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Verwaltungsgemeinschaft (Bayern)


Verwaltungsgemeinschaften sind Gemeindeverbände in Bayern. Sie sind interkommunale Kooperationen, die als gebietsabhängige Körperschaften des öffentlichen Rechts organisiert sind.[1]

Geschichte

Die Verwaltungsgemeinschaften wurden in Bayern im Rahmen des Ersten Gesetzes zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung vom 27. Juli 1971 eingeführt,[1] das Teil der Gebietsreform in Bayern war.

Stand 30. Juni 2008 gab es in Bayern 313 Verwaltungsgemeinschaften mit 988 Mitgliedsgemeinden, in denen 2.011.494 Einwohner lebten, was 16,1 % der Einwohnerzahl Bayerns entsprach.[2] Im Jahr 2015 gab es 312 Verwaltungsgemeinschaften (Stand 3. März 2016)[3].

Struktur

Die Verwaltungsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss benachbarter kreisangehöriger Gemeinden unter Aufrechterhaltung des Bestands der beteiligten Gemeinden. Sie erfüllt öffentliche Aufgaben nach Maßgabe des Gesetzes[1] und dient der Stärkung der Leistungs- und Verwaltungskraft ihrer Mitglieder. Die Verwaltungsgemeinschaft wird durch die Gemeinschaftsversammlung aus Vertretern der Mitgliedsgemeinden (nach Gemeindegröße, mindestens Erster Bürgermeister und ein Gemeinderatsmitglied) geleitet. An ihrer Spitze steht einer der Ersten Bürgermeister als Gemeinschaftsvorsitzender. Die Geschäftsstelle erledigt die laufenden Verwaltungsarbeiten und unterstützt die Gemeinden.

Aufgaben

Zu den Aufgaben einer Verwaltungsgemeinschaft zählen normalerweise alle Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises außer dem Erlass von Satzungen und Verordnungen, zum Beispiel die Aufstellung von Flächennutzungsplänen. Bei den Mitgliedsgemeinden bleiben die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises, wobei die Verwaltungsgemeinschaft als Behörde der Mitgliedsgemeinden agiert und dabei z. B. Geschäfte der laufenden Verwaltung erledigt.[1]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Verwaltungsgemeinschaftsordnung für den Freistaat Bayern (Verwaltungsgemeinschaftsordnung – VGemO)
  2. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Staats- und Kommunalfinanzen in Bayern. Rechnungsergebnisse 2008. Statistischer Bericht – L13003 200800. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München November 2011, S. 34 (PDF [abgerufen am 20. Dezember 2015]).
  3. [1]
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