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Verkehrsgesellschaft Mittelhessen


Verkehrsgesellschaft Mittelhessen GmbH
Basisinformationen
Unternehmenssitz Neu Anspach
Webpräsenz http://www.vm-gmbh.net/
Bezugsjahr 2015
Eigentümer seit 1. Nov. 2013:
Transport Capital AG
bis 31. Okt. 2013:

Abellio Deutschland
Geschäftsführung

Dominic Harris[2][3]

Verkehrsverbund Rhein-Main-Verkehrsverbund
Mitarbeiter 250[1]
Linien
Bus 76[1]
Statistik
Fahrleistung ca. 5,4 Millionen Kilometer[1]
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe Usingen, Bad Homburg, Rosbach, Taunusstein und Bebra[1]

Die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen GmbH (VM) ist ein Verkehrsunternehmen mit Sitz in Neu Anspach, das in Mittelhessen öffentlichen Personennahverkehr betreibt.

Das Unternehmen wurde im Dezember 2003 als Kooperation von fünf privaten Omnibusbetrieben aus Mittelhessen gegründet, die sich zusammenschlossen, um im zukünftigen Wettbewerb um Verkehrsleistungen gemeinsam bestehen zu können:

2006 wurde das Gemeinschaftsunternehmen vom Essener Verkehrskonzern Abellio GmbH aufgekauft. Die bisherigen mittelständischen Gesellschafter übertrugen im selben Zug die kompletten Nahverkehrs-Betriebsteile ihrer Unternehmen auf die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen und betreiben seither nur noch das Reise- und Ausflugsgeschäft selbständig. Hölzenbein zog sich nach dem Verkauf komplett aus dem Unternehmen zurück. Geschäftsführer blieb Peter Medenbach, der schon vor dem Aufkauf durch Abellio das Gemeinschaftsunternehmen leitete. Am 1. Juli 2008 wurde Andreas Vetter für die Bereiche Integration, Restrukturierung, Fahrbetrieb, Werkstätten und Standorte als zweiter Geschäftsführer eingestellt.[4] Seit Herbst 2012 bilden Dorothee Röckinghausen und Wolfgang Orth die neue VM-Geschäftsführung.[5] Zum 1. Mai 2014 trat Jürgen von Glischinski die Nachfolge von Dorothee Röckinghausen in der Geschäftsführung an.[3]

Am 1. November 2013 hat die Transport Capital AG die VM gekauft.[6]

Linienverkehr

Seit 2004 bewarb sich das neue Unternehmen an Ausschreibungen für Verkehre in den mittelhessischen Landkreisen Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg und konnte zahlreiche Linienbündel gewinnen, die zuvor von den DB-Tochterunternehmen Verkehrsgesellschaft Untermain (VU) und Regionalverkehr Kurhessen (RKH) betrieben wurden.

Die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen ist seit dem 14. Dezember 2008 bzw. seit dem 1. Januar 2009 Betreiber eines Linienbündels im Hochtaunuskreis und der Stadtbuslinien in Bad Homburg vor der Höhe und Oberursel (Taunus). Außerdem wird im Wetteraukreis das Linienbündel Friedberg, für den Rhein-Main-Verkehrsverbund das Linienbündel "RTK-Grundnetz Wiesbaden Nord" [7] und im Nordhessischen Verkehrsverbund das Linienbündel "Rotenburg/Bebra" bedient.

Zum 12. Dezember 2010 gab die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen ihre Linien im Landkreis Limburg-Weilburg und im Lahn-Dill-Kreis zurück, da die Qualitätsanforderungen auf dem Preisniveau nicht mehr gehalten werden konnten.

Aus dem Grund der Linienrückgabe wurden viele Busse der VM frei. Die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck, ebenfalls ein Abellio-Tochterunternehmen, kaufte 2010 einige dieser, um sie in dem eigenen Liniennetz einzusetzen. 2015 kaufte Taeter Aachen ebenfalls einige Busse.

Seit Beginn des Jahres 2015 sammeln sich massive Fahrgast-Beschwerden beim Rhein-Main-Verkehrsverbund und deren betroffenen Städte und Gemeinden. Umstritten ist die Linie 271 (Idstein - Wiesbaden), dessen Betreiber die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen ist. Es wird u.a. das geringe Fahrplatzangebot, sowie die nicht ausreichende Kapazität der Solobusse bemängelt. Ab Dezember 2016 wird durch eine veränderte Linienführung in Idstein der Einsatz von Gelenkbussen möglich werden, wodurch vermutlich eine Verbesserung der Situation stattfinden wird.

Im November 2015 kündigte die VM die Verträge mit Bad Homburg vor der Höhe und Oberursel, im Dezember 2015 gingen die Linien an einen anderen Betreiber. Im Juni 2016 kündigte die VM an, das Linienbündel Friedberg zurückzugeben.[8]

Zum 11. Dezember 2016 gibt die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen das in 2014 verteidigte VGO-Linienbündel Friedberg zurück. [9]

Zum 11. Dezember 2016 oder bereits früher gibt die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen das Linienbündel RTK-Grundnetz Wiesbaden Nord an die NVG Bogel ab. Ab diesem Zeitpunkt wird durch moderne Gelenkbusse auf der Linie 271 eine fahrgastgerechte Bedienung ermöglicht.[10]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 VM Über uns. Abgerufen am 7. Februar 2015.
  2. VM Impressum. Abgerufen am 7. Februar 2015.
  3. 3,0 3,1 Jürgen von Glischinski wird neuer Geschäftsführer bei der VM Verkehrsgesellschaft Mittelhessen. Pressemitteilung der VM, 5. Mai 2014, archiviert vom Original am 20. September 2014, abgerufen am 6. August 2014.
  4. Rollenwechsel für Peter Medenbach. Pressemeldung der ABELLIO Bus GmbH, 30. September 2008, archiviert vom Original am 2. Dezember 2013, abgerufen am 8. Juni 2014.
  5. Pressemeldung auf www.abellio.de: Abellio Bus: Personalie. 14. September 2012, archiviert vom Original am 2. Dezember 2013, abgerufen am 8. Juni 2014.
  6. Meldung des Roten Renner: VM/WERNER: Verkauf in die Schweiz. Roter Renner, 2. November 2013, abgerufen am 8. Juni 2014.
  7. Vergabekalender des RMV (PDF; 52 kB)
  8. Frankfurter Neue Presse: Verkehrsgesellschaft kündigt Vertrag für Linienverkehr: Droht das nächste Stadtbus-Chaos? | Frankfurter Neue Presse. In: www.fnp.de. Abgerufen am 3. Juni 2016.
  9. Fahrgastinformation vgo
  10. RMV-Ausschreibung

Weblinks


Kategorien: Verkehr (Mittelhessen) | Busunternehmen (Hessen) | Verkehrsunternehmen (Hessen) | Unternehmen (Mittelhessen) | Weilburg | Gegründet 2003

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsgesellschaft Mittelhessen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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