor obendrein das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:3. Am 11. Juni 1997 stieg der VfL schließlich in die Bundesliga auf. In einem Quasi-Endspiel gegen den 1. FSV Mainz 05, der mit einem Sieg ebenfalls noch hätte aufsteigen können, siegte Wolfsburg mit 5:4. Roy Präger und Detlev Dammeier erzielten jeweils zwei Tore.

Seitdem hat sich der VfL Wolfsburg zu einer festen Größe in der Bundesliga entwickelt. Bereits 1999 gelang der Mannschaft der Einzug in den UEFA-Pokal, danach qualifizierte man sich fünfmal für den UI-Cup. Im Herbst 2004 wurde das Team erstmals Tabellenführer der Bundesliga. In den Jahren 2006, 2007 und 2011 allerdings konnte man die Saison jeweils nur als 15. abschließen und damit den Abstieg nur knapp vermeiden.

Weg zur Meisterschaft (2007–2009)

Am 30. Mai 2007 wurde bekannt, dass Felix Magath ab dem 15. Juni in Personalunion neuer Trainer, Manager und Geschäftsführer bei den Wölfen wird. Dies umfasste neben dem Trainer- und Sportdirektorposten auch die Betreuung des Nachwuchsbereiches sowie des restlichen sportlichen Bereiches. Ihm wurde damit freie Hand gelassen, was er auch mit Beginn der Saison 2007/08 konsequent nutzte. Das Personalkarussell drehte sich gewaltig und den namhaften Abgängen (unter anderem Kevin Hofland, Diego Klimowicz, Mike Hanke) standen viele Neuzugänge gegenüber. Neben erfahrenen Spielern wie Ricardo Costa, Josué und Grafite wurden junge Spieler wie Marcel Schäfer, Jan Šimůnek, Sascha Riether, Christian Gentner und Ashkan Dejagah verpflichtet, die sich schnell ins Mannschaftsgefüge eingliederten und Stammspieler wurden. Der langjährige Torhüter Simon Jentzsch wurde im Winter durch den jungen Diego Benaglio abgelöst. Zur Überraschung aller wurde am Ende der Spielzeit ein UEFA-Pokal Platz erreicht. Den dafür nötigen Tabellenplatz 5 sicherte sich die Mannschaft am letzten Spieltag durch einen 4:2-Erfolg bei Borussia Dortmund. Zudem erreichte man 2007 und 2008 das Halbfinale im DFB-Pokal; dort scheiterte man gegen den VfB Stuttgart (0:1) und beim FC Bayern München (0:2).

Um den Kader weiter aufzuwerten, versuchte Magath im Sommer 2008, wie schon im Vorjahr, sich die Dienste erfahrener und zu entwickelnder Spieler zu sichern. Mit Andrea Barzagli und Cristian Zaccardo verpflichtete er zwei italienische Weltmeister von 2006, die der Abwehr größere Stabilität geben sollten. Außerdem kamen der türkische Juniorenauswahlspieler Mahir Sağlık und das deutsche Stürmertalent Alexander Esswein in die VW-Stadt.

In der ersten Runde des UEFA-Pokals stand die Mannschaft Rapid Bukarest gegenüber. Das Hinspiel wurde durch ein Tor von Grafite mit 1:0 gewonnen, das Rückspiel in Bukarest endete 1:1. Nun sah sich der VfL in der Gruppe E dem AC Mailand, dem SC Heerenveen, Sporting Braga und dem FC Portsmouth aus England gegenüber; er schaffte es, durch ein 2:2 gegen die Mailänder die Gruppe als Erster abzuschließen. Im Sechzehntelfinale schied man gegen Paris St. Germain aus.

Der größte sportliche Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft in der Saison 2008/09. Maßgeblichen Anteil hatten neben Trainer Magath die beiden Stürmer Grafite und Edin Džeko, die zusammen 54 der insgesamt 80 Wolfsburger Tore erzielten, sowie Zvjezdan Misimović, der mit 22 Vorlagen der beste Vorbereiter der Bundesligageschichte wurde. Mit den 54 Toren (dies entspricht einer Quote von 68 %) wurde die bisherige Bestmarke des Duos Gerd Müller und Uli Hoeneß aus der Saison 1971/72 übertroffen. Mit 28 Treffern wurde Grafite außerdem Torschützenkönig. Der VfL Wolfsburg war der zwölfte Meister der Bundesligageschichte und der erste neue Titelträger seit 1970, der auf der Meisterschale verewigt wurde. Außerdem war der VfL der erste niedersächsische Meister seit Eintracht Braunschweig im Jahr 1967.

