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Verwischung


Eine Verwischung ist allgemein die Beseitigung von etwas ursprünglich klar Abgegrenzten oder Definierten.

In der Kunst benennt der Begriff 'Verwischung' eine Technik. Wolf Vostell schuf ab 1961 Verwischungen. Er vergrößerte Fotografien aus Zeitschriften und Zeitungen auf Fotoleinwand, zog diese auf Keilrahmen auf und verwischte sie mit einer Mischung aus Terpentin und Tetrachlorkohlenstoff. Diese Mischung wird auf einen Lappen oder auf Watte aufgetragen um damit die Fotografien zu verwischen.[1]

Beim Fotografieren kann der Fotograf bewusst eine Verwischung erzeugen, indem er bei einem sich seitwärts bewegenden Motiv eine relativ lange Belichtungszeit wählt (Gegenteil: er führt die Kamera nach und erzeugt einen verwischten Hintergrund).

Siehe auch

Literatur

  • Hubertus Gaßner (Hrsg.): Henrike Mund, Übermalt. Verwischt. Ausgelöscht: Das Porträt im 20.Jahrhundert. Hamburger Kunsthalle, 2011, ISBN 978-3-9380-0233-9.

Weblinks

Fußnoten

  1. [1] Wolf Vostell - Biografie

Kategorien: Maltechnik | Technik der Malerei

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Verwischung (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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