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Verbandsgemeinde Edenkoben


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Fläche: 119,64 km²
Einwohner: 20.066 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 37 5003
Verbandsgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.vg-edenkoben.de
Bürgermeister: Olaf Gouasé (CDU)
}
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Edenkoben ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Edenkoben sowie 15 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in Edenkoben. Im Verwaltungsgebiet leben etwa 20.000 Einwohner.

Verbandsangehörige Gemeinden

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Altdorf 6,36 780
Böbingen 6,90 766
Burrweiler 6,29 827
Edenkoben, Stadt 17,89 6.737
Edesheim 16,32 2.332
Flemlingen 3,87 423
Freimersheim (Pfalz) 5,37 947
Gleisweiler 3,73 602
Gommersheim 11,29 1.490
Großfischlingen 4,31 627
Hainfeld 6,24 815
Kleinfischlingen 2,52 280
Rhodt unter Rietburg 10,06 1.117
Roschbach 3,44 841
Venningen 9,87 923
Weyher in der Pfalz 5,16 559
Verbandsgemeinde Edenkoben 119,64 20.066

(Einwohner am 31. Dezember 2014 )[1]

Geschichte

Die Verbandsgemeinde Edenkoben wurde im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, neu gebildet.

Die Landesregierung erließ am 28. September 2010 das „Erste Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform“ um die Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft der kommunalen Strukturen zu verbessern. In dem Gesetz wurde u.a. festgelegt, dass Verbandsgemeinden mindestens 12.000 Einwohner (Hauptwohnung am 30. Juni 2009) umfassen sollen.[2] In der Verbandsgemeinde Maikammer waren am Stichtag 7.966, in der Verbandsgemeinde Edenkoben 19.732 Einwohner gemeldet.[3] Innerhalb der befristeten sogenannten Freiwilligkeitsphase (bis zum 30. Juni 2012) kam ein freiwilliger Zusammenschluss der Verbandsgemeinde Maikammer mit einer benachbarten Gebietskörperschaft nicht zustande.

Per Landesgesetz wurde am 20. Dezember 2013 verfügt, dass die Verbandsgemeinde Maikammer am 1. Juli 2014 in die Verbandsgemeinde Edenkoben eingegliedert wurde.[4] Die Verbandsgemeinde Maikammer reichte daraufhin beim rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshofs eine Normenkontrollklage ein. Mit Urteil vom 8. Juni 2015 wurde das Gesetz vom 20. Dezember 2013 für verfassungswidrig und daher für nichtig erklärt, sodass die Verbandsgemeinde Maikammer in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt wurde.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Edenkoben; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6][1]

Jahr Einwohner
1815 16.310
1835 17.370
1871 16.182
1905 17.177
1939 16.938
1950 18.974
Jahr Einwohner
1961 18.777
1970 19.073
1987 17.563
1997 19.183
2005 19.770
2014 20.066

Politik

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Edenkoben besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Wahl SPD CDU FDP FWG GBE Gesamt
2014 7 16 1 9 3 36 Sitze[7]
2009 7 12 2 9 2 32 Sitze[8]
2004 7 13 2 8 2 32 Sitze[9]
  • FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Edenkoben e.V.
  • GBE = Grüne Bürgerliste der Stadt und Verbandsgemeinde Edenkoben e.V.

Bürgermeister

Bürgermeister Olaf Gouasé (CDU) wurde am 7. März 2010 für seine dritte Amtszeit wiedergewählt.[10]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In sechzehnfach von Blau und Silber geteiltem Schildbord durch ein durchgehendes silbernes Kreuz von Blau und Rot geviert, oben rechts eine silberne Lilie, oben links ein mit den Stollen abwärtsgekehrtes silbernes Hufeisen, unten rechts ein silbernes Sesel mit goldenem Griff, unten links eine goldene Traube“. Die Farbgebung Rot, Silber und Blau im Wappen der Verbandsgemeinde bezieht sich u.a. auf die Adelsfamilie von Weingarten als ehemaligen Ortsherren von Freimersheim und Kleinfischlingen.[11]

Es wurde 1985 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[12]

Verkehr

Durch das Gebiet der Verbandsgemeinde führt die Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg, die dort mit Edenkoben, Edesheim (Pfalz) und Maikammer-Kirrweiler drei Unterwegsstationen besitzt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Erstes Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28. September 2010 (PDF; 685 kB)
  3. Datenbank bei rlpDirekt, KommWis GmbH
  4. Landesgesetz über die Eingliederung der Verbandsgemeinde Maikammer in die Verbandsgemeinde Edenkoben vom 20. Dezember 2013 , abgerufen am 26. April 2015.
  5. Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz vom 8. Juni 2015 , abgerufen am 12. Juni 2015
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen
  9. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2004, Verbandsgemeinderatswahlen
  10. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz – Wahl der Bürgermeister der Verbandsgemeinden
  11. Beschreibung des Wappens der Verbandsgemeinde Edenkoben
  12. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

Kategorien: Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz | Landkreis Südliche Weinstraße

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Verbandsgemeinde Edenkoben (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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