Zwischen Mittelfeld und Abstiegskampf (2009–2013)

Ende Juni 2009 löste Magath überraschend seinen Vertrag mit Wolfsburg auf und wechselte zum FC Schalke 04. Sein Nachfolger wurde Armin Veh, der zunächst nicht nur als Trainer, sondern auch – wie zuvor Magath – als Sportdirektor und Geschäftsführer in Personalunion tätig war. Im Januar 2010 wurde Dieter Hoeneß als Manager eingestellt, der Veh in diesem Aufgabenbereich entlasten sollte. Ende Januar 2010, nach neun Pflichtspielen ohne Sieg und zuletzt einer 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln, wurde Armin Veh beurlaubt. Er wurde durch Lorenz-Günther Köstner ersetzt, der bis auf Weiteres die Aufgaben des Cheftrainers der ersten Mannschaft des VfL Wolfsburg übernahm.

Zur Saison 2010/11 wurde nach langwieriger Trainersuche der ehemalige Nationaltrainer Englands, Steve McClaren, verpflichtet. Damit engagierte der VfL Wolfsburg als erster Bundesligist einen englischen Trainer. Dieser hatte im Vorjahr mit dem FC Twente die Meisterschaft in den Niederlanden gewonnen. Als Assistenz-Trainer wurde der ehemalige Fußballprofi und Weltmeister von 1990, Pierre Littbarski, eingestellt. Am 7. Februar 2011 wurde McClaren jedoch wegen Erfolglosigkeit schon wieder entlassen und Littbarski übernahm den Posten des Cheftrainers.

Am 18. März 2011 wurde schließlich die Rückkehr von Felix Magath als Trainer und Geschäftsführer Sport bekanntgegeben, der die „Wölfe“ mitten im Abstiegskampf übernahm und durch einen 3:1-Sieg in Hoffenheim am letzten Spieltag der Saison 2010/11 die Klasse halten konnte.

Am 25. Oktober 2012 wurde Magath vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden – nach acht Spieltagen der Saison 2012/13 stand die Mannschaft auf dem letzten Platz; sie hatte bis dahin lediglich zwei Tore erzielt. Erneut betreute zunächst der bisherige Amateure-Trainer Lorenz-Günther Köstner den VfL.[2] Das erste Spiel unter seiner Regie war ein 4:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf.[3] Am 22. Dezember 2012 wurde der bisherige Cheftrainer des 1. FC Nürnberg, Dieter Hecking, von dem aus Bremen gekommenen Geschäftsführer Klaus Allofs für die erste Mannschaft als Cheftrainer verpflichtet. Er erhielt einen Vertrag bis 2016.[4]

Zurück in Deutschlands Spitze (seit 2013)

2014 qualifizierte man sich nach fünf Jahren wieder für die Europa League. Im Januar 2015 verpflichtete der VfL Wolfsburg André Schürrle vom FC Chelsea, der als bisher teuerster Einkauf des VfL gilt. Die Bundesliga-Saison wurde als Vizemeister abgeschlossen, wodurch der VfL an der UEFA Champions League 2015/16 teilnimmt.

Am 30. Mai 2015 gewann der VfL Wolfsburg mit einem 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund das 72. DFB-Pokalfinale. Es war der erste DFB-Pokalsieg in der Geschichte des VfL. Am 1. August 2015 gelang gegen den FC Bayern München der Gewinn des DFL-Supercups.

Zum Ende der Transferperiode 2015/16 wechselte der frisch gekürte deutsche Fußballer des Jahres Kevin de Bruyne als Rekordtransfer der Bundesliga für eine Gesamtsumme von etwa 75 Millionen Euro zu Manchester City. In der Champions League erreichte der VfL den Gruppensieg vor PSV Eindhoven, Manchester United und ZSKA Moskau und setzte sich anschließend im Achtelfinale gegen KAA Gent durch. An 6. April 2016 gelang Wolfsburg im Hinspiel des Viertelfinales zuhause ein 2:0-Sieg über Real Madrid.[5] Das Rückspiel ging jedoch 0:3 verloren, sodass Wolfsburg ausschied.

