Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft - LinkFang.de





Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft


Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft
(VIK)
Zweck: Interessenverband der Industrie bzgl. Energie- und Wasserwirtschaft
Vorsitz: Roland Mohr (Vorstandsvorsitzender)
Gründungsdatum: 1947
Sitz: Essen
Website: vik.de

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft, kurz VIK, ist ein deutscher Verband, der die Interessen von Industrie und Gewerbe in der Energiewirtschaft vertritt.

Die etwa 350 Mitgliedsunternehmen des VIK sind überwiegend produzierende Betriebe aus energieintensiven Branchen (z.B. Stahlindustrie, Papierindustrie, Zementindustrie, Glasindustrie und Chemieindustrie). Zusammen verbrauchen die VIK-Mitglieder rund 80 Prozent des industriellen Stroms in Deutschland.[1]

Der 1947 gegründete Verband hat seine Hauptgeschäftsstelle in Essen und ein Büro in der Bundeshauptstadt Berlin.

Die wichtigste Veranstaltung des VIK ist seine jährliche Tagung, die stets die aktuellen Themen der Branchen behandelt. Vorangehend lädt der Verband zu seiner traditionellen Abendveranstaltung ein, die immer ein kreatives, spannendes Programm bereithält und Zeit für kommunikativen Austausch bietet.

VIK-Jahrestagung

VIK-Jahrestagung 2014
22. und 23. Oktober 2014 in Berlin
Jährlich lädt der VIK zu seiner Jahrestagung mit der traditionellen, vorangehenden Vorabendveranstaltung nach Berlin ein. Die diesjährige VIK-Jahrestagung stellt sich dem Spannungsfeld der deutschen und europäischen Energiepolitik. Bei der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes in der ersten Jahreshälfte wurde deutlich, dass Deutschlands Energiepolitik weitgehend von europäischen Rahmenvorgaben gelenkt wird. Als führende Industrienation der EU ist es sowohl im nationalen als auch im europäischen Interesse, eine mit Bedacht gestaltete Energiepolitik voranzutreiben. Die Gemeinsamkeit macht Europa stark, dies gilt gerade auch in Fragen der Energiemarktentwicklung. Ist deshalb die Einflussnahme aus Brüssel ein Segen für die Weiterentwicklung der Energiepolitik in Deutschland oder eher ein Fluch?

VIK-Jahrestagung 2015
9. und 10. November 2015 in Berlin
Der deutsche Energiemarkt entwickelt sich rasant und Unternehmen stellen sich vor dem Hintergrund verstärkter Regulierung und steigender Energiekosten zunehmend die Frage, ob sich Investitionen in Deutschland noch lohnen.

Aktivitäten

Laut Satzung des VIK[2] verfolgt der Verband seinen Zweck, die "allgemeine Förderung einer international wettbewerbsfähigen und gesicherten Energie-, Kraft- und Wasserwirtschaft in den Betrieben der gewerblichen Wirtschaft am Standort Deutschland", insbesondere durch:

  • nationale und internationale Vertretung der gemeinsamen wirtschaftlichen, technischen, rechtlichen und politischen Interessen seiner energieerzeugenden sowie energie- und wasserverbrauchenden Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft sowie in der Öffentlichkeit
  • Stellungnahme zu allen Fragen, welche die Energie-, Kraft- und Wasserwirtschaft und den sie berührenden Umweltschutz betreffen
  • Unterstützung der Mitglieder in allen Fragen, welche die Planung und Erbringung technischer Infrastrukturleistungen betreffen
  • Mitarbeit in der Normung (siehe auch Standardisierung)
  • Sammlung und Austausch von Betriebserfahrungen
  • Information der Mitglieder

Als kommerziellen Dienstleister für die Energieberatung von Mitgliedern und Nichtmitgliedern hat der VIK die Energieberatung GmbH gegründet.

International ist der Verein im Dachverband IFIEC Europe (International Federation of Industrial Energy Consumers) organisiert.[3]

Einzelnachweise

  1. Energie - Industrie: Seit Energiewende mehr Stromausfälle in Industrie. Süddeutsche.de, abgerufen am 24. Januar 2012.
  2. Mitgliedschaft. VIK, abgerufen am 24. Januar 2012.
  3. www.ifieceurope.org

Kategorien: Verein (Essen) | Energiewirtschaftsverband (Deutschland) | Gegründet 1947 | Verein (Bundesverband)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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