VfL Wolfsburg-Fußball GmbH

Die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH wurde am 16. Januar 2001 gegründet und ist seitdem unter der Registernummer HRB 100486 beim Amtsgericht Braunschweig eingetragen. Die Lizenzspielerabteilung des VfL Wolfsburg e. V. wurde am 23. Mai 2001 in die Gesellschaft ausgegliedert. Die Anteile wurden zunächst zu 90 Prozent von der Volkswagen AG und zu 10 Prozent vom e. V. gehalten. Am 20. Dezember 2007 wurde die Volkswagen AG alleinige Gesellschafterin. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung der 50+1-Regel, die es einem Wirtschaftsunternehmen erlaubt, die Mehrheit zu übernehmen, wenn es vor dem 1. Januar 1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat. Ansonsten ist höchstens eine Beteiligung von 49 Prozent möglich, da der Verein die Stimmenmehrheit an seiner ausgegliederten Fußballabteilung behalten muss. Neben dem VfL Wolfsburg wird diese Ausnahmeregelung auf Bayer 04 Leverkusen und die TSG 1899 Hoffenheim angewandt.

Die Volkswagen AG hält ihre Anteile über die Autovision GmbH und verzichtet nach § 264 HGB auf die Veröffentlichung der Jahresabschlüsse der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH.[6]

Die GmbH wird von der Geschäftsführung geführt. Aktuelle Geschäftsführer sind Klaus Allofs (Sport und Kommunikation), Wolfgang Hotze (Beschaffung, Controlling, Finanzen und Personal, Sprecher der Geschäftsführung), Thomas Röttgermann (Unternehmensentwicklung, Sponsoring und Events, Infrastruktur und Organisation, Service, Frauenfußball) und Tim Schumacher (Recht und Compliance).[7]

Oberstes Beschlussorgan ist die Gesellschafterversammlung. Sie wählt den neunköpfigen Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender Francisco Javier Garcia Sanz, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, ist.[8]

Sponsoren

Hauptsponsor ist seit 1952 die Volkswagen AG. Für die Saison 2008/09 zahlte das Unternehmen 62,5 Millionen Euro und für die Saison 2009/10 67,5 Millionen Euro.[9] In der Hinrunde der Saison 2008/09 trat der VfL ohne das VW-Logo auf der Brust auf; er unterstützte die Bild-Aktion Ein Herz für Kinder, deren Logo unentgeltlich auf dem Trikot getragen wurde. Seit der Saison 2013/14 ist die Brauerei Veltins offizieller Premiumpartner. Die Zusammenarbeit wurde zunächst auf drei Jahre ausgelegt.[10]

Im Oktober 2014 musste die Volkswagen AG ein Bußgeld in Höhe von zwei Millionen Euro begleichen, weil ein Dienstleistungsvertrag mit T-Systems für die Pflege von Computersystemen erst verlängert wurde, nachdem T-Systems die Verlängerung eines Sponsoringvertrags mit dem VfL Wolfsburg angekündigt hatte. Eine Million musste wegen des strafbaren Koppelgeschäfts zwischen der Volkswagen AG und dem VfL Wolfsburg gezahlt werden und eine Million, weil Vorstandsmitglied Garcia Sanz pflichtwidrig keine Vorkehrungen gegen solche Straftaten getroffen hatte.[11]

Stadien

Volkswagen Arena

Siehe auch: Volkswagen Arena
  • Fassungsvermögen: 30.000 Zuschauer (bei internationalen Spielen: 26.000 Zuschauer)
  • Veranstaltungsort von Konzerten, z. B. von Herbert Grönemeyer, Elton John oder Anastacia
  • Einweihung Dezember 2002

AOK Stadion

Siehe auch: AOK Stadion
  • Fassungsvermögen: 5.200 Zuschauer (1.700 Sitz- und 3.500 Stehplätze)
  • Eröffnung am 23. Januar 2015
  • Die neue Spielstätte ersetzt das VfL-Stadion am Elsterweg für die Frauenmannschaft und die zweite Männermannschaft des VfL Wolfsburg. Zum neuen Komplex gehört neben dem Stadion das VfL-Center und die VfL-FußballWelt.

VfL-Stadion am Elsterweg

  • Fassungsvermögen: 21.600 Zuschauer; nach Rückbau von Tribünen 17.600 Zuschauer, davon 12.500 Sitzplätze[12]
  • Die Haupttribüne, die 1961 für 750.000 DM aus Betonelementen erbaut wurde, steht unter Denkmalschutz
  • Einweihung am 10. Oktober 1947, Verabschiedung aus dem Stadion am 23. November 2002

Erfolge

Titel

  • Deutscher Meister (1): 2009
  • DFB-Pokalsieger (1): 2015
  • DFL-Supercup (1): 2015
  • Norddeutscher Amateurmeister (1): 1963
  • Niedersächsischer Meister (1): 1963
  • Meister der Amateuroberliga Niedersachsen (Staffel Ost) (4): 1951, 1952, 1954, 1963
  • Niedersächsischer Amateurmeister (1): 1950

Weitere Erfolge

Rekorde

Stand: 21. November 2015, nur Bundesliga

Die höchsten Siege

Heimspiele Auswärtsspiele

Die höchsten Niederlagen

Heimspiele Auswärtsspiele

Rekordspieler

Einsätze (Bundesliga) Tore (Bundesliga)

(fett = spielt aktuell beim VfL Wolfsburg)

Die erste Mannschaft

Aktueller Kader 2015/16

Nr. Nat. Name Geburtstag BL-Spiele BL-Tore beim VfL seit Vertrag bis
Tor
01 Schweiz Diego Benaglio (C) 8. September 1983 245 0 2008 2017
20 Deutschland Max Grün 5. April 1987 9 0 2013 2016
28 Belgien Koen Casteels 25. Juni 1992 12 0 2015 2019
Abwehr
04 Deutschland Marcel Schäfer 7. Juni 1984 251 12 2007 2017
06 Peru Carlos Ascues 19. Juni 1992 0 0 2015 2018
15 Deutschland Christian Träsch 1. September 1987 112 0 2011 2018
18 Brasilien Dante 18. Oktober 1983 22 1 2015 2018
21 Deutschland Jannes Horn 6. Februar 1997 0 0 2008 2020
24 Deutschland Sebastian Jung 22. Juni 1990 33 0 2014 2018
25 Brasilien Naldo 10. September 1982 124 16 2012 2017
26 Brasilien Felipe Lopes 7. August 1987 14 0 2012 2016
31 Deutschland Robin Knoche 22. Mai 1992 84 6 2005 2017
34 Schweiz Ricardo Rodríguez 25. August 1992 125 13 2012 2019
37 Deutschland Moritz Sprenger 22. Februar 1995 0 0 2007 2018
Mittelfeld
07 Italien Daniel Caligiuri 15. Januar 1988 80 10 2013 2017
08 Portugal Vieirinha 24. Januar 1986 103 4 2012 2018
10 Deutschland Julian Draxler 20. September 1993 20 5 2015 2020
17 Deutschland André Schürrle 6. November 1990 25 1 2015 2019
22 Brasilien Luiz Gustavo 23. Juli 1987 82 7 2013 2018
23 Frankreich Josuha Guilavogui 19. September 1990 56 3 2014 2016
27 Deutschland Maximilian Arnold 27. Mai 1994 93 16 2009 2020
30 Deutschland Paul Seguin 29. März 1995 3 0 2007 2017
38 Belgien Ismail Azzaoui 6. Januar 1998 2 0 2015 2016
Sturm
11 Deutschland Max Kruse 19. März 1988 31 6 2015 2019
12 Niederlande Bas Dost 31. Mai 1989 83 36 2012 2017
16 Brasilien Bruno Henrique 30. Dezember 1990 7 0 2016 2019
32 Deutschland Leandro Putaro 7. Januar 1997 4 0 2010 2019
33 Deutschland Sebastian Stolze 29. Januar 1995 0 0 2014 2017

Trainer und Betreuer

Name Funktion Nationalität Geburtstag beim VfL seit
Trainer- und Betreuerstab
Dieter Hecking Cheftrainer Deutschland 12. September 1964 2013
Dirk Bremser Assistenztrainer Deutschland 1. Oktober 1965 2013
Andreas Hilfiker Torwarttrainer Schweiz 11. Februar 1969 2008
Oliver Mutschler Rehatrainer Deutschland 5. Juni 1973 2011
Günther Pfeiler Mannschaftsarzt Deutschland 14. Februar 1954 1998
Michele Putaro Physiotherapeut Italien 25. Februar 1974 2008
Manfred Kroß Masseur Deutschland 14. Juli 1967 1996
Jörg Drill Masseur Deutschland 17. Januar 1956 2003
Heribert Rüttger Zeugwart Deutschland 24. März 1957 2000

Transfers zur Saison 2015/16

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
Belgien Ismail Azzaoui Tottenham Hotspur Sommer 2015
Belgien Koen Casteels Werder Bremenw.a.
Peru Carlos Ascues FBC Melgar
Brasilien Dante FC Bayern München
Deutschland Julian Draxler FC Schalke 04
Deutschland Max Kruse Borussia Mönchengladbach
Schweiz Francisco Rodríguez FC Zürich
Brasilien Bruno Henrique Goiás EC Winter 2016
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
Belgien Kevin De Bruyne Manchester City Sommer 2015
Deutschland Patrick Drewes FC Wila.
Deutschland Aaron Hunt Hamburger SV
Deutschland Stefan Kutschke 1. FC Nürnberg
Deutschland Patrick Ochs unbekannt
Kroatien Ivan Perišić Inter Mailand
China Volksrepublik Xizhe Zhang Beijing Guoan
Schweiz Timm Klose Norwich City Winter 2016
Schweiz Francisco Rodríguez Arminia Bielefelda.
Polen Oskar Zawada FC Twentea.
Danemark Nicklas Bendtner Vertrag aufgelöst April 2016
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Transfers zur Saison 2016/17[13]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
Niederlande Jeffrey Bruma PSV Eindhoven Sommer 2016
Deutschland Yannick Gerhardt 1. FC Köln
Kroatien Josip Brekalo Dinamo Zagreb
Frankreich Josuha Guilavogui Atlético Madrid
Deutschland Daniel Didavi VfB Stuttgart
Deutschland Robin Ziegele VfL Wolfsburg U19
Deutschland Jannes Horn VfL Wolfsburg U19
Deutschland Amara Conde VfL Wolfsburg U19
Polen Oskar Zawada FC Twentew.a.
Deutschland Patrick Drewes FC Wil 1900w.a.
Nigeria Victor Osimhen Ultimate Strikers Winter 2017
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
Brasilien Naldo FC Schalke 04 Sommer 2016
Brasilien Felipe Lopes GD Chaves
Deutschland Patrick Drewes Preußen Münstera.
Deutschland Moritz Sprenger 1. FC Magdeburga.
Frankreich Josuha Guilavogui Atlético Madridw.a.
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Alle Trainer seit 1963

  • Ludwig Lachner (1. Juli 1963 – 30. Juni 1966)
  • Imre Farkaszinski (1. Juli 1966 – 16. Januar 1975)
  • Fritz Schollmeyer (17. Januar 1975 – 23. April 1975)
  • Günther Brockmeyer (24. April 1975 – 28. April 1975)
  • Paul Kietzmann (29. April 1975 – 28. November 1975)
  • Radoslav Momirski (2. Dezember 1976 – 4. März 1978)
  • Imre Farkaszinski (5. März 1978 – 2. Dezember 1978) 2
  • Henk van Meteren (4. Dezember 1978 – 29. April 1979)
  • Wilfried Kemmer (30. April 1979 – 20. Oktober 1983)
  • Imre Farkaszinski (22. Oktober 1983 – 30. Juni 1984) 3
  • Wolf-Rüdiger Krause (1. Juli 1984 – 30. Juni 1988), legendäres Pokalspiel gegen Bremen: 4:5 nach Verlängerung, 1987/88
  • Horst Hrubesch (1. Juli 1988 – 30. Juni 1989)
  • Ernst Menzel (1. Juli 1989 – 30. Juni 1991)
  • Uwe Erkenbrecher (1. Juli 1991 – 8. Februar 1993)
  • Dieter Winter (9. Februar 1993 – 15. Februar 1993)
  • Eckhard Krautzun (16. Februar 1993 – 5. April 1995)
  • Gerd Roggensack (6. April 1995 – 22. Oktober 1995), DFB-Pokalendspiel 1995
  • Willi Reimann (23. Oktober 1995 – 15. März 1998), Bundesliga-Aufstieg 1997
  • Uwe Erkenbrecher (18. März 1998 – 22. März 1998) 2
  • Wolfgang Wolf (23. März 1998 – 4. März 2003), Klassenerhalt 1997/98, UEFA-Cup-Teilnahme 1999/2000
  • Jürgen Röber (4. März 2003 – 4. April 2004)
  • Eric Gerets (4. April 2004 – 28. Mai 2005), erstmals Bundesliga-Tabellenführer 2004/05
  • Holger Fach (1. Juli 2005 – 19. Dezember 2005)
  • Klaus Augenthaler (29. Dezember 2005 – 19. Mai 2007), Klassenerhalt 2005/06 und 2006/07
  • Felix Magath (15. Juni 2007 – 30. Juni 2009), UEFA-Cup-Teilnahme 2008/09, Deutscher Meister 2008/09
  • Armin Veh (1. Juli 2009 – 25. Januar 2010), UEFA Champions League 2009/10
  • Lorenz-Günther Köstner (25. Januar 2010 – 30. Juni 2010)
  • Steve McClaren (1. Juli 2010 – 7. Februar 2011)
  • Pierre Littbarski (7. Februar 2011 – 18. März 2011)
  • Felix Magath (18. März 2011 – 25. Oktober 2012) 2 , Klassenerhalt 2010/11
  • Lorenz-Günther Köstner (25. Oktober 2012 – 31. Dezember 2012) 2
  • Dieter Hecking (seit dem 1. Januar 2013); UEFA Europa League 2014/15, UEFA Champions League 2015/16, DFB-Pokalsieg 2015
2 2. Amtszeit
3 3. Amtszeit

Bekannte ehemalige Spieler

Sonstiges

Amateur- und Nachwuchsfußball

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VfL Wolfsburg II
Ort Wolfsburg
Stadion AOK Stadion
Plätze 5.200
Trainer Valérien Ismaël
Liga Regionalliga Nord
2015/16 1. Platz
Heim
Auswärts

Die Amateure des VfL Wolfsburg spielen seit der Saison 2011/12 in der viertklassigen Regionalliga Nord. Bis Ende 2014 war deren Spielstätte das VfL-Stadion am Elsterweg; seit 2015 ist die Mannschaft im neu errichteten AOK Stadion beheimatet.[19]

Sowohl die A-Jugend- als auch die B-Jugend- wie auch die Juniorenmannschaften spielen in der jeweiligen Bundesliga (U-19-Bundesliga, U-17-Bundesliga) und Regionalligen (Fußball-Regionalligen (Jugend)) sehr erfolgreich. So erreichte die A-Jugend-Mannschaft in der Saison 2007/08 das Finale zur deutschen Meisterschaft, das mit 0:2 gegen den SC Freiburg verloren wurde. Am Ende der Saison 2010/11 konnte man sich im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 4:2 durchsetzen und wurde Deutscher Meister. Im April 2013 schaffte die U19 einen Titelhattrick mit der dritten Meisterschaft in der Bundesliga Nord/Nordost in Folge.[20] Die Amateure wurden in der Saison 2013/14 Meister in der Regionalliga Nord und spielten gegen den SG Sonnenhof Großaspach in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Während das Hinspiel in Großaspach torlos endete, unterlag der VfL im Rückspiel mit 0:1 und verpasste damit den Aufstieg. 2016 verpasste der VfL als Meister der Regionalliga Nord erneut den Aufstieg in die 3. Liga, als man sich in der Relegation dem SSV Jahn Regensburg geschlagen geben musste.

„NachwuchsLeistungsZentrum“

Jungen Fußballtalenten wird mit dem 2008 neu erbauten „NachwuchsLeistungZentrum“ (NLZ) des VfL Wolfsburg, das zu den modernsten Sportstätten in Deutschland gehört, die Chance geboten, für den Leistungsbereich von der U8 bis zur U23 ausgebildet zu werden. Die Mannschaften des Internats werden von ehemaligen Bundesligaspielern wie z. B. Matthias Stammann (U15) trainiert. Leiter der Nachwuchsabteilung ist Fabian Wohlgemuth.

VfL-Fußballschule

Die VfL-Fußballschule veranstaltet seit Anfang 2010 neben den Trainingscamps in den Oster-, Sommer- und Herbstferien viele weitere Events (Erlebnisspieltage, Fördertraining, Fußballschulen-Cup u. v. m.), um Kindern fußballerische Grundlagen und wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness zu vermitteln. Leiter der Schule ist Roy Präger, der unter anderem von Frank Greiner unterstützt wird.[21]

Erfolge

Frauenfußball

Am 1. Juli 2003 übernahm der VfL Wolfsburg die Frauenfußballabteilung des WSV Wendschott. In der Saison 2010/11 umfasst die Abteilung drei Frauen- und zwei Mädchenmannschaften. Die erste Frauenmannschaft spielt seit dem letzten Aufstieg im Jahre 2006 in der Bundesliga und gewann 2013 die deutsche Fußball-Meisterschaft, den DFB-Pokal sowie die UEFA Women’s Champions League. Eine Saison später (2013/14) verteidigte der VfL als erste deutsche Mannschaft seinen Champions League-Titel.

Die Abteilung geht auf die im Jahre 1973 gegründete Frauenfußballabteilung des VfR Eintracht Wolfsburg zurück. Unter diesem Namen wurde 1984 das Finale im DFB-Pokal erreicht. 1990 gehörte der VfR Eintracht zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Als der VfR Eintracht 1996 vor dem Konkurs stand, wechselte die Abteilung zum WSV Wendschott, ehe 2003 der Wechsel zum VfL folgte.

Der VfL bzw. dessen Vorgängervereine stellten mehrere deutsche Nationalspielerinnen wie die heutige Managerin der Nationalmannschaft, Doris Fitschen, die Weltmeisterinnen Stefanie Gottschlich und Martina Müller sowie die Europameisterinnen Britta Carlson und Petra Damm.

Einzelnachweise

  1. kicker online: 50+1-Regel bleibt, "Lex Leverkusen" nicht , 30. August 2011, abgerufen am 11. November 2014.
  2. ARD-Sportschau am 25. Oktober 2012
  3. Lorenz-Günther Köstner verwandelt Wolfsburg
  4. kicker.de: „Bescherung − Hecking übernimmt VfL“ (abgerufen am 22. Dezember 2012)
  5. Champions League: 2:0 – Wolfsburg schockiert Real Madrid. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 6. April 2016.
  6. Die Black Box greift an. fr-online.de, 29. Januar 2015.
  7. Vgl. die Geschäftsführung auf der Website des VfL Wolfsburg.
  8. Vgl. den Aufsichtsrat auf der Website des VfL Wolfsburg.
  9. Claudio Catuogno & Klaus Ott: Das fragwürdige VW-System. süddeutsche.de, 30. Juli 2011, abgerufen am 19. Februar 2015.
  10. Veltins punktet jetzt auch beim VfL Wolfsburg. derwesten.de, 6. Februar 2013, abgerufen am 19. Februar 2015.
  11. Volkswagen muss Millionen-Bußgeld zahlen. sueddeutsche.de, 6. Oktober 2014.
  12. VfL-Stadion am Elsterweg (Memento vom 22. August 2010 im Internet Archive)
  13. VfL Wolfsburg - Transfers 16/17 | Transfermarkt. Abgerufen am 26. Juni 2016.
  14. http://www.vfl-wolfsburg.de/info/sozial/soziales-engagement-des-vfl-wolfsburg-gesundheit-muuvit-fussballschule-sport-fuer-kinder/krzysztof-nowak-stiftung.html
  15. http://www.vfl-wolfsburg.de/fans/downloads/hymnen.html
  16. Ewige Tabelle der Bundesliga. In: fussballdaten.de. Abgerufen am 26. Juni 2016.
  17. https://www.vfl-wolfsburg.de/fans/fanszene/fanclubs.html
  18. http://www.rp-online.de/sport/fussball/Erstmals-wird-ein-Wolfsburger-fuer-Nationalelf-nominiert_aid_306802.html
  19. AOK Stadion. VfL Wolfsburg, abgerufen am 15. Juni 2014.
  20. U19 schafft Titelhattrick
  21. Frank Greiner ist zurück beim VfL

Weblinks

 Commons: VfL Wolfsburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Fußballverein aus Wolfsburg | VfL Wolfsburg | Verein im Niedersächsischen Fußballverband | Volkswagen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/VfL Wolfsburg